Samstag 28. Februar 2026
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

suchen
  • YouTube
  • facebook
  • instagram
  • twitter
  • anliegen@edw.or.at
Topmenü:
  • Jobs
  • Mitarbeiterportal
  • Pfarren
  • Personen
  • Presse
  • Shop

Sprachenmenü:
  • EN
  • FR
  • ES
  • IT
  • PL

  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
     
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Kirche & Kunst
     
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
     
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof
      • Kardinal Schönborn
      • Weihbischöfe
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • In Memoriam
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
     

Hauptmenü ein-/ausblenden
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Kirche & Kunst
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof
      • Kardinal Schönborn
      • Weihbischöfe
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • In Memoriam
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
  • Auslagerung
13.08.2019 · Glaube · Seelsorge

Ketzer - Die Waldenser

Worms, Lutherdenkmal: Petrus Valdes, Sitzfigur von Ernst Rischel, 1868,

In diesem Fall machten sich Laien auf, mit ihrem apostolischen Leben das Ideal der Urkirche zu erneuern.

 

 

Eine Gruppe der im 12. Jahrhundert entstandenen Armutsbewegungen waren die Waldenser. Valdes zählte zu den vornehmen Kaufleuten der Stadt Lyon, ihm gehörten u. a. zwei Backstuben. Um 1175 entschloss er sich zu einem Leben als Jünger Jesu. Anlass dafür war ein Lied über das Leben des heiligen Alexios, das ein fahrender Sänger auf dem Markt vortrug:

 

Ein reicher junger Mann gibt seine Karriere auf, wird Bettler und vollbringt Wunder. Valdes sorgte für den Unterhalt seiner Frau und seiner Töchter, bevor er sie verließ.

 

Er verkaufte seinen Besitz, gab das Geld den Armen und wurde Wanderprediger. In Lyon und Umgebung fand er bald begeisterte Zuhörerinnen und Zuhörer.


Die Armen von Lyon

Valdes und diejenigen, die sich ihm anschlossen, wurden auch „Arme von Lyon“ genannt. Beim Dritten Laterankonzil 1179 wurde ihre Lebensform bestätigt, im Unterschied zur Verdammung der Katharer am selben Konzil.

 

Die Waldenser bekamen die Zusage, in Armut leben und zudem predigen zu dürfen, wenn es die jeweils lokalen Kirchenmänner erlaubten.


Gott mehr gehorchen als dem Bischof

Als der Bischof von Lyon die von seinem Vorgänger gegebene Zusage zurückzog, widersetzte sich Valdes mit dem biblischen Wort: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg 5,29).

 

Der Bischof verstand das als Ungehorsam, er verbot Valdes und seiner Gruppe Predigt und Sakramente und wies sie aus Lyon aus. Am Konzil von Verona 1184 wurde dann gegen die Waldenser verfügt, dass sie mit dem Kirchenbann belegt würden, wenn sie ohne Erlaubnis predigten.


Wandernde Ausbreitung

Die Waldenser gewannen im Lauf der nächsten Jahrzehnte viele Anhänger und Anhängerinnen in Südfrankreich, Oberitalien und den deutschsprachigen Gebieten, so auch im Donauraum. Die Zahl der österreichischen Waldenser um 1315 wird auf 80.000 geschätzt.


Verfolgung

Gegen die Waldenser wurde zunächst mit Predigt und Polemik, später mit Inquisition und Verfolgung vorgegangen. In Hartberg in der Oststeiermark gab es im Februar 1401 einen Inquisitionsprozess, bei dem drei Waldenserinnen der weltlichen Obrigkeit zur Verbrennung übergeben wurden: „die Wendel, die Els Persteyner und die Peters.“

 
Waldenser heute

Als einzige der verurteilten Ketzerbewegungen überstanden die Waldenser das Mittelalter, in entlegenen Gegenden und unteren Gesellschaftsschichten. 1532 schlossen sie sich der schweizerischen Reformation an. Die größten waldensischen Gemeinden gibt es heute in Italien, Argentinien und Uruguay. 

 


Zitate

Mitbürger und Freunde. Ich habe nicht, wie ihr glauben möget, den Verstand verloren, sondern ich räche mich an meinen Feinden, die mich so zu ihrem Sklaven gemacht haben, dass ich mehr an den Gelderwerb als an Gott gedacht habe …

 

Ich weiß, dass mich viele verurteilen, da ich all das in der Öffentlichkeit gemacht habe. Aber ich habe das sowohl meinetwegen als auch euretwegen getan; meinetwegen, um denen, die mich reich sahen, zu zeigen, dass mir an Geld nichts mehr gelegen ist, euretwegen, damit ihr lernt, euch auf Gott zu verlassen und nicht auf Reichtum zu hoffen.
Valdes (um 1140 – nach 1206) zugeschrieben


Die verborgenen Geheimnisse des Glaubens sollen nicht allen Menschen an allen Orten erklärt werden. Denn solchermaßen ist die Tiefe der göttlichen Schrift, dass nicht nur der Verstand der Einfachen und Ungebildeten, sondern sogar derjenige der Klugen und Gelehrten bei dem Versuch, sie zu verstehen, keineswegs völlig ausreicht.
Papst Innozenz III. (Pontifikat 1198–1216)


Auf Veranlassung Gottes, der niemals resigniert angesichts der Sünden des Menschen, öffnen sich neue Wege, um unsere Geschwisterlichkeit zu leben; dem können wir uns nicht entziehen.

 

 

Ich bitte euch von Seiten der katholischen Kirche um Vergebung für all jene unchristlichen, ja unmenschlichen Handlungen und Einstellungen, die wir in der Geschichte, (vermeintlich) im Namen Christi, gegen euch gerichtet haben. Im Namen Christi, vergebt uns!.
Papst Franziskus bei seinem Besuch in der Waldenserkirche in Turin im Juni 2015

 

 


 

Kurzkommentar

von em. Univ.-Prof. Dr. Josef Weismayer lehrte Dogmatische Theologie an der Uni Wien

 

Macht und Reichtum der Kirche haben das Hochmittelalter geprägt. Das provozierte anderseits die Besinnung auf das biblische Ideal der „armen Kirche“.

 

Der für diese Bewegung inspirierende Bibeltext war die Aussendungsrede Jesu für die Apostel bei Mt 10. Armut und Verkündigung waren die Schwerpunkte dieser „vita apostolica“.

 

Man kann für das 12. und 13. Jahrhundert von einer großen Armutsbewegung in der Kirche sprechen. In den sogenannten Bettelorden (Franziskaner, Dominikaner, Karmeliten, Serviten) hat sich diese Strömung auch in institutioneller Form manifestiert.

 

Valdes, ein reicher Kaufmann aus Lyon, verspürte die Berufung zu einem Leben in Armut und als Verkündiger. Die Lebensform dieser „Armen von Lyon“ wurde vom 3. Laterankonzil 1179 anerkannt, auch die Predigt wurde ihnen erlaubt, aber die „Glaubenspredigt“ im engeren Sinn war an die Erlaubnis des zuständigen Bischofs gebunden. Daraus entstanden Konflikte, weil sich die Anhänger nicht an diese Bedingung gebunden fühlten.

 

Man hat in diesen Auseinandersetzungen oft die Waldenser und die Katharer in einen Topf geworfen, aber die Waldenser bekannten sich zum Glauben der Kirche. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts hat sich die Gemeinschaft aber der Genfer Reformation angeschlossen.

 

Die Waldenser konnten sich trotz Verfolgung vor allem im nordwestlichen Italien, in Savoyen und im Piemont halten. Im Zug der politischen Einigung Italiens zu Ende des 19. Jahrhunderts konnten sie sich als christliche Kirche auch in größerem Rahmen entfalten.

 

 

erstellt von: Der SONNTAG / Elisabeth Pernkopf
zurück
Weitere Informationen:

Das Wappen der Waldenser

Leuchter mit Umschrift Lux lucet in tenebris „Das Licht leuchtet in der Finsternis“


Ketzer-Wissen

„Predigt das Evangelium jedem Geschöpf!“ (Mk 16,15)

Fundament des Glaubens war für Valdes allein die Bibel. Das Ergriffensein vom Evangelium charakterisierte den Gründer und seine Bewegung. Die Laien wurden von der Kraft des biblischen Wortes bewegt und suchten aus dem Geist des armen Jesus zu leben.


Übersetzung der Bibel in die Volkssprache

Valdes hatte als Erster zwei Geistliche beauftragt, Teile der Bibel aus dem Lateinischen in die provenzalische Volkssprache zu übersetzen. Das ließ er sich einiges kosten. Er gab dann seinen Besitz auf, ging selbst auf die Straßen und fing zu predigen an.


Männer und Frauen predigen

Zentrales Element der religiösen Bewegung von Valdes war die Wortverkündigung. Die Prediger und Predigerinnen wurden sorgfältig auf das Predigen vorbereitet. Sie kannten große Teile des Neuen Testaments auswendig; manche auch Teile des Alten Testaments, wie die Psalmen oder das Buch Hiob.

 

Nach ihrer Ausbildung galten sie in den deutschsprachigen Ländern als magistra bzw. magister und wurden wie die Jünger Jesu zu zweit ausgesandt (Mk 6,7). Das Predigtrecht galt für Männer und Frauen gleichermaßen. Genannt wurden sie „Brüder“ und „Schwestern“.


Versuch einer Kirchenreform

Valdes wollte keinen Bruch mit der Kirche, sondern Reform. Dass er in der Kirche auf Widerstand stieß, war für ihn selbst unerwartet. Er versuchte, auf Lücken einzugehen, die die Kirche im Leben des Volkes offen ließ.


Apostolisches Leben

Für Rom waren die Waldenser bald Abtrünnige. Apostolisch konnten sie nicht sein, wenn sie göttliches Gericht gegen den kirchlichen Richterspruch des Predigtverbots für Laien anriefen. Nach der Verurteilung wandte sich die waldensische Bewegung zunehmend gegen die Kirche.

 

Ein Irrtum der Kirche bestand nach Auffassung der Waldenser darin, dass sie apostolische Vollmacht beanspruchte, ohne selbst ein apostolisches Leben zu führen. Wenn die Kirche verbot, Gottes Wort zu verkünden, sei sie selbst vom Evangelium abgefallen.


Gleichberechtigung

Das Handbuch des so genannten „Passauer Anonymus“ aus dem 13. Jahrhundert betont, dass es unter Waldensern keine Hierarchie gebe. Alle in der Gemeinde seien gleichberechtigt und hätten gemeinsamen Besitz.

 

Ihr Leben war durch eigenes Handwerk finanziert. Schlichte Kleidung und bloße Füße in Sandalen waren Kennzeichen der Prediger und Predigerinnen. Diese äußerliche Erkennbarkeit wurde unter dem Druck der Verfolgung aufgegeben.

 

Der Anonymus meinte, Waldenser könnten gerade deshalb entdeckt werden, weil sie besser als ihre Nächsten seien.


Waldensische Gemeinden

Die Ernsthaftigkeit und glaubhafte Lebensführung der Waldenser überzeugte viele Christinnen und Christen. Es kam zu stabilen Gemeinden über Generationen hinweg. Die Waldenser sprachen vor allem einfache Menschen in Stadt und Land an, Handwerker, Kleinbauern, Mägde und Knechte, Hirten und städtische Arme.

 

Laienbeichte und Abendmahl

Der Ausschluss von den Sakramenten durch die Kirche forderte geradezu dazu heraus, die Sorge um die Sakramente in die eigene Hand zu nehmen. Missstände im katholischen Klerus hinderten Menschen auch daran, bei ihm Zuflucht zu suchen.

 

Als Ersatz kam etwa die Beichte vor Laien (wieder) auf – der Auftrag vom Binden und Lösen aus dem Evangelium. Die Waldenser feierten auch Abendmahl in entlegenen Gegenden.

 

Für die Waldenser wurde der Klerus schlichtweg überflüssig. Das unermüdliche Wirken und die vorbildhafte Lebensweise der Predigerinnen und Prediger ließ die Waldenserbewegung bis in die Reformationszeit überdauern und lebendig bleiben – und darüber hinaus. 


Tempio Valdese, Torre Pellice, südwestlich von Turin Turin. Hierher war Papst Franziskus im Juni 2015 eingeladen.


 

Glaubenswissen


 

weitere Informationen zu

 

Der SONNTAG
die Zeitung der Erzdiözese Wien
Stephansplatz 4/VI/DG
1010 Wien
T +43 (1) 512 60 63
F +43 (1) 512 60 63-3970

E-Mail-Adresse: redaktion@dersonntag.at

Nachrichten

Wiener Kirchenhistoriker sieht kein "drittes Vatikanum am Horizont“

Wiener Historiker Thomas Prügl über Konzilien, Weltkirche und die unterschätzte Bedeutung lokaler Synoden

Wien: 142 Jugendliche und Erwachsene auf dem Weg zur Taufe

Erzbischof Grünwidl bei Feier in Michaelerkirche: Gott sagt bei der Taufe seine Liebe und Schutz auf dem Lebensweg zu - Heuer rund 400 Erwachsenentaufen in Österreich.

Gemeinsame Pfarre „Selige Schwester Restituta“ errichtet

Mit Wirkung vom 1. März 2026 errichtete Erzbischof Josef Grünwidl die römisch-katholische Pfarre „Selige Schwester Restituta“. 

Neues Buch würdigt Vermächtnis des Konzilstheologen Ferdinand Klostermann

Mit der Neuerscheinung „Ferdinand Klostermann und das Laienapostolat“ wird das Wirken des Wiener Pastoraltheologen Ferdinand Klostermann (1907–1982) neu in den Fokus gerückt.

Verderbnis im eigenen Haus: Varden konfrontiert Kurie mit harten Wahrheiten

Der norwegische Trappistenbischof Erik Varden spricht bei den Vatikan-Exerzitien Klartext über Kirchenskandale – und warnt vor einem verhängnisvollen Dualismus von Leib und Seele.

Europas missio-Direktoren tagen in Wien

Rund 30 Nationaldirektoren beraten über den 100. Weltmissions-Sonntag, neue Statuten und das Erbe der Gründerin Pauline Marie Jaricot.

Impressionen aus dem Wiener Stadttempel der Israelitischen Kultusgemeinde

Kirche und Judentum: Tagung in St. Pölten fordert Aufarbeitung

Rund 130 Seelsorgerinnen und Seelsorger der Diözese St. Pölten beschäftigten sich drei Tage lang mit dem Verhältnis zwischen Christentum und Judentum – und mit einer unbequemen Geschichte.

Group of six elderly Caucasian happy people leaning on blue wall using mobile phone. Cheerful mature grey hair couples friends together having fun enjoying looking smiling cellular telephone outdoors

Wollen wir ewig leben? – Philosophisches Forum, ORF 2

Späthaben um 23:04 Uhr stellt ORF 2 eine der ältesten Menschheitsfragen ins Zentrum: Sollen wir ewig leben – und wollen wir das überhaupt?

Lent season - bread and water

Familienfasttag

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 27.2.2026

Gemeinsam den Fasttag brechen: Van der Bellen beim Iftar der IGGÖ

Bundespräsident Alexander Van der Bellen war Ehrengast beim interreligiösen Fastenbrechen der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreich im Wiener Schloss Cobenzl. 

Stephansdom: Kirche und Politik vereint im Gebet für die Ukraine

Friedensgebet in Wien am vierten Jahrestag des Überfalls Russlands auf die Ukraine - Ostkirchen-Generalvikar Kolasa: "Jede gerettete Person, jede geöffnete Tür, jedes Wort der Ermutigung ist ein Baustein des Friedens"

Erzbischof Grünwidl: "Religionsunterricht ist Geschenk Gottes“

Ein Monat nach seiner Bischofsweihe feierte Erzbischof Josef Grünwidl einen Gottesdienst mit 1000 Religionslehrerinnen und Religionslehrern im Stephansdom.

Klosterneuburg: Tag der Stiftspfarren mit Wiener Erzbischof Grünwidl

Propst Höslinger und Erzbischof Grünwidl betonen gute Zusammenarbeit von Erzdiözese und Orden - Grünwidl-Tipps für die Fastenzeit: "Hände falten, Hände aus der Tasche nehmen und Hände in den Schoß legen"

Kirche mit „Copyright": Was Menschen heute noch in die Kirche zieht

In einer immer säkulareren Gesellschaft verlieren religiöse Begriffe und Institutionen an Relevanz, doch genau das eröffnet auch neue Chancen.Der Pastoraltheologe Jan Loffeld sieht eine überraschende Sehnsucht nach authentischem Christentum.

Jerusalemer Patriarch: "Besucht das Heilige Land!"

Delegation der Österreichischen Ordenskonferenz und der Initiative Christlicher Orient traf in Jerusalem Kardinal Pizzaballa und suchte Kontakt zu christlichen Gemeinschaften und jüdischen Organisationen, die sich für Versöhnung einsetzen

Historische Speisglocke kehrt in den Stephansdom zurück

Anonyme Spende ermöglichte Restaurierung der einst 1613 für Versehgänge gegossenen Glocke.

Digitale Weite: Die Erzdiözese Wien startet neuen Webauftritt

Die Erzdiözese Wien geht am 3. März 2026 mit einem neuen Webportal online. Mit der technischen Neuaufstellung und der überarbeiteten Startseite ist der erste Meilenstein erreicht. In den kommenden Monaten folgen schrittweise die Pfarr- und Dienststellenseiten

Predigt Bischofsprimiz-Messe in Wullersdorf

Predigt von Erzbischof Josef Grünwidl bei der Bischofsprimiz-Messe in Wullersdorf am 14.2.2026

Papst Leo XIV.: Priester sollen Predigten nicht von KI schreiben lassen

Appell von Leo XIV. an Priester seiner Diözese Rom: "Eine echte Predigt schreiben bedeutet, den Glauben mit anderen zu teilen. Das ist etwas, was wir jeden Tag pflegen müssen."

Kerzenmeer der Hoffnung: Wien setzt Zeichen für die Ukraine

Am Donnerstagabend versammelten sich zahlreiche Menschen am Stephansplatz. Mit einem Kerzenmeer riefen die Caritas Österreich und Wiens Erzbischof Josef Grünwidl zur anhaltenden Solidarität mit der Ukraine auf. 

"Fluchtweg": Kreuzweg aus Perspektive queerer geflüchteter Menschen

Das ökumenische Projekt wird in Wien, Linz, Graz und Innsbruck gezeigt.

Grünwidl: "Wenn Glaube exklusivistisch wird, schrillen Alarmglocken"

Wiener Erzbischof warnt in "Furche"-Interview vor Neointegralismus, Machtanspruch und politischer Instrumentalisierung des Christentums - Absage an Elite-Christentum wie auch an gegenseitiges Absprechen von Glauben oder an Schulterklopfen von "einzig wahren Christen"

Zukunft der Kirche in Hirschwang steht nun fest

Die Filialkirche wurde an die CityLoftArt GmbH verkauft und wird zu einem Kulturschauplatz. Eine kleine Kapelle wird auch weiterhin für das persönliche Gebet geöffnet sein.

Fastenzeit

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 20.2.2026

Erzbischof Grünwidl zu Beginn der Fastenzeit: Kreuz als Gerüst und Grundform christlicher Existenz

Erzbischof Josef Grünwidl begann die Fastenzeit mit der Feier des Aschermittwochs mit zahlreichen Gläubigen im Stephansdom.

Wien: Internationale Tagung zu synodalen Traditionen an der Universität Wien

Internationale Tagung in Wien beleuchtet historische Synoden, um heutige kirchliche Reformdebatten mit wissenschaftlicher Tiefe und globaler Expertise besser zu verstehen.

Deutscher Orden bestätigt Hochmeister Frank Bayard im Amt

Beim Generalkapitel in Wien bestätigte die Ordensgemeinschaft ihre Leitung und stellte zugleich zentrale Weichen für strukturelle und geistliche Weiterentwicklungen.

Eröffnung der Ausstellung "Kreuzbilder" im Stephansdom

Für Erzbischof Grünwidl sind Rainers Kreuzbilder mehr als Kunst: Sie weisen den Weg zu Aufmerksamkeit, Hoffnung und innerer Wandlung.

Pionierarbeit am Diözesankonservatorium Wien: Orgelspiel als Training für das Gehirn

Das Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien startet ein außergewöhnliches Forschungsprojekt: Eine neue Vorstudie widmet sich der Frage, ob das komplexe Spiel an der Orgel positive Effekte auf die kognitive Leistungsfähigkeit haben kann – und das über die gesamte Lebensspanne hinweg.

Neuer geistlicher Assistent für "Kirche in Not Österreich"

Wiener Pfarrer und Dechant Stefan Reuffurth von vatikanischer Klerusbehörde ernannt

Stephansdom zeigt Arnulf Rainers Kreuz-Werke trotz Widerruf

Mit 77 Kreuz-Darstellungen des im Dezember verstorbenen Künstlers Arnulf Rainer eröffnet das Wiener Domkapitel gemeinsam mit der Sammlung Trenker eine Ausstellung im Stephansdom. Die Präsentation läuft bis 7. Juni.

„Wenn wir mit unserem Latein am Ende sind, sollten wir ermutigt sein!“

Der Kurs Synodale Prozessbegleitung mit 40 Teilnehmenden im Dialog.Hotel Am Spiegeln geht in die zweite Runde. Eine down-to-earth Lern-Erfahrung, um in den kirchlichen Dienst als synodale ProzessbegleiterInnen hineinzuwachsen.

Kardinal Schönborn lädt zu Gebet für die Ukraine in den Stephansdom

Mit einem ökumenischen Gebet im Wiener Stephansdom setzt Kardinal Christoph Schönborn am 24. Februar ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und ruft zugleich zur Unterstützung der kirchlichen Hilfsaktionen auf.

Die Vikariate Nord und Süd feiern mit Erzbischof Grünwidl

Wiener Erzbischof bei Feier in seinem Heimatort: "Dort, wo Gott im Zentrum steht, gibt es auch Freude" - Großer Andrang bei bischöflichen Gottesdiensten in Wiener Neustadt und Wullersdorf

Podiumsgespräch „Staat und Religion – ein belastetes Verhältnis?“: Ein Abend des Zuhörens und Austausches

Ende Jänner wurde der Stefanisaal im Curhaus am Stephansplatz zum Ort eines offenen und vielstimmigen Austauschs über eine Frage, die unsere Gesellschaft seit jeher begleitet: Wie gestaltet sich das Verhältnis von Staat und Religion – heute, in Österreich - in einer vielfältigen Stadt wie Wien?

Wenn Fastenzeiten zusammenfallen – ein seltener Moment der Nähe

Wenn Christen und Muslime am selben Tag zu fasten beginnen – ein Ereignis, das nur selten eintritt –, entsteht ein Augenblick ungewohnter Nähe. Diese Koinzidenz lädt dazu ein, das Verbindende neu wahrzunehmen.

Autofasten 2026: Fair zu Fuß unterwegs

Gemeinsam unterwegs für eine lebenswerte Zukunft

Erzbischof Grünwidl trifft Landeshauptfrau Mikl-Leitner zu erstem offiziellen Austausch

Erste offizielle Begegnung nach Weihe und Amtseinführung des neuen Wiener Erzbischofs vor knapp drei Wochen - Grünwidl: Pfarrgemeinden in Niederösterreich bilden "starkes Netz des Glaubens, der Gemeinschaft und der Solidarität"

Kaplan Michael Semmelmeyer: Österreichs Moral war erstklassig, am Ergebnis wird gearbeitet

Sieg für Polen, Österreich 14. Erzdiözese Wien prägt das Team

Dresden 13. Februar 1945

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 13.2.2026

Aschermittwoch in Wien: „Ash to go“ und feierliche Domliturgie eröffnen die Fastenzeit

Das Aschenkreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen und öffnet zugleich den Blick hin zu Ostern. Wien bietet am Aschermittwoch zahlreiche Gelegenheiten, dieses Zeichen zu empfangen.

Großer Andrang aus Nord und Süd zu Gottesdiensten mit Erzbischof Josef Grünwidl

Am kommenden Wochenende werden zahlreiche Gläubige aus der gesamten Erzdiözese zu den ersten Gottesdiensten mit dem neuen Wiener Erzbischof Josef Grünwidl in Wiener Neustadt und Wullersdorf erwartet.

Kardinal Christoph Schönborn

Christen und Muslime: Schönborn für Dialog statt Panikmache

Kardinal in Interview über Zusammenleben in seinem neuen Wiener Wohnbezirk Brigittenau: Einander als Menschen begegnen, mit Respekt, Wohlwollen und Toleranz für die Unterschiede.

Liebende

Valentinstag: Segen für Liebende in vielen Kirchen

Rund um den Valentinstag laden viele Kirchen in der Erzdiözese Wien Paare und Einzelpersonen, die Sehnsucht nach einer Partnerschaft haben, zu Segensfeiern ein. 

Wiens neuer Erzbischof auch bei IGGÖ-Präsident Vural

Wiens neuer Erzbischof auch bei IGGÖ-Präsident Vural

Ebenfalls am Montag, 9. Februar 2026, absolvierte Josef Grünwidl als Wiener Erzbischof seinen Antrittsbesuch bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ).

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Israelitischer Kultusgemeinde

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Israelitischer Kultusgemeinde

Wiener Erzbischof von Oberrabbiner Engelmayer und IKG-Präsidenten Deutsch empfangen. Gemeinsamer Kampf gegen Antisemitismus ein zentrales Thema der Begegnung.

Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

Dankbarer Abschied von Bischof Maximilian Aichern

Requiem im Mariendom mit tausenden Trauergästen. Bischof Scheuer: Aichern war "Personifizierung von Wertschätzung und Dankbarkeit".

Kältekrieg

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 6.2.2026

Predigtcontest beginnt am Aschermittwoch, dem 18. Februar

Gute Predigten verändern Leben – und verdienen Bühne und Reichweite.

Lerngemeinschaft Weltkirche

Weltkirchliche Begegnungen rund um die Bischofsweihe – Bischöfe sehen großes Potenzial für Partnerschaft mit der Erzdiözese Wien

zurück
nach oben springen
Sitemapmenü:
Glauben &
Feiern
  • Spiritualität
  • Kirchenjahr
  • Sakramente & Feiern
  • Christ-Sein
Nachrichten &
Magazin
  • Nachrichten
  • Termine
  • Magazin
  • Schwerpunkte
Service &
Hilfe
  • Service
  • Wer hilft mir ...?
Menschen &
Organisation
  • Geschichte der Erzdiözese Wien
  • Menschen
  • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
  • Kirchliche Einrichtungen
  • Lebendige Kirche

ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
nach oben springen