Donnerstag 5. November 2026
Pfarre Hanfthal
p.A.Pfarre Laa an der Thaya
Kirchenpl. 18
2136 Laa an der Thaya
F +43 (2522) 22 75-20
Dechant und Pfarrer
Dr. Christoph Goldschmidt

Die Pfarre liegt im Vikariat unter dem Mannhartsberg. In Hanfthal leben 536 Gläubige. Pfarrkirchen sind meist einem Heiligen geweiht, das so genannte Patrozinium von Hanfthal ist: St. Florian (1784).

 

Hanfthal ist seit 1784 eine eigenständige Pfarre. Da die damalige Kirche am Friedhof viel zu klein war, beschloss man eine neue Kirche zu bauen. Im Jahre 1844 wurde unter Pfarrer Johann Kafka, Ing. Spitzar und Baumeister Reischl mit dem Rohbau des Gotteshauses begonnen. 1845 wurde das 3,3 m hohe Turmkreuz und ein Jahr später die Glocken im 45m hohen Turm geweiht. Nach der Fertigstellung erfolgte am 31. Oktober 1847 die feierliche Kirchenweihe durch Dechant Holzinger. Der Schutzpatron der Kirche und der Pfarre ist der Hl. Florian.

1848 wurde das Hochaltarbild Heiliger Florian und zwei weitere Bilder für die Seitenaltäre von Johann Manschgo geliefert. Eines dieser Bilder, Mariä Opferung im Tempel, ist heute noch im Eingangsbereich zu sehen. 1868 wurde der Hochaltar von Bildhauer Joseph Angeler aus Wiener Neustadt angefertigt. 1875 vernichtete ein Brand einen Großteil des Hochalteres. Von diesem Altar stammen der Hl. Josef, die Hl. Mutter Gottes, die Kanzel und die Seitenaltäre. Ein Jahr später wurde der neue Hochaltar mit dem neuen Bild vom Heiligen Florian, gemalt von Ketzler, gebaut.

Im 1. Weltkrieg mussten die Glocken für Munitionserzeugung dem Heer übergeben werden. In den zwanziger Jahren erfolgte dann die Elektrifizierung, die Weihe dreier neuer Glocken und die Sanierung des Turmes und des Daches.

Altarfront

Nach dem erneuten Glockenverlust im zweiten Weltkrieg feierte man 1949 erneut die Weihe neuer Glocken. 1957 wurde das 5,6m große Holzkreuz an der Stirnwand des Altarraumes montiert und ein Jahr später das große Mosaikbild des Hl. Johannes des Täufers, welches von Prof. Max Heilmann angefertigt wurde. Im Jahr darauf stellte man den Volksaltar auf und montierte das Corpus Christi von Bildhauer Sepp Kals aus Kirchberg in Tirol am Holzkreuz.

Nach dem Brand der Ullmann Orgel wurde 1961 die neue Kauffmann Orgel geweiht. 1965 endete die umfassende Renovierung und Neugestaltung der Kirche unter Prälat Johannes Lehner. 1969 wurden die von Bildhauer Robert Kling aus Haiholzen geschaffenen Großstatuen Hl. Johannes und Hl. Maria geweiht. Eine weitere Umgestaltung war 1987 die Änderung des Volksaltares unter Pater Eugen Janowski. Dabei wurde der Tabernakel in die Mauer der Stirnwand des Altarraumes versetzt.

Innenaufnahme

Im Zeitraum von 1992 bis 1994 erfolgte unter Pfarrer Franz Pfeifer eine umfassende Außen-, Innen- und Turmrenovierung sowie die Installierung der Turmbeleuchtung. Die Finanzierung der Renovierungskosten erfolgte durch Subventionen der Erzdiözese Wien und durch die Unterstützung des Landes Niederösterreich und der Gemeinde Hanfthal, aber vorallem durch die Spendenfreudigkeit und Mitarbeit der Ortsbevölkerung. Somit konnte 1995 im Zuge des Erntedankfestes die Feier und Danksagung für eine gelungene Renovierung begangen werden.

Auch die Kauffmann Orgel bedurfte einer Sanierung und Wartung, welche im Jahre 1997 unter der Leitung und Organisation unserer Organisten Paul Six, Josef Winna und Carmen Ofner durchgeführt wurde. Am 26. Oktober dieses Jahres wurde im Rahmen einer festlichen Feier der Kirchenweihe vor 150 Jahren gedacht und die sanierte Orgel gesegnet.

Kontakte
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Pfarrer
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Kaplan
Dir. Dipl.-Päd. Franz Knittelfelder
Diakon mit Zivilberuf
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Pastoralassistentin
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Pastoralhelferin
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Pastoralhelferin
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