Perspektive 7:
gesandt
Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.
(Johannes 20,17b)
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Johannes 20,11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. 12 Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. 13 Diese sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin sie ihn gelegt haben. 14 Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war. 15 Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast! Dann will ich ihn holen. 16 Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister. 17 Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. 18 Maria von Magdala kam zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte.
Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart. Alle Rechte vorbehalten. |
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Die Transformation im Garten ließ Maria offen werden zu empfangen. Sie ist bereit zu lernen und sich in Dienst nehmen zu lassen. Sie hat erkannt, dass es anders sein würde als bisher. Sie hält nicht fest an dem, wie es war. Maria Magdalena ist bereit für eine neue Art der Nachfolge.
So schickt sie Jesus aus. Er erteilt ihr, die in einer Zeit der Trauer, der Fragen und der Gefahr mutig zum Grab gekommen ist, einen Auftrag. Maria hat sich verfügbar gemacht und Jesus hat sie als fähig erachtet. Er schickt sie aus zu seinen Jüngern, den Brüdern, den Aposteln. Sie sind nicht zum Grab gekommen. Maria Magdalena soll ihnen seine Botschaft überbringen. Nicht die Botschaft eines Toten, sondern eines Lebenden, eines Auferstandenen.
Maria wird berufen, wie Jesus in Bewegung zu kommen. Jesus geht zu seinem und unserem Vater, zu seinem und unserem Gott und Maria geht zu den Aposteln. Sie trägt gewissermaßen die Fackel weiter von Jesus zu den Aposteln. Sie macht sich mit Gottvertrauen auf, Jesu Botschaft zu verkünden.
- Wozu bin ich berufen?
- Wann setzt mich Gottes Wort in Bewegung?
- Wo würde ich mir einen Stupser von Gott wünschen?
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Geh spazieren und gib die Botschaft weiter: „Jesus lebt.“ Das kannst du tun, indem du sie jemandem weitersagst, sie aufschreibst und irgendwo platzierst oder verkürzt mit Naturmaterialien (Ästen, Steinen, Grashalmen, …) unterwegs legst.
Zum Beispiel so oder so oder so oder so ...
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“Es kommt nicht darauf an, perfekt zu sein, sondern verfügbar.”
Erzbischof Josef Grünwidl
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Ich nehme alles, was ich gespürt und erfahren habe, ins Gebet. Was möchte ich dem HERRN jetzt sagen? Und wenn ich lausche ... was empfange ich jetzt von ihm?
Am Ende meiner Gebetszeit mache ich mir Notizen in meinem Gebetstagebuch/meinem Journal.
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