In der Seelsorge ist deine Person und deine theologische Kompetenz gefragt, deine Stärken, deine Spiritualität. Ergänzend zum Studium planen wir mit dir deinen Weg zum*r Seelsorger*in.
Für Fragen steht Thomas Pirkner-Ertl dir zu Verfügung.
In der Seelsorge ist deine Person und deine theologische Kompetenz gefragt, deine Stärken, deine Spiritualität. Ergänzend zum Studium planen wir mit dir deinen Weg zum*r Seelsorger*in.
Für Fragen steht Thomas Pirkner-Ertl dir zu Verfügung.
Das Theologiestudium hat seinen Eigenwert. Es dient nicht ausschließlich der Berufsausbildung. Dennoch ist es wichtig, bald nach Beginn des Studiums zu fragen: Will ich die erworbene theologische Kompetenz beruflich umsetzen? Führt sie mich in einen kirchlichen oder in einen anderen Beruf? Hier bietet das Zentrum Hilfen an.
| eigene Berufung - Was ist das? |
| Die eigene Berufung ist zu klären. Welche Berufsperspektiven habe ich? Die Orientierungsgespräche sind Unterstützung, sich mit dem künftigen Beruf, mit der Kirche bzw. Diözese, mit den Berufsfeldern auseinanderzusetzen. Auch für die diözesane Planung (z.B. Personalreferat) ist es gut zu wissen, wie viele Bewerber*innen in den nächsten Jahren zu erwarten sind. |
| Kontakt und Information |
| Melde dich gleich am Beginn des Studiums zu einem individuellen Beratungsgespräch über Berufsperspektiven und diözesane Ausbildungserfordernisse |
Wer Theologie studiert, ist mit zusätzlichen Fragen konfrontiert: Wissen und Glauben, Denken und Beten, Reflektieren und Feiern – wie geht das zusammen? Wer nach authentischer Religiosität und zeitgemäßem Glauben sucht, stößt auf das Thema Spiritualität. Ein persönlicher Weg der Verwurzelung in Gott ist heute unerlässlich, um im Alltag glauben zu können.
| spirituelle Angebote |
| Spirituelle Angebote im Zentrum: Liturgie, Besinnungstage, Exerzitien (im Alltag), Glaubensgespräche, Lektürekreis etc. siehe Aktuelles&Programm. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Geistliche Begleitung durch Priester oder Pastoralassistent*in in Anspruch zu nehmen. |
| verpflichtende diözesane Ausbildung |
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I. Spiritualität verorten (3-4 Tage) Lebens |
Für eine künftige Pastorale Tätigkeit ist es wichtig, Pfarre als Ort gelebten Glaubens zu erfahren und Einblick in die Pfarrpastoral zu bekommen.
| Wofür steht die Kirche? |
| Kirche ist eine Weggemeinschaft der Hoffnung inmitten und mit der großen Menschheitsfamilie. Der Glaube des/der einzelnen realisiert sich in der Gemeinschaft der Kirche. Damit ist die Pfarre als christliche Gemeinde am Ort ein wesentlicher Lebensraum des Glaubens und eine Quelle theologischer Erkenntnis |
| Pfarrpraktikum |
| Diese Basiserfahrung kannst du bereits mitbringen oder während des Studiums im Rahmen eines Pfarrpraktikums einholen. In diesem Fall wird das Praktikum vom Zentrum vermittelt und in der Pfarre begleitet. • im Zeitausmaß eines*einer Ehrenamtlichen, der*die eine kontinuierliche Aufgabe übernommen hat • 2./3. Studienjahr • Anmeldung: im Zentrum, Mai/Juni für das folgende Jahr |
In pädagogischen und seelsorglichen Berufen ist die Persönlichkeit des*r Verkünders*in das Medium der Botschaft und Teil der Botschaft. Somit ist die eigene personale und soziale Kompetenz eine wichtige Voraussetzung.
| Elemente der Ausbildung |
| Beziehungsfähigkeit (Nähe und Distanz), adäquate Selbsteinschätzung, Kommunikations- und Team-verhalten sind Qualitäten, die bewusstzumachen und ggf. auszubauen sind. Bildung und Entwicklung der Persönlichkeit ist Sache der Eigenverantwortung. Die verbindlichen Anfor-dernisse sind zeichenhaft zu verstehen im Sinne der Bereitschaft, an sich zu arbeiten. |
| 2 Kurse |
| 2 Kurse zur Persönlichkeitsbildung zu mindestens je 12 Stunden • davon zumindest ein Kurs aus dem Zentrumsangebot • ein auswärtiger Kurs anrechenbar • im Laufe des Studiums, vor dem letzten Studienjahr |
Für Seelsorger*innen, für Mitarbeiter*innen in der kirchlichen Verkündigung ist es wichtig, auch die Insti-tution Kirche im Blick zu haben, um die eigene Aufgabe im Kontext eines größeren Ganzen sehen zu können.
| Aufgabenfelder |
| Kirchliche Medien, Erwachsenenbildung, Caritas, Entwicklungen in der Erzdiözese, Kategoriale Seelsorge etc. sind Kernaufgaben der Kirche von Wien, wichtig für die pastorale Arbeit, zugleich mögliche Arbeitsfelder für dich. |
| Anzahl der Veranstaltungen |
| Mindestens 6 Veranstaltungen sind im Lauf des Studiums zu besuchen. |
Liturgie gestalten und feiern ist eine zentrale Aufgabe von Seelsorger*innen: Tagzeitenliturgie, Lektor*in, Kommunionhelfer*in, Leitung von Wort-Gottes-Feiern, Musik im Gottesdienst, Begräbnisse. Die liturgische Bildung findet im Rahmen der Ausbildung zum*r Pastoralassistenten*in statt. Im Studium sind die homiletischen Übungen verpflichtend zu absolvieren.
Das Ziel ist eine realitätsnahe Klärung und Entwicklung der eigenen seelsorglichen Begabungen und Vor-stellungen. Du arbeitest mit einem*r Kollegen*in in einer Pfarre mit und erlebst die Rolle des*r Pastoralassistenten*in, des*r Seelsorger*in. Du lernst auch Bereiche kennen, die dir noch weniger bekannt sind und kannst deine Stärken erproben.
| Für wen ist es verpflichtend? |
| Das Orientierungspraktikum ist Voraussetzung für die Aufnahme in den Berufsvorbereitungskreis für Pastoralassistent*innen. |
| Hardfacts über das Berufsorientierungspraktikum |
| Das Berufsorientierungspraktikum ist: • verbindlich für jene, die einen pastoralen Beruf anstreben • ca. 200 Stunden, verteilt über ein Arbeitsjahr • in einer Pfarre der ED Wien; evtl. in kategorialer Seelsorge |
| Elemente des Praktikums |
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• Anmeldung, Beratung, Reflexion und Auswertung bei
Ergänzend besteht auch die Möglichkeit, ein Praktikum in der Kranken- und Pflegeheimseelsorge zu absolvieren. |
Der Einstieg in das Berufsleben hat den Rollenwechsel von ehrenamtlicher Mitarbeit zum*r hauptamtlichen Mitarbeiter*in zur Folge. Im kirchlichen Auftrag mit amtlicher Funktion Verantwortung übernehmen, diese Übergangsphase reflektieren und gestalten wir mit euch.
| Themen |
| Die eigene Rolle gestalten, Beruf und Spiritualität, Information zu Kirche und Geld, Prävention Miss-brauch und Gewalt, kirchliche Verortung des Berufs Pastoralassistentin, Reflexion der beruflichen Moti-vation und persönlichen Spiritualität, Erfahrungsaustausch mit künftigen Kolleg*innen |
| Anmeldung |
| Anmeldung zum Berufsvorbereitungskreis am Beginn des letzten Studienjahres (bis 15. Oktober) |
Pastoralassistenten*innen begleiten Menschen seelsorglich, unterstützen diese in deren christlichem Engagement und verkünden das Evangelium. Sie sind wie alle Christen*innen berufen durch Taufe und Firmung und werden vom Bischof in den seelsorglichen Dienst gesendet. Pastoralassistent*innen haben ein kirchliches Amt inne, sie handeln im Auftrag der Kirche.
| letztes Ausbildungsjahr |
| Nach dem Studienabschluss folgt des letzte Ausbildungsjahr. Die Anstellung in einer Pfarre ist befristet, die Ausbildung findet gemeinsam mit den Diakonen des Wiener Priesterseminars statt. Nach Abschluss des Pastoraljahres und definitiver Anstellung wird die Sendung in den kirchlichen Dienst durch den Erzbischof gefeiert. |