Mittwoch 30. September 2026

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Erzdiözese Wien/ Schönlaub, Stephan Schönlaub

Theolog*in in einer diözesanen Einrichtung

Hier bist du bist mit deiner theologischen Kompetenz und als Person gefragt, mit deinen Stärken, deiner Spiritualität. Ergänzend zum Studium planen und gestalten wir mit dir deinen Weg z.B.: zum*r Erwachsenenbildner*in oder zum*r theologischen*r Referent*in etc.

Auf dem Bild sieht man einen Weg, der durch eine grüne Wiese geht. Rechts stehen Nadelbäume und im Hintergrund sind Berge und der blaue Himmel zu sehen. Im Vordergrund steht ein Wegweiser mit vier Schilder, alle sind ünbeschriftet.
Copilot / Auf dem Bild sieht man einen Weg, der durch eine grüne Wiese geht. Rechts stehen Nadelbäume und im Hintergrund sind Berge und der blaue Himmel zu sehen. Im Vordergrund steht ein Wegweiser mit vier Schilder, alle sind ünbeschriftet.

1. Orientierungsgespräche

So wie Gott um seiner selbst willen gesucht und geliebt werden will, hat auch das Theologiestudium einen Eigenwert. Zugleich ist es wichtig, bald nach Beginn des Studiums zu fragen: Will ich die erworbene theologische Kompetenz beruflich umsetzen? Welche Berufsperspektiven habe ich? Führt sie mich in einen kirchlichen oder in einen anderen Beruf? Hier bietet das Zentrum Hilfen in Form von Orientierungsgesprächen an.

 

eigene Berufung
Die eigene Berufung ist zu klären: Erwachsenenbildung, Referent*in, Journalismus etc.?
Melde dich am besten gleich am Beginn des Studiums zu einem individuellen Beratungsgespräch über Berufsperspektiven, Ausbildungsfragen und diözesane Anstellungserfordernissen. Wir planen mit dir gemeinsam.
Auf diesem Bild sieht man ein offenes Buch, es ist die Bibel, auf einem Holztisch liegen.
Canva / Auf diesem Bild sieht man ein offenes Buch, es ist die Bibel, auf einem Holztisch liegen.

2. spirituelle Bildung

Ein persönlicher Weg der Verwurzelung in Gott ist heute unerlässlich, um im Alltag glauben zu können. Und wer Theologie studiert, ist mit Fragen konfrontiert: Wissen und Glauben, Denken und Beten, Reflektieren und Feiern – wie geht das zusammen? Wer nach authentischer Religiosität und zeitgemäßem Glauben sucht, stößt auf das Thema Spiritualität.

 

Angebote im Zentrum
Spirituelle Angebote im Zentrum: Liturgie, Besinnungstage, Exerzitien (im Alltag), Glaubensgespräche, Lektürekreis etc. siehe Aktuelles&Programm. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Geistliche Begleitung durch Priester oder Pastoralassistent*in in Anspruch zu nehmen.
Verpflichtende diözesane Ausbildung
I. Kurs „Spiritualität verorten“ (3-4 Tage)
• die je eigene Herkunft im Glauben
• Basisinformationen zum Thema christliche Spiritualität
• Wege zur Gestaltung eines persönlichen geistlichen
   Lebens
• Begegnung mit anderen spirituellen Entwürfen
• persönliche Auseinandersetzung und Austausch
• im 1. oder 2. Studienjahr

II. Vertiefende geistliche Bildung
• aufbauend auf den Grundkurs bis zum vorletzten
   Studienjahr
• individuell zu planen und zu gestalten
• z.B. Geistliche Begleitung oder Exerzitien oder andere
  Formate, in Absprache mit Christoph Benke
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3. Pfarrerfahrung/ Pfarrpraktikum

Kirche ist eine Weggemeinschaft der Hoffnung inmitten und mit der großen Menschheitsfamilie. Der Glaube des*der einzelnen realisiert sich in der Gemeinschaft der Kirche.

 

Pfarrerfahrung
Pfarre als christliche Gemeinde am Ort ist ein wesentlicher Lebensraum des Glaubens und eine Quelle theologischer Erkenntnis. Welchen Beruf auch immer du ergreifen wirst, die Pfarre als Ort gelebten Glaubens hilft, das eigene theologische Wissens zu erden und zu reflektieren.
Diese Basiserfahrung kannst du bereits mitbringen oder während des Studiums im Rahmen eines Pfarrpraktikums einholen. In diesem Fall wird das Praktikum vom Zentrum vermittelt und in der Pfarre begleitet.
Praktikum - Dauer und Aufwand
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4. Persönlichkeitsbildung

Als theologische Referent*in und auch in anderen Berufen ist personale und soziale Kompetenz eine wichtige Voraussetzung.

 

Was gehört alles zur Persönlichkeitsbildung?
Beziehungsfähigkeit (Nähe und Distanz), Adäquate Selbsteinschätzung, Kommunikations- und Teamverhalten sind Qualitäten, die bewusstzumachen und gegebenenfalls auszubauen sind.
Bildung und Entwicklung der Persönlichkeit ist Sache der Eigenverantwortung. Die verbindlichen Anfordernisse sind zeichenhaft zu verstehen im Sinne der Bereitschaft, an sich zu arbeiten.
2 verpflichtende Kurse
2 Kurse zur Persönlichkeitsbildung zu mindestens je 12 Stunden
• davon zumindest ein Kurs aus dem Zentrumsangebot
• ein auswärtiger Kurs anrechenbar
• im Laufe des Studiums, vor dem letzten Studienjahr
 

5. Kennenlernen der Erzdiözese Wien und ihrer Einrichtungen

Für theologische Referent*innen, für Seelsorger*innen, für Mitarbeiter*innen in der kirchlichen Verkündigung ist es wichtig, auch die Institution Kirche im Blick zu haben, um die eigene Aufgabe im Kontext eines größeren Ganzen sehen zu können.

 

mögliche Arbeitsfelder
Kirchliche Medien, Erwachsenenbildung, Caritas, Entwicklungen in der Erzdiözese, Kategoriale Seelsorge…, das sind zentrale Aufgaben in der Erzdiözese Wien, die auch mögliche Arbeitsfelder für Theolog*in sein können.
Voraussetzung 
Mindestens 6 Veranstaltungen sind im Lauf des Studiums zu besuchen.

6. Praktika/ Ausbildungen

Praktika helfen, der eigenen Begabungen und Vorstellungen zu entwickeln und auch realitätsnahe zu klären. Wir unterstützen dich bei der Suche nach Praktikumsstellen im Bereich Journalismus, Erwachsenenbildung, Seelsorge… .

 

Du lernst dabei Bereiche kennen, die dir noch weniger bekannt sind und kannst deine Stärken erproben.

Diözesane Anstellungsvoraussetzungen:

 

Grundlage für eine Anstellung als Theologe*in in der Erzdiözese Wien ist ein Studienabschluss in Kath. Fachtheologie oder Kath. Religionspädagogik oder einem vergleichbaren Abschluss.
Die diözesanen Ausbildungselemente im Zentrum für Theologiestudierende sind verpflichtend zu absolvieren.

 

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