Montag 26. Oktober 2026

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Mollmannsdorf und Hetzmannsdorf
Unsere Filialkirchen

Wittek Gertraud

Filialkirche Mollmannsdorf

Im Jahre 1807 wurde in Mollmannsdorf ein gemauertes Bethaus in Bruchsteintechnik errichtet. Vorher stand an diesem Platz seit undenklichen Zeiten eine kleine hölzerne Kapelle mit einem gemauerten Glockenturm. Da im Jahre 1830 das Bethaus und auch der Glockenturm einzustürzen drohten, wurde alles niedergerissen und im Jahre 1831 mit dem Bau einer größeren Kapelle begonnen, die am 23. Juni 1834 eingeweiht wurde.

Im Jahre 1968 wurde die Apsis weggerissen, der Kirchenraum vergrößert und im Zuge des Neubaues wurden auch die Sakristei und die Aufbahrungshalle eingeplant.

Am 26. Juli 1970 erfolgte die feierliche Einweihung der Filialkirche durch Dechant Eberhard Plessl.

 

Hermann Bauch und sein gleichnamiger Sohn schufen als ihre erste gemeinsame Arbeit ein großes Fresko an der Wand hinter dem Altar und bunte Giebelfenster. Das Wandgemälde stellt den ersten Schöpfungstag mit dem allmächtigen Gotteswort „Fiat lux“ dar und die Glasmalerei des Giebels eine Variation des letzten Abendmahles. Für die zwei Fenster im Altbau erdachte Hermann Bauch eine Darstellung der Gebotetafeln des Moses, die im Lichtstrahl Gottes geoffenbart werden, und eine Komposition über das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen. Die drei Fenster im Neubau versinnbildlichen das Geheimnis der Trinität.

 

Im Zuge der Kirchensanierung 2926 wurde auf Wunsch der Kirchengemeinde ein Zugang vom Kirchenraum zur Aufbahrungshalle geschaffen.

 

Die Filialkirche Mollmannsdorf ist Johannes dem Täufer geweiht.

Wittek Gertraud

Filialkirche Hetzmannsdorf

Den ersten Aufzeichnung zufolge wurde in den Jahren 1725 bis 1726 eine Kapelle zu Ehren des Hl. Johannes Nepomuk in Hetzmannsdorf errichtet, die durch den Dechant von Stockerau eingeweiht wurde und sich im östlichen Teil des Dorfes (Nähe Lerchenau) befand. Im Jahre 1803 ließ der damalige Besitzer der Herrschaft Karnabrunn, Freiherr Peter von Bolza, die alte Kapelle niederreißen und eine neue an der heutigen Stelle errichten.

Hetzmannsdorf war nie eigene Pfarre und wurde mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 1912 der Pfarre Würnitz zugeordnet. Heute gehört die Filialkirche zum Pfarrverband Korneuburg Nord.

Im August 2003 beging man das Jubiläum "200 Jahre Kapelle Hetzmannsdorf" mit einer Festmesse und einem Frühschoppen.