Sonntag 18. Oktober 2026

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Pfarre

Pfarrfriedhof Muthmannsdorf

Der Tod und das Begräbnis sind ebenso wie Geburt, Taufe und Eheschließung öffentliche Ereignisse. Die Totenbestattung ist eine öffentliche Aufgabe.

Wir als Christen halten unseren Friedhof in Ehren, denn es ist der Ort, an dem die sterblichen Überreste unserer Angehörigen, der Gläubigen unserer Gemeinde begraben sind. Der Friedhof als Ort der Trauer und der Hoffnung. Die Anlage und die Ausstattung des Friedhofs bekunden unseren christlichen Glauben an die Auferstehung der Toten. Als wichtigstes Zeichen unserer Hoffnung ist das Kreuz an einer zentralen Stelle unseres Friedhofs weit sichtbar aufgerichtet.

Pfarre

Wir als Christen dürfen glauben, dass der Tod - so traurig und schmerzlich er auch immer sein mag - nicht das Ende bedeutet, sondern Durchgang ist in das neue und ewige Leben.

Diesen Glauben und diese Hoffnung dürfen wir haben, weil einer uns auf diesem Weg vorangegangen ist, Jesus Christus, dessen Tod und dessen Auferstehung wir gläubig bekennen.

Schon um dem Leben, dem Sterben und dem Tod eines Menschen gerecht zu werden, ist es sinnvoll, Hoffnung auf ein Wiedersehen, Hoffnung auf ewiges Leben zu haben.

Zum Auftrag der Kirche und unserer Pfarrgemeinde gehört es, diese religiöse Dimension menschlichen Lebens sichtbar zu machen.

Die Frage der Achtung, der Pietät und der Menschenwürde gebietet einen würdigen Umgang mit den Verstorbenen. Denn letztlich wirkt sich der Umgang mit den Toten auch auf den Umgang mit den Lebenden aus.

Für die Hinterbliebenen der Verstorbenen ist es hilfreich, einen öffentlich zugänglichen Ort der Trauer, des Gedenkens, des Gebetes und der Hoffnung zu haben.

Unser Friedhof gibt dieser unserer Hoffnung Ausdruck:

 

"Über allen christlichen Gräbern leuchtet

die österliche Sonne der Hoffnung - wir werden auferstehn."