Wir feiern!
40 Jahre Ehrenamt
In einem festlichen und bewegenden Gottesdienst feierte Neupriester Joachim Losehand am Sonntagmorgen, dem 21.6.2026, seine Primiz in der Kapelle des Allgemeinen Krankenhauses. Für die Anwesenden, darunter Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende des Krankenhauses, Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Freunde und Wegbegleiter wurde die Messe zu einem besonderen geistlichen Erlebnis, auch weil sie an einem Ort stattfand, an dem menschliche Grenzen, Ängste und Hoffnungen täglich spürbar sind.
„Wir dürfen auch in schwierigen Momenten voll Vertrauen sein, auch wenn uns das nicht auf Knopfdruck gelingt“, so Losehand zu Beginn des Gottesdienstes.
Der Primizprediger, Dr. Albert Reiner, entfaltete die dreimalige Aufforderung Jesu aus dem Tagesevangelium, uns nicht vor denen zu fürchten, die den Leib töten können, sondern vor dem, der die Seele verderben kann (Mt 10, 26-33). Anschließend schloss Rainer sich an den Wunsch einer Ordensschwester für den Primizianten an, den sie bei einem gemeinsamen Ausflug in Deutschland geäußert hatte: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie ein glücklicher Priester werden“. Das gelinge als allgemeiner Ratschlag für ein erfülltes Leben, wenn man im Einklang mit der eigenen Seele lebe und sich gemäß der Worte Jesu in der rechten Weise fürchte und zuallererst Seelsorger für die eigene Seele sei.
In Anspielung auf die Besonderheit einer Primiz als erste Messe, brachte Ernestine Radlmaier-Mischling, Teamleiterin der AKH-Seelsorge eine Perspektive ein, die sie in einem Palliativkurs über das Erinnerungsvermögen einmal gelernt hat: „In der Regel erinnert man sich dreimal: An die erste Blume, die letzte und die Blume, an der man gerade riecht‘.“
Begleitet vom Gesang Studierender des Diözesankonservatoriums für Kirchenmusik der EDW unter der Leitung von Mag. Barbara Kajetanowicz spendete Losehand am Ende den traditionellen Primizsegen.
"Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesusder Sohn Gottes ist?"
(1 Joh 5,5)

