Sonntag 23. August 2026
Evangelium von heute Mt 16, 13–20 Du bist Petrus; ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben
Impulse (2026)

 

 

Perspektive 6:

 

freigegeben

 

 

 

 

 

Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen.

 

(Johannes 20,17a)

 

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Johannes 20,11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. 12 Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. 13 Diese sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin sie ihn gelegt haben. 14 Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. 15 Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast! Dann will ich ihn holen. 16 Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. 17 Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. 18 Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte. 

 

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten.

 

 

 

 

Im Garten begegnet Maria Magdalena dem Auferstandenen. Sie erkennt ihn und will ihn berühren, umarmen – und hört: „Halt mich nicht fest.“ Harte Worte im Moment der Freude.
 

Maria Magdalena möchte nach so viel Trauer ihren Jesus, ihren Lehrer und Freund, den sie kennen und lieben gelernt hat, dem sie gefolgt ist und für den sie so viel aufgegeben hat, wieder bei sich haben - wie sie ihn früher erlebt hat. Sie sucht Sicherheit im Gewohnten.

Nicht festhalten, heißt aber auch, in Bewegung zu bleiben. Loszulassen, was ich besitzen möchte.

Der Garten, in dem Maria steht, wird zum Ort der Transformation: „Da ist er nicht mehr zu finden, wo ich ihn festhalten will.“

In einer Zeit der Transformation, in der scheinbar alles stillsteht - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - berühren sich Jesus, die Jüngerinnen und Jünger von damals und wir heute.

Der Garten ist kein Tempel. Er ist ein Alltagsraum. Ein Ort des Wachsens, des Werdens, der Veränderung. Hier geschieht Transformation – nicht durch Festhalten, sondern durch Vertrauen, Bewegung und Mut zum Loslassen.

  • Kenne ich diese Erfahrung, dass sich Jesus nicht mehr dort finden lässt, wo ich es gewohnt bin?
  • „Noli me tangere“(Rühr mich nicht an!)- Tangiert mich die Botschaft des Evangeliums?
  • Erlebe ich gerade eine Transformation in meinem Leben? Und wenn ja, wo?

 

 

 

 

 

Heute brauchst du: einen Sommerdrink mit Eiswürfeln. 

 

Mix dir (möglichst an einem heißen Tag) ein Sommergetränk - mit Eiswürfeln. Beobachte, wie die Eiswürfeln schmelzen. Man kann sie nicht festhalten. Sie verschwinden ... aber dein Getränk ist kalt. Transformation ...

 

 

 

 

 

 

“A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory.”

 

(Leonard Nimoy)

 

 

 

 

Ich nehme alles, was ich gespürt und erfahren habe, ins Gebet. Was möchte ich dem HERRN jetzt sagen? Und wenn ich lausche ... was empfange ich jetzt von ihm?

Am Ende meiner Gebetszeit mache ich mir Notizen in meinem Gebetstagebuch/meinem Journal.

 

 

 

 

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