
Perspektive 1:
hinausgegangen
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Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte.
(Johannes 20,11a)
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Johannes 20,11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. 12 Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. 13 Diese sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin sie ihn gelegt haben. 14 Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. 15 Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast! Dann will ich ihn holen. 16 Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. 17 Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. 18 Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte.
Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten. |
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Maria hatte einen weiten Weg hinter sich. Aus einem Leben voller Verstrickungen und Verirrungen hatte Jesu sie befreit. Alle Möglichkeiten standen ihr nun offen. Sie entschied sich für die Nachfolge. Mit Jesus und seinen Jüngern zog sie durch das Land, erlebte mit, hörte zu, packte an. Sie blieb bei Jesus – bis zum Ende.
Sie verdankte ihm ihr neues Leben, jetzt wurde ihm sein Leben genommen – auf grausamste Weise. Doch Maria Magdalena lief nicht weg. Sie harrte aus, blieb dabei, ging jeden Weg mit. Sie war dabei, als Jesus gekreuzigt wurde. Sie war dabei, als Jesus begraben wurde. Sie traute sich hinaus zum Grab. Jesus hatte ihr Leben, er hatte sie verändert.
Doch nun war er tot. Nie wieder würde sie sich so angenommen fühlen. Nie wieder seinen Worten lauschen können. Nie wieder diese Nähe spüren. Eine tiefe Traurigkeit erfüllte sie. War alles vergeblich? War seine Botschaft nur eine Illusion?
- Maria hatte eine ganz besondere Beziehung zu Jesus. Wie sieht meine Beziehung zu Jesus aus?
- Wo habe ich seine Nähe in meinem Leben wahrgenommen?
- Wo hat er meinem Leben eine neue Richtung gegeben?
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Liebe – du treibende Kraft,
wo Stillstand herrscht.
Liebe – du treibende Kraft,
wo Angst regiert.
Liebe – du treibende Kraft,
wo Sorge mächtig wird.
Liebe – du treibende Kraft,
wo Zukunft aussichtlos scheint.
Liebe – du treibende Kraft,
die alles vermag-
Leben zu wandeln, Tag für Tag.
(Franziska Schneglberger)
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Ich nehme alles, was ich gespürt und erfahren habe, ins Gebet. Was möchte ich dem HERRN jetzt sagen? Und wenn ich lausche ... was empfange ich jetzt von ihm?
Am Ende meiner Gebetszeit mache ich mir Notizen in meinem Gebetstagebuch/meinem Journal.
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