Montag 19. Januar 2026

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Garten des Gebets, Wien Floridsdorf (Hasswellgasse/ Ecke Lieleggweg)

Ostern

Ostern ist das wichtigste Fest des Christentums. Die Osterbotschaft lautet: Gott hat Jesus von den Toten auferweckt - das Leben ist stärker als der Tod!

 

Mit dem Hochfest der Auferstehung des Herrn, Ostersonntag, beginnt die Osterzeit. Die Zeit der Fünfzig Tage vom Sonntag der Auferstehung bis Pfingstsonntag werden als „der große Tag des Herrn“ gefeiert.

Bedeutung des Festes
Was feiern wir zu Ostern?

An Ostern feiern Christen ihr ältestes und wichtigstes Fest: die Auferstehung Jesu am dritten Tag nach dem Tod am Kreuz. Die zentrale Botschaft von Kreuz und Auferstehung ist, "dass am Ende das Leben über den Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrecht, die Liebe über den Hass und selbst über den Tod siegen wird", heißt es im katholischen Katechismus.

 

Was steht zum Osterfest in der Bibel?
Die Auferstehung selbst wird nicht beschrieben. In allen vier Evangelien steht, dass der Stein vor dem Grab weggerollt ist oder (bei Matthäus) von einem Engel weggerollt wird. Die ersten, die dies sehen und bezeugen, sind drei Frauen beziehungsweise eine Frau (Maria von Magdala bei Johannes), die die Neuigkeit dann den Jüngern berichten.

Woher kommt der Name Ostern

Die Herkunft des Begriffs ist bis heute umstritten. Eine Erklärung führt ihn auf die germanische Frühlingsgöttin Ostara zurück, die Göttin der Morgenröte. Andere Experten bringen ihn in Verbindung mit Osten, der Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs. Beides wird auch mit den griechischen ("eos") und althochdeutschen ("eostarun") Begriffen für Morgenröte verbunden. Wieder andere stellen Zusammenhänge her zum nordgermanischen "ausa", was als "gießen" an die Taufe erinnern könnte. In vielen anderen Ländern haben sich Begriffe wie "Pasen", "Paques", oder "Pasqua" durchgesetzt, die auf das jüdische Fest Pessach zurückgehen.
Ostern - Aufleben

Ostern fasst das Fundament des christlichen Glaubens zusammen: So stellt das Gedächtnis an Leiden, Tod und Auferstehung Christi den Höhepunkt des Kirchenjahres dar. Ostern ist damit das wichtigste und höchste Fest der Christenheit.

Zeitpunkt
Wann feiern wir Ostern?

Ostern ist ein bewegliches Fest, das am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird. Damit liegt der Termin immer zwischen dem 22. März und dem 25. April. Festgelegt wurde dies beim Konzil von Nizäa im Jahr 325.

 

Wie lange dauert die Osterzeit?

Seit dem zweiten Jahrhundert erstreckt sich die Feier des Osterfests über einen Zeitraum von 50 Tagen und endet mit Pfingsten, dem Fest des Heiligen Geistes. 40 Tage nach Ostern wird das Fest Christi Himmelfahrt gefeiert. Bis dahin war Jesus nach seiner Auferstehung immer wieder mit seinen Jüngern zusammen, berichten die Evangelien.

 

Warum feiern orthodoxe Christen oft an einem anderen Termin?

Da die orthodoxe Kirche der Kalenderreform unter Papst Gregor XIII. im Jahr 1582 nicht folgte, feiern Ost und West zumeist an unterschiedlichen Terminen - 2021 zum Beispiel im Westen am 4. April und in den Ostkirchen am 2. Mai. 2025 gab es zum Beispiel wieder einen gemeinsamen Termin.

Die Mutter aller Vigilien
Die Osternacht

Eine der stärksten liturgischen Feiern ist die Osternacht, ein spirituelles Erlebnis für den, der sich darauf einlässt. Der Beginn soll nicht vor Einbruch der Dunkelheit und das Ende nicht nach Sonnenaufgang sein.

 

Diese Nachtfeier, die Mutter aller Vigilien, hat vier Elemente:

 

  1. Die „Lichtfeier“ beginnt mit der Segnung des Feuers, es folgen die Lichtprozession und das Osterlob („Exsultet“).

  2. Im „Wortgottesdienst“ sollen im Idealfall neun Lesungen vorgetragen werden, davon sieben aus dem Alten Testament. Aus pastoralen Gründen kann die Zahl der alttestamentlichen Lesungen vermindert werden, die Lesung vom Durchzug durch das Rote Meer darf nie ausfallen.
  3. Die „Tauffeier“ enthält die Taufwasserweihe (oder Wasserweihe), Taufe, Erneuerung des Taufversprechens und Fürbitten.
  4. Es folgt die „Eucharistiefeier“. Die Auferstehungsprozessionen in vielen Orten sind Ausdruck der österlichen Freude.

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Das Osterlob

Exsultet

Frohlocket, ihr Chöre der Engel, frohlocket, ihr himmlischen Scharen, lasset die Posaune erschallen, preiset den Sieger, den erhabenen König!

 

So beginnt das hymnische Osterlob in der Lichtfeier am Beginn der Osternacht. Im Lobpreis besingt die Kirche die Osterkerze und das Geheimnis der Osternacht.

Mehr zu Exsultet

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Symbol für Christus

Die Osterkerze

Die Osterkerze symbolisiert Christus, der mit seiner Auferstehung die Dunkelheit von Sünde, Leid und Tod durchbricht. Die Gestaltung der Osterkerze – Kreuz, Wachsnägel, Alpha und Omega – verweist auf die Wundmale des Auferstandenen und seine Rolle als Anfang und Ende der Heilsgeschichte.

Mehr zur Osterkerze

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