Ich entscheid mich für die Liebe
mit diesem Lied begann, am Valentinstag, bei uns in der Pfarre der Abendgottesdienst für liebevolle Menschen. Einige waren gekommen um gemeinsam mit Hans und helma:) Wachter zu feiern. Musikalisch wurde dieser Gottesdienst von der Musikgruppe O_M_TSCHI wunderschön umrahmt. Wir hörten Liebeslieder und auch der Gottesdienst war vor allem mit liebevollen Texten gestaltet. Es drehte sich alles um die Liebe – die uns sehr vielfältig und unterschiedlich begegnet.
Heuer war es zum zweiten Mal, dass wir am Gedenktag des Heiligen Valentin diesen besonderen Gottesdienst feierten. Der Valentinstag, der am 14. Februar gefeiert wird, ist ein Feiertag der Liebe und romantischen Zuneigung. Die Geschichte des Valentinstags führt zurück in die Frühzeit des Christentums, durch mittelalterliche Dichtung – und hinein in die Kirchen von heute, in denen Liebende einen Segen zugesprochen bekommen. Wer nach dem "heiligen Valentin" sucht, stößt schnell auf ein Rätsel. Unter diesem Namen werden mehrere frühchristliche Märtyrer gefunden. Am bekanntesten sind Valentin von Rom, ein Priester, und Valentin von Terni, ein Bischof. Beide sollen im 3. Jahrhundert während der Christenverfolgungen unter Kaiser Claudius II. hingerichtet worden sein. Verlässliche historische Quellen über ihr Leben gibt es kaum. Vieles, was wir heute erzählen, stammt aus späteren Legenden. Die Verbindung des Valentinstags mit Liebe und Romantik ist keine ursprünglich christliche Tradition. Sie entsteht erst viele Jahrhunderte später. Legenden erzählen, Valentin habe Liebespaare trotz Heiratsverbot getraut oder Verliebten Blumen und Briefe geschenkt. Historisch belegt sind diese Geschichten nicht – doch sie prägen bis heute die Vorstellung vom "Liebesheiligen".
Deshalb gab es dann auch wieder am Ende des Gottesdienstes einen besonderen Segen – eingehüllt in eine Decke, ganz persönlich zugesprochen.
Und im Anschluss trafen wir uns dann noch im Pfarrhof, zu einer liebevollen Agape - um die an uns geschriebenen Liebesbriefe zu „lesen“ und mit einem Glas Sekt anzustoßen.
Helma Wachter