Sonntag 22. Februar 2026

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Dekanat Pottenstein
Kleinmariazell 1
2571 Kleinmariazell

22.
Februar 2026
Mt 4, 1–11
Tages­evangelium
Jesus fastete vierzig Tage und wurde in Versuchung geführt
Tages­evangelium
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit

1 wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht werden.

2 Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn.

3 Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird.

4 Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.

5 Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel

6 und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er um deinetwillen, und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.

7 Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.

8 Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht

9 und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.

10 Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.

11 Darauf ließ der Teufel von ihm ab und siehe, es kamen Engel und dienten ihm.
Jesus fastete vierzig Tage und wurde in Versuchung geführt


Weiterführende Links:
Namenstage
  • Hl. Isabella von Frankreich
  • Hl. Margareta von Cortona
  • Sel. Johanna Maria Bonomo
  • Hl. Papias von Hierapolis
  • Cathedra Petri (Petri Stuhlfeier)
Namenstage
Hl. Isabella von Frankreich
* 1225, Frankreich
1270
Klostergründerin
* im März 1225 in Frankreich
† 22. Februar 1270 in Longchamp bei Paris, heute eine Pferderennbahn und Mühle im Bois de Boulogne in Paris in Frankreich
Isabella war die Schwester des französischen Königs Ludwig IX.. Sie gründete 1255 in Longchamp bei Paris - heute eine Pferderennbahn und Mühle im Bois de Boulogne in Paris - ein Kloster der Franziskaner-Klarissen; dort ist sie beigesezt.
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Hl. Margareta von Cortona
* 1247, Laviano bei Salerno in Italien
1297
Terziarin, Mystikerin
* um 1247 in Laviano bei Salerno in Italien
† 22. Februar 1297 bei Cortona in Italien
Margareta war das Kind frommer, einfacher Leute. Als sie sieben Jahre alt war starb ihre Mutter, mit der Stiefmutter kam sie nicht zurecht. Im Alter von 16 bis 25 Jahren lebte sie mit einem Adligen in einer Liebesbeziehung ohne mit ihm die Ehe einzugehen, führte ein luxuriöses Leben und gebar einen Sohn. Die frommen Wurzeln, die ihre Mutter in sie gelegt hatte, blieben aber lebendig; sie berichtete von jener Zeit als einer der Sünde und Schande und, dass sie damals schon Mitleid mit den Armen hatte. Aus dem Leben im Luxus löste sie sich, als ihr Liebhaber ermordet aufgefunden wurde: sein Hund führte Margareta zu dem seit Tagen verschwundenen Leichnam, der Anblick des schon Verwesenden bewirkte ihre Bekehrung.
Bereit, ein neues Leben anzufangen, wollte Margareta in ihr Elternhaus zurückkehren, aber der Vater, aufgehetzt von der Stiefmutter, verweigerte ihr die Rückkehr. Deshalb erbat sie die Aufnahme im Kloster, doch sie musste warten, bis man ihrer Bußfertigkeit glaubte. Sie bestritt ihren Lebensunterhalt, indem sie reichen Frauen von Cortona während der Schwangerschaft und im Kindbett beistand. Sie kasteite und geißelte sich, bis sie 1275 in den Dritten Orden der Franziskaner aufgenommen wurde.
Margareta gab ihrer Schönheit die Schuld an ihrem bisherigen Leben und seinen Schwierigkeiten, deshalb versuchte sie sich zu entstellen, um hässlich zu werden. Die Leute deuteten das als Heiligkeit. Sie wollte diesen Irrtum aufkären und bekannte laut und öffentlich all ihre Verfehlungen. Die Leute sahen darin abermals einen Ausdruck der Heiligkeit. So floh sie in die Einsamkeit, um nicht irrtümlich für heilig gehalten zu werden, ab 1288 oder 1291 lebte sie als Einsiedlerin bei der Kirche S. Basilio. Unsicherheit quälte sie, in ihrer Angst und Verlassenheit hatte sie himmlische Erscheinungen und vertraute der Zusage Jesu, ihr nahe zu sein auch in Zeiten der Finsternis und Gottferne. Sie praktizierte ein sehr strenges Bußleben, gründete in Cortona ein Hospital und eine Vereinigung von Franziskaner-Terziarinnen.
Margaretas Beichtvater, Franziskanerpater Giunta da Bevagna, verfasste ihre Biographie. Ihr unverwester Leichnam befindet sich in Cortona. Er wurde von dem Pathologen Ezio Fulcheri von der Universität Genua eingehend untersucht. Dabei fanden sich tiefe Schnitte entlang der Oberschenkel, im Unterleib und in der Magengegend - offenkundig waren ihr diese Wunden nach ihrem Tod beigebracht und anschließend grob vernäht worden. In alten Akten stand zudem, dass die Bewohner von Cortona den Körper der Wohltäterin vor der Vergänglichkeit bewahren wollten. Vermutlich geschah dies mit einfachen Mitteln wie Salz oder Natron, um die natürliche Austrockung der Leiche künstlich zu beschleunigen - ähnlich wie im alten Ägypten. Außerdem fanden sich Spuren von Salben, duftenden Gewürzen und Pflanzenextrakten auf ihrem Körper, darunter Myrrhe und Aloe, die das Entstehen von Fäulnisbakterien verhindern. Dies könnte den oft zitierten Wohlgeruch von Margaretas Leichnam erklären. Fulcheri glaubt, dass Juden das Wissen über die Einbalsamierung aus Ägypten mit nach Palästina nahmen, von dort kam es mit den Christen nach Rom und ins restliche Europa.
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Sel. Johanna Maria Bonomo
* 1606, Asiago in Italien
1670
Äbtissin, Mystikerin
* 15. August 1606 in Asiago in Italien
† 22. Februar 1670 in Bassano del Grappa in Italien
Johanna Maria wurde von Klarissinen in Trient erzogen und trat 1622 in Bassano del Grappa dem Bendektinerorden bei. Sie wurde Novizenmeisterin, Priorin, dreimal war sie Äbtissin. Sie war mystisch begabt, litt unter schweren körperlichen und seelischen Krankheiten und trug die Stigmata des Kreuzes von Jesus mit Demut und Geduld. Zahlreiche ihrer Schriften über asketisches Leben sind bis heute weit verbreitet.
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Hl. Papias von Hierapolis
130
Bischof von Hierapolis, Apostolischer Vater
* um 70 (?)
† nach 130 (?)
Papias, Bischof von Hierapolis - heute Ruinen bei Pamukkale in der Türkei -, hinterließ eine Sammlung von Nachrichten über Worte und Taten Jesu, der Jünger und Apostel sowie der Apostelschüler. Deshalb zählt er zu den Apostolischen Vätern, auch wenn der Wert seiner Schriften umstritten ist.
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Cathedra Petri (Petri Stuhlfeier)
Alte biblische Überlieferung berichtet von der Wirksamkeit des Petrus in Antiochia - dem heutigen Antakya in der Türkei. Die Überlieferung macht ihn zum ersten Bischof an diesem Ort, der 42 hier seinen Sitz genommen habe - den Stuhl Petri - der also älter ist als der in Rom.
Die Legende berichtet, dass der Statthalter von Antiochia namens Theophilus Petrus ins Gefängnis werfen ließ. Paulus bot Theophilus daraufhin seine Dienste als Künstler in allerlei Handwerk an und erreichte, dass Petrus zur Probe freigelassen wurde und dann den längst verstorbenen Sohn des Theophilus wieder zum Leben erweckte. Theophilus bekehrte sich und setzte Petrus auf einen hohen Stuhl, damit alle ihn sehen und sein Wort hören sollten. Petrus blieb danach sieben Jahre lang als Bischof in Antiochia.
Das Fest dient in der katholischen Kirche heute aber dem Gedenken an die an die Übertragung des besonderen Hirtenamtes, des Papstamtes, an Petrus und an die Errichtung des Bischofsstuhles in Rom durch Petrus, es ist in Rom schon Mitte des 4. Jahrhunderts bezeugt. Papst Gregor I. ließ in der Basilika St. Peter einen steinernen Papstthron errichten, der bis zum 13. Jahrhundert als Kathedra Petri bezeichnet wurde. Dann wurde allmählich einen anderer, hölzerner Thron mit diesem Attribut ausgezeichnet; dieser war wohl im 9. Jahrhundert für Kaiser Karl den Kahlen hergestellt und von diesem dann Papst Johannes VIII. geschenkt worden; später wurden Tafeln aus Elfenbein, die die Taten des Herkules darstellen, hinzugefügt. Seit dem 13. Jahrhundert galt er als wichtige Petrusreliquie. Im 17. Jahrhundert wurde er in einer von Bernini geschaffenen Hülle in der Apsis des neuen Petersdomes aufgestellt.
Das Fest in Rom am 22. Februar wurde ursprünglich vielleicht im Anklang an die Feier der Thronbesteigung eines Kaisers gefeiert. Vom späten 6. bis zum 9. Jahrhundert ist es in Rom nicht bezeugt, es wurde in jener Zeit aber auf Grund der sich ausbreitenden Verehrung des Petrus in Gallien gefeiert - oft am 18. Januar - und kam dann von hier aus im 9. Jahrhundert wieder nach Rom zurück.
 
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Weiterführende Links:
Dechant

GR P. Alois Hüger Sam. FLUHM, Bacc.

Dechant-Stellvertreter

Mag. Christian Lechner

Dekanatslaienvertreterin im Vikariatsrat

Elfriede Krumböck