Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
In jener Zeit,
13 als Jesus in das Gebiet von Cäsaréa Philíppi kam, fragte er seine Jünger und sprach:
Für wen halten die Menschen den Menschensohn?
14 Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elíja, wieder andere für Jeremía oder sonst einen Propheten.
15 Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
16 Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!
17 Jesus antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjóna; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
18 Ich aber sage dir: Du bist Petrus – der Fels – und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
19 Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.
20 Dann befahl er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei.
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Namenstage
Hl. Rosa von Lima, Hl. Richildis, Hl. Tudful, Hl. Victor von Vita
Namenstage
23.
August
Hl. Rosa von Lima
* 1586, Lima in Peru
† 1617
Terziarin, Mystikerin
* 20. April 1586 in Lima in Peru
† 24. August 1617 daselbst
Rosa, „Südamerikas erste Blüte der Heiligkeit“, war spanischer Herkunft; sie wurde 1586 in Lima (Peru) geboren. Ihr Taufname war Isabella, aber ihre Mutter nannte sie Rosa, „die Rose“. Schon früh waren die Gedanken des Kindes ganz auf Gott gerichtet. 1606 wurde sie Dominikaner-Terziarin wie die hl. Katharina von Siena. Sie führte ein unglaublich strenges Bußleben für die Bekehrung ihres Volkes und zur Sühne für die Bluttaten der spanischen Eroberer. Sie starb am 24. August 1617 in Lima und wird als Patronin von Lateinamerika verehrt.
http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/August23.htm
* 20. April 1586 in Lima in Peru
† 24. August 1617 daselbst
Rosa, „Südamerikas erste Blüte der Heiligkeit“, war spanischer Herkunft; sie wurde 1586 in Lima (Peru) geboren. Ihr Taufname war Isabella, aber ihre Mutter nannte sie Rosa, „die Rose“. Schon früh waren die Gedanken des Kindes ganz auf Gott gerichtet. 1606 wurde sie Dominikaner-Terziarin wie die hl. Katharina von Siena. Sie führte ein unglaublich strenges Bußleben für die Bekehrung ihres Volkes und zur Sühne für die Bluttaten der spanischen Eroberer. Sie starb am 24. August 1617 in Lima und wird als Patronin von Lateinamerika verehrt.
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Hl. Richildis
† 1100
Reklusin
† 23. August um 1100 in Hohenwart bei Schrobenhausen in Bayern
Richildis lebte als Reklusin beim Benediktinerkloster in Hohenwart. Sie wurde schon zu Lebzeiten verehrt.
Am Ort von Richildis' Zelle wurde 1225 eine Kapelle gebaut; an ihrem Begräbnisort sollen sich zahlreiche Wunder ereignet haben. 1485 wurden die Gebeine unter dem Altar beigesetzt. Die Wallfahrt zu dieser Kapelle erfreut sich noch heute großer Beliebtheit: dabei kriechen an Steinleiden Erkrankte durch eine Öffnung in der Gruft, um Heilung zu erlangen. Erde von Richildis' Grab galt als Schutz gegen Blitz und Unwetter.
www.heiligenlexikon.de
† 23. August um 1100 in Hohenwart bei Schrobenhausen in Bayern
Richildis lebte als Reklusin beim Benediktinerkloster in Hohenwart. Sie wurde schon zu Lebzeiten verehrt.
Am Ort von Richildis' Zelle wurde 1225 eine Kapelle gebaut; an ihrem Begräbnisort sollen sich zahlreiche Wunder ereignet haben. 1485 wurden die Gebeine unter dem Altar beigesetzt. Die Wallfahrt zu dieser Kapelle erfreut sich noch heute großer Beliebtheit: dabei kriechen an Steinleiden Erkrankte durch eine Öffnung in der Gruft, um Heilung zu erlangen. Erde von Richildis' Grab galt als Schutz gegen Blitz und Unwetter.
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Hl. Tudful
* Wales
† 450
Märtyrerin
* bei Talgarth in Wales
† zwischen 450 und 480 in Merthyr Tydfil (?) in Wales
Tudful war eine Tochter des Grafen Brychan von Glamorgan und Breconshire, und dessen Frau Cwrddil, die ihre Kinder christlich erzog. Brychan hatte der Überlieferung nach vier Frauen, mehrere Konkubinen, elf Söhne und 25 Töchter.
Als Brychan und seine Familie eines Tages seine Tochter Tanglwst besuchten, die in Ynysygored bei Aberfan lebte, wurden sie auf der Heimreise von Räubern aus dem Stamm der Pikten überfallen - wohl an dem Platz, wo die heutige Tudful-Kirche in der heutigen Stadt Merthyr Tydfil steht.
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* bei Talgarth in Wales
† zwischen 450 und 480 in Merthyr Tydfil (?) in Wales
Tudful war eine Tochter des Grafen Brychan von Glamorgan und Breconshire, und dessen Frau Cwrddil, die ihre Kinder christlich erzog. Brychan hatte der Überlieferung nach vier Frauen, mehrere Konkubinen, elf Söhne und 25 Töchter.
Als Brychan und seine Familie eines Tages seine Tochter Tanglwst besuchten, die in Ynysygored bei Aberfan lebte, wurden sie auf der Heimreise von Räubern aus dem Stamm der Pikten überfallen - wohl an dem Platz, wo die heutige Tudful-Kirche in der heutigen Stadt Merthyr Tydfil steht.
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Hl. Victor von Vita
† 484
Autor, Priester in Karthago, Bischof von Vita (?)
† nach 484 in Karthago, heute Vorort von Tunis
oder in Vita in der damaligen Provinz Byzacena, der Gegend um Sousse in Tunesien
Victor war sicher zwischen 480/481 und 484 als Priester in Karthago - dem heutigen Vorort von Tunis - tätig. Um 489/90 verfasste er im Auftrag des katholischen Bischofs von Karthago, Eugenius, die "Historia persecutionis Africae provinciae" ("Geschichte der Verfolgung der Provinz Afrika"), d.h. Verfolgung der katholischen Bevölkerung durch die arianischen Vandalenkönige Geiserich und Hunerich. Das Werk ist eine der wichtigsten Quellen für die Geschichte des Vandalenreiches, auch wenn dies nicht von Viktor beabsichtigt war. Vielmehr wollte Viktor den Mut der Katholiken in der Verfolgung betonen. Sein Werk hat hagiographischen Charakter.
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† nach 484 in Karthago, heute Vorort von Tunis
oder in Vita in der damaligen Provinz Byzacena, der Gegend um Sousse in Tunesien
Victor war sicher zwischen 480/481 und 484 als Priester in Karthago - dem heutigen Vorort von Tunis - tätig. Um 489/90 verfasste er im Auftrag des katholischen Bischofs von Karthago, Eugenius, die "Historia persecutionis Africae provinciae" ("Geschichte der Verfolgung der Provinz Afrika"), d.h. Verfolgung der katholischen Bevölkerung durch die arianischen Vandalenkönige Geiserich und Hunerich. Das Werk ist eine der wichtigsten Quellen für die Geschichte des Vandalenreiches, auch wenn dies nicht von Viktor beabsichtigt war. Vielmehr wollte Viktor den Mut der Katholiken in der Verfolgung betonen. Sein Werk hat hagiographischen Charakter.
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