Mittwoch 30. September 2026

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Auf dem Bild sieht man eine Gruppe an Menschen, die um einen Tisch sitzen und tief in ein Gespräch versunken sind. Vor ihnen liegen mehrere Zettel und in der Mitte steht eine Vase mit Blumen. Im Hintergrund sieht man ein Regal mit Bücher, wo eine Pfl
ChatGPT / Auf dem Bild sieht man eine Gruppe an Menschen, die um einen Tisch sitzen und tief in ein Gespräch versunken sind. Vor ihnen liegen mehrere Zettel und in der Mitte steht eine Vase mit Blumen. Im Hintergrund sieht man ein Regal mit Bücher, wo eine Pfl

Pastoralassistent*in

In der Seelsorge ist deine Person und deine theologische Kompetenz gefragt, deine Stärken, deine Spiritualität. Ergänzend zum Studium planen wir mit dir deinen Weg zum*r Seelsorger*in.

 

Für Fragen steht Thomas Pirkner-Ertl dir zu Verfügung.

Auf dem Bild sieht man einen Wegweiser, mit vier unbeschrifteten Schilder. Im Hintergrund geht ein Weg durch eine Wiese Richtung Berge und die Wiese ist mit Nadelbäumen umgeben. Der Himmel ist blau mit paar vereinzelten kleinen Wolken.
Copilot / Auf dem Bild sieht man einen Wegweiser, mit vier unbeschrifteten Schilder. Im Hintergrund geht ein Weg durch eine Wiese Richtung Berge und die Wiese ist mit Nadelbäumen umgeben. Der Himmel ist blau mit paar vereinzelten kleinen Wolken.

1. Orientierungsgespräche

Das Theologiestudium hat seinen Eigenwert. Es dient nicht ausschließlich der Berufsausbildung. Dennoch ist es wichtig, bald nach Beginn des Studiums zu fragen: Will ich die erworbene theologische Kompetenz beruflich umsetzen? Führt sie mich in einen kirchlichen oder in einen anderen Beruf? Hier bietet das Zentrum Hilfen an.

 

eigene Berufung - Was ist das?
Die eigene Berufung ist zu klären. Welche Berufsperspektiven habe ich? Die Orientierungsgespräche sind Unterstützung, sich mit dem künftigen Beruf, mit der Kirche bzw. Diözese, mit den Berufsfeldern auseinanderzusetzen. Auch für die diözesane Planung (z.B. Personalreferat) ist es gut zu wissen, wie viele Bewerber*innen in den nächsten Jahren zu erwarten sind.
Kontakt und Information
Melde dich gleich am Beginn des Studiums zu einem individuellen Beratungsgespräch über Berufsperspektiven und diözesane Ausbildungserfordernisse
Auf dem Bild sieht man eine offene Bibel auf einem Tisch liegen.
Canva / Auf dem Bild sieht man eine offene Bibel auf einem Tisch liegen.

2. spirituelle Bildung

Wer Theologie studiert, ist mit zusätzlichen Fragen konfrontiert: Wissen und Glauben, Denken und Beten, Reflektieren und Feiern – wie geht das zusammen? Wer nach authentischer Religiosität und zeitgemäßem Glauben sucht, stößt auf das Thema Spiritualität. Ein persönlicher Weg der Verwurzelung in Gott ist heute unerlässlich, um im Alltag glauben zu können.

 

spirituelle Angebote
Spirituelle Angebote im Zentrum: Liturgie, Besinnungstage, Exerzitien (im Alltag), Glaubensgespräche, Lektürekreis etc. siehe Aktuelles&Programm. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Geistliche Begleitung durch Priester oder Pastoralassistent*in in Anspruch zu nehmen.
verpflichtende diözesane Ausbildung

I. Spiritualität verorten (3-4 Tage)
• die je eigene Herkunft im Glauben reflektieren
• Wege zur Gestaltung eines persönlichen geistlichen

   Lebens
• Basisinformationen zum Thema christliche Spiritualität,
• Begegnung mit anderen spirituellen Entwürfen
• Austausch und persönliche Auseinandersetzung
• im 1. oder 2. Studienjahr

II. Vertiefende geistliche Weiterbildung
• aufbauend auf den Grundkurs bis zum vorletzten Studienjahr
• individuell zu planen und zu gestalten
• geistliche Begleitung oder Exerzitien in Absprache mit Christoph Benke

Eine gruppe von jungen Menschen steht im kreis und spielt ein Spiel. Im Hintergrund sieht man ein Whiteboard, sowie eine Kirche und mehrere Bäume.
ChatGPT / Eine gruppe von jungen Menschen steht im kreis und spielt ein Spiel. Im Hintergrund sieht man ein Whiteboard, sowie eine Kirche und mehrere Bäume.

3. Pfarrerfahrung/ Pfarrpraktikum

Für eine künftige Pastorale Tätigkeit ist es wichtig, Pfarre als Ort gelebten Glaubens zu erfahren und Einblick in die Pfarrpastoral zu bekommen.

 

Wofür steht die Kirche?
Kirche ist eine Weggemeinschaft der Hoffnung inmitten und mit der großen Menschheitsfamilie. Der Glaube des/der einzelnen realisiert sich in der Gemeinschaft der Kirche. Damit ist die Pfarre als christliche Gemeinde am Ort ein wesentlicher Lebensraum des Glaubens und eine Quelle theologischer Erkenntnis
Pfarrpraktikum
Diese Basiserfahrung kannst du bereits mitbringen oder während des Studiums im Rahmen eines Pfarrpraktikums einholen. In diesem Fall wird das Praktikum vom Zentrum vermittelt und in der Pfarre begleitet.
• im Zeitausmaß eines*einer Ehrenamtlichen, der*die eine kontinuierliche Aufgabe übernommen hat
• 2./3. Studienjahr
• Anmeldung: im Zentrum, Mai/Juni für das folgende Jahr
Auf dem Bild sieht man einen Tisch wo, links Blumen und eine Tasse stehen, in der Mitte ein beschrifteter Notizblock und rechts mehrere Bücher. im Hintergrund sieht man Fenster und ein kreuz. Auf dem Notizblock steht eine Mindmap mit Ideen zur Persön
ChatGPT / Auf dem Bild sieht man einen Tisch wo, links Blumen und eine Tasse stehen, in der Mitte ein beschrifteter Notizblock und rechts mehrere Bücher. im Hintergrund sieht man Fenster und ein kreuz. Auf dem Notizblock steht eine Mindmap mit Ideen zur Persön

4. Persönlichkeitsbildung

In pädagogischen und seelsorglichen Berufen ist die Persönlichkeit des*r Verkünders*in das Medium der Botschaft und Teil der Botschaft. Somit ist die eigene personale und soziale Kompetenz eine wichtige Voraussetzung.

 

Elemente der Ausbildung
Beziehungsfähigkeit (Nähe und Distanz), adäquate Selbsteinschätzung, Kommunikations- und Team-verhalten sind Qualitäten, die bewusstzumachen und ggf. auszubauen sind.
Bildung und Entwicklung der Persönlichkeit ist Sache der Eigenverantwortung. Die verbindlichen Anfor-dernisse sind zeichenhaft zu verstehen im Sinne der Bereitschaft, an sich zu arbeiten.
2 Kurse
2 Kurse zur Persönlichkeitsbildung zu mindestens je 12 Stunden
• davon zumindest ein Kurs aus dem Zentrumsangebot
• ein auswärtiger Kurs anrechenbar
• im Laufe des Studiums, vor dem letzten Studienjahr
Auf dem Bild sieht man einen Ausschnitt vom Stephansdom bei Nacht. Man sieht die Dachziegel und die Spitze eines Kirchenturm. Der Kirchenturm ist hell beleuchtet.
Yasmin Kainer / Auf dem Bild sieht man einen Ausschnitt vom Stephansdom bei Nacht. Man sieht die Dachziegel und die Spitze eines Kirchenturm. Der Kirchenturm ist hell beleuchtet.

5. Kennenlernen der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen

Für Seelsorger*innen, für Mitarbeiter*innen in der kirchlichen Verkündigung ist es wichtig, auch die Insti-tution Kirche im Blick zu haben, um die eigene Aufgabe im Kontext eines größeren Ganzen sehen zu können.

 

Aufgabenfelder 
Kirchliche Medien, Erwachsenenbildung, Caritas, Entwicklungen in der Erzdiözese, Kategoriale Seelsorge etc. sind Kernaufgaben der Kirche von Wien, wichtig für die pastorale Arbeit, zugleich mögliche Arbeitsfelder für dich.
Anzahl der Veranstaltungen
Mindestens 6 Veranstaltungen sind im Lauf des Studiums zu besuchen.
Auf dem Bild sieht man eine junge Pastoralassistentin, die in einer Kirche am Redepult steht und etwas vorliest. Im Hintergund sind an die Kirchenwand verschiedene Heilige aufgezeichnet.
Erzdiözese Wien/ Schönlaub, Stephan Schönlaub / Auf dem Bild sieht man eine junge Pastoralassistentin, die in einer Kirche am Redepult steht und etwas vorliest. Im Hintergund sind an die Kirchenwand verschiedene Heilige aufgezeichnet.

6. liturigsche Bildung

Liturgie gestalten und feiern ist eine zentrale Aufgabe von Seelsorger*innen: Tagzeitenliturgie, Lektor*in, Kommunionhelfer*in, Leitung von Wort-Gottes-Feiern, Musik im Gottesdienst, Begräbnisse. Die liturgische Bildung findet im Rahmen der Ausbildung zum*r Pastoralassistenten*in statt. Im Studium sind die homiletischen Übungen verpflichtend zu absolvieren.

Auf dem Bild sieht man das offene Eingangstor einer Kirche. Links und rechts vom Tor sind kleine Pflanzentröge. Man sieht durch die offene Tür in den Altarraum und in das Kirchenschiff. Man sieht die Kirchenbänke bis zum Altar hin und am Ende ein kle
ChatGPT / Auf dem Bild sieht man das offene Eingangstor einer Kirche. Links und rechts vom Tor sind kleine Pflanzentröge. Man sieht durch die offene Tür in den Altarraum und in das Kirchenschiff. Man sieht die Kirchenbänke bis zum Altar hin und am Ende ein kle

7. Berufsorientierungspraktikum

Das Ziel ist eine realitätsnahe Klärung und Entwicklung der eigenen seelsorglichen Begabungen und Vor-stellungen. Du arbeitest mit einem*r Kollegen*in in einer Pfarre mit und erlebst die Rolle des*r Pastoralassistenten*in, des*r Seelsorger*in. Du lernst auch Bereiche kennen, die dir noch weniger bekannt sind und kannst deine Stärken erproben.

 

Für wen ist es verpflichtend?
Das Orientierungspraktikum ist Voraussetzung für die Aufnahme in den Berufsvorbereitungskreis für Pastoralassistent*innen.
Hardfacts über das Berufsorientierungspraktikum
Das Berufsorientierungspraktikum ist:
• verbindlich für jene, die einen pastoralen Beruf anstreben
• ca. 200 Stunden, verteilt über ein Arbeitsjahr
• in einer Pfarre der ED Wien; evtl. in kategorialer Seelsorge
Elemente des Praktikums

• Anmeldung, Beratung, Reflexion und Auswertung bei
  dem*der Ausbildungsleiter*in im Zentrum
• Reflexion mit dem*der pfarrlichen Mentor*in
• Im 3./4. Studienjahr

 

Ergänzend besteht auch die Möglichkeit, ein Praktikum in der Kranken- und Pflegeheimseelsorge zu absolvieren.

Auf dem Bild sieht man eine gruppe von jungen Menschen, wie sie in einem Sesselkreis sitzen und sich unterhalten. Im Hintergrund sieht man ein Whiteboard mit Ideen zur Berufsvorbereitung.
ChatGPT / Auf dem Bild sieht man eine gruppe von jungen Menschen, wie sie in einem Sesselkreis sitzen und sich unterhalten. Im Hintergrund sieht man ein Whiteboard mit Ideen zur Berufsvorbereitung.

8. Berufsvorbereitungskreis

Der Einstieg in das Berufsleben hat den Rollenwechsel von ehrenamtlicher Mitarbeit zum*r hauptamtlichen Mitarbeiter*in zur Folge. Im kirchlichen Auftrag mit amtlicher Funktion Verantwortung übernehmen, diese Übergangsphase reflektieren und gestalten wir mit euch.

 

Themen
Die eigene Rolle gestalten, Beruf und Spiritualität, Information zu Kirche und Geld, Prävention Miss-brauch und Gewalt, kirchliche Verortung des Berufs Pastoralassistentin, Reflexion der beruflichen Moti-vation und persönlichen Spiritualität, Erfahrungsaustausch mit künftigen Kolleg*innen
Anmeldung
Anmeldung zum Berufsvorbereitungskreis am Beginn des letzten Studienjahres (bis 15. Oktober)
Auf dem Bild sieht man die gesendeten Sendungskandidaten im Altarraum stehen und den Fotografen anlächeln.
Yasmin Kainer / Auf dem Bild sieht man die gesendeten Sendungskandidaten im Altarraum stehen und den Fotografen anlächeln.

9. Pastoraljahr und kirchliche Sendung

Pastoralassistenten*innen begleiten Menschen seelsorglich, unterstützen diese in deren christlichem Engagement und verkünden das Evangelium. Sie sind wie alle Christen*innen berufen durch Taufe und Firmung und werden vom Bischof in den seelsorglichen Dienst gesendet. Pastoralassistent*innen haben ein kirchliches Amt inne, sie handeln im Auftrag der Kirche.

 

letztes Ausbildungsjahr
Nach dem Studienabschluss folgt des letzte Ausbildungsjahr. Die Anstellung in einer Pfarre ist befristet, die Ausbildung findet gemeinsam mit den Diakonen des Wiener Priesterseminars statt. Nach Abschluss des Pastoraljahres und definitiver Anstellung wird die Sendung in den kirchlichen Dienst durch den Erzbischof gefeiert.