Saturday 24. January 2026
Pageareas:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

suchen
  • YouTube
  • facebook
  • instagram
  • twitter
  • anliegen@edw.or.at
Topmenü:
  • Jobs
  • Mitarbeiterportal
  • Pfarren
  • Personen
  • Presse
  • Shop

Language-menu:
  • EN
  • FR
  • ES
  • IT
  • PL

  • A: Fontsize: normal
  • A: Fontsize: large
  • A: Fontsize: very large
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Mainmenu:
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
     
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
     
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
     
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof em.
      • Weihbischöfe
      • Administrator
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
     

Hauptmenü ein-/ausblenden
  • Glauben & Feiern
    • Spiritualität
      • Beten & Meditation
      • Pilgern
      • Leib und Seele
      • Heilige und Vorbilder
    • Kirchenjahr
      • Sonntag
      • Advent
      • Weihnachten
      • Fastenzeit
      • Ostern
      • Pfingsten
      • Weitere Feste
    • Sakramente & Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Heilige Messe
      • Beichte & Versöhnung
      • Hochzeit & Ehe
      • Weihe
      • Krankensalbung
      • Begräbnis
    • Christ-Sein
      • Lebenszeugnis
      • Jüngerschaft
      • Berufung
      • Unser Glaube
      • Bibel
        • Gedanken zum Evangelium
      • Ökumene
  • Nachrichten & Magazin
    • Nachrichten
      • Nachrichten
      • Chronik
      • Aussendungen kirchl. Einrichtungen
      • Archiv
      • Stellungnahmen
    • Termine
    • Magazin
      • Bioethik & Lebensschutz
      • Schöpfungsverantwortung
      • Kleines Kirchenlexikon
      • Kirchenfinanzen
      • Missbrauch & Prävention
      • Geschiedene & Wiederverheiratete
      • Bücher
    • Schwerpunkte
      • Ukrainehilfe
      • Bischofssynode zur synodalen Kirche
      • Christenverfolgung
      • Papst Franziskus
      • Kirche & Kunst
      • Caritas Sammlungen
      • Gotteslob & Liturgiekonstitution
      • Schwerpunkt-Archiv
  • Service & Hilfe
    • Service
      • Ansprechpartner bei:
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Begräbnis
      • Ärger mit der Kirche
      • Kirchenbeitragsfragen
      • Kircheneintritt
      • Hinweis geben
    • Wer hilft mir ...?
      • ...ich bin krank
      • ...ich bin arbeitslos
      • ...ich bin einsam
      • ...ich habe finanzielle Sorgen
      • ...ich möchte reden
      • ...ich bin schwanger
      • ...ich wurde missbraucht
      • ...ich trauere
    • Wir helfen!
      • St. Elisabeth-Stiftung
      • Caritas
      • Hilfsprojekte
      • Hilfsorganisationen
      • Sich engagieren
  • Menschen & Organisation
    • Geschichte der Erzdiözese Wien
      • Personalnachrichten
      • 50 Jahre Wiener Diözesansynode
      • Diözesanlandkarte
    • Menschen
      • Erzbischof em.
      • Weihbischöfe
      • Administrator
      • Generalvikar
      • Bischofsvikare
      • Mitarbeitende
      • In Memoriam
        • Papst Franziskus
        • Papst Benedikt XVI
      • Personen
    • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
      • Pfarren
      • Vikariate, Dekanate, Pfarren...
      • anderssprachige Gemeinden
      • Orden, Säkularinstitute ...
      • Gemeinschaften, Bewegungen ...
    • Kirchliche Einrichtungen
      • Alle Institutionen
      • Große Dienststellen
    • Lebendige Kirche
      • Dioezesanprozess APG2.1
      • Gemeinden und Gemeinschaften
      • Jugend
      • Familie
05.09.2013

Von der Beachparty in Guatemala zu den Ärmsten in Kalkutta

Marie Mauritz begegnet Jesus in Kalighat

Der spektakuläre Weg vom Party- zum Klosterleben der jungen Wienerin Marie Mauritz: Sie begegnet Jesus in Kalighat, dem Sterbehaus in Kalkutta.

Welche Bedeutung hat Weihnachten für dich?

Weihnachten hat mein Leben völlig verändert. Am 25. Dezember 2005 wurde Christus in meinem Herzen geboren. Ich war damals in Kalkutta als Volunteer (freiwillige Helferin) bei den „Missionaries of Charity“, den „Mutter Teresa-Schwestern“, tätig. In der Nacht von Weihnachten sind wir mit tausend gekauften Decken durch die kalten und schmutzigen Slums gefahren, um sie Obdachlosen zu schenken. Das muss sehr schnell und sehr leise gehen, denn tausend Decken reichen bei weitem nicht aus für die Massen von Armen, Kranken und Sterbenden, die unbeachtet auf den Straßen liegen. Bei diesem Einsatz traf ich einen Sterbenden, der halbnackt in einer Gatsch-Lacke lag und warf ihm im Vorbeigehen eine Decke drüber. Plötzlich merkte ich, dass er mich zurückrief. Ich schaute noch einmal hin und da wurde mir erst bewusst, dass er im Sterben lag. Ich nahm seinen Kopf in den Arm und da traf es mich wie ein Blitz: Das ist Christus im Ärmsten der Armen! Gott ist mir unmittelbar begegnet!

 

Warst du zu diesem Zeitpunkt gläubig?

Nein, das ist wirklich eine längere Vorgeschichte. Ich bin in Wien aufgewachsen, wurde getauft und gefirmt, das „volle katholische Programm“ aus Tradition heraus. Nach der Firmung habe ich aufgehört in die Kirche zu gehen. Als Jugendliche findet man jede Ausrede und meine Mutter hat es mir überlassen. Den Glauben habe ich verloren, er hat mich nicht interessiert. Alles andere war wichtiger, als irgendetwas, was ich nicht sehen, erkennen, greifen kann.

 

Was hat dein Leben in dieser Zeit geprägt?

Ich habe früh gemerkt, dass ich mich nach etwas sehne, was ich nicht in Worte fassen konnte. Ich war auf der Suche „überall und nirgendwo“, von einer Party zur nächsten. In meinem Inneren war diese Sehnsucht, ein Loch, das gefüllt werden wollte, aber über diese Sehnsucht zu sprechen, die Seele leben zu lassen – das hätte einfach gerade nicht in mein Leben gepasst. Äußerlich kein Kind von Traurigkeit, war ich schon im Alter von 14 bis 16 innerlich unglücklich. Meine Freunde schienen mit ihrem Leben glücklich zu sein, aber ich habe mich nach mehr gesehnt. Und so bin ich von einem Extrem ins andere geschwankt. Mit 18 bin ich nach der Matura für ein Jahr nach Guatemala gefahren.

 

Auf der Suche nach dem 100-prozentigen Glück?

Ja, mit der Hoffnung, die immer größer werdende Leere in mir zu füllen. Guatemala, das war dann auch der absolute Höhepunkt des Partylife. Sonne, Freunde und viel Alkohol. Damals war das für mich die Zeit meines Lebens. Ich habe mich dann sehr schnell in einen Guatemalteken verliebt, Santiago, der Mann fürs Leben. Nach meiner Rückkehr nach Wien konnte ich mich nicht mehr richtig integrieren. Ich begann die Krankenschwesternausbildung, die ich immer schon machen wollte. Die Liebe lebte aber im Ausland … Wir sahen uns zu Weihnachten und im Sommer, zwei Mal im Jahr. Die Fernbeziehung hielt immerhin drei Jahre.

 

Und dann?

Dann habe ich die Beziehung beendet, weil ich gemerkt habe, dass er nicht mehr ehrlich mit mir war und mich betrog. Aber der Entschluss war reine Kopfsache, vom Herzen her hat das anders ausgeschaut: Meinen extremen Liebeskummer habe ich in Tränen und oft auch in Alkohol ertränkt. Irgendwie habe ich aber noch das letzte Jahr meiner Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Das Diplom in Händen, wusste ich nicht, was ich jetzt tun sollte. Guatemala, dessen Leben, Musik und Sprache ich so liebte, war mit Santiago untergegangen, und damit auch meine Idee, dort zu leben und arbeiten. Ich brauchte ein neues Guatemala, und so plante ich eine Weltreise.

 

Also wieder auf der Suche ...

Eigentlich auf der Flucht. Mein Selbstfindungstrip, mein „Suchen nach innerer Harmonie“, mein „Abschließen mit allem was war“, war in Wirklichkeit eine Flucht vor allem und speziell vor mir selbst. Kurz vor der Abreise traf ich meinen Bruder, der in Shanghai lebt, und der mich zum ersten Mal sah, seit ich mit Santiago Schluss gemacht hatte. Er war schockiert über meinen Zustand und fragte mich, was eigentlich los sei. Ich meinte nur: „Gar nichts – ich fahre auf Weltreise und lege mich für einen Monat an den weißen Strand der Fidschiinseln.“ Mein Bruder hielt das für eine Schnapsidee. Er kannte mich gut genug, um zu wissen, dass dieses halbe Jahr nichts ändern würde, schlimmer noch: Ich und mein Lover namens Selbstmitleid on tour hätten die Lage nur verschlechtert. Trotzdem wühlten mich seine Worte auf.

 

Wie ging die Diskussion aus?

Mein Bruder meinte: „Du hast doch gerade eine gute Ausbildung gemacht, mit der du weltweit helfen kannst. Vielleicht solltest du dich mit dem Leid anderer auseinandersetzen, damit du selber über dein eigenes Leid hinwegkommst. Geh doch nach Indien zu den Mutter Teresa-Schwestern.“ Das Drecksloch Kalkutta statt den weißen Stränden der Fidschis? Das war völlig gegen meine Idee. Siegessicher habe ich mein Reisebüro angerufen und gefragt, ob ich das Ticket noch ändern kann. Überraschenderweise sagten sie ja. Zwei Wochen später war ich in Kalkutta und habe meinen Bruder verflucht. Es war so NICHT Fidschi, es war ALLES, was ich nicht wollte: Menschenmassen, Gedränge, Dreck, Gestank, Ratten, Autos …

 

Ein harter Einstieg. Gab es Aussicht auf Besserung?

Ich bin dann mit der Einstellung „ihr habt auf mich gewartet, die super Krankenschwester aus Österreich“ zum Sterbehaus der Mutter Teresa Schwestern gegangen, denn nichts sonst konnte ja an MEIN Leid herankommen. Dort sind die Menschen gestorben, ich konnte keine medizinischen Wunder vollbringen. Für mich waren alle nur Patienten, Nummern, Bett 1 bis 55. Ich dachte mir, die sterben eh schneller, als ich mir die Namen merken kann. So trist ging es zwei Monate dahin. Unter den Volunteers waren viele, die in der Früh die Heilige Messe besuchten. Ich gehörte natürlich nicht dazu. Dann kam der Advent. Zwei Freundinnen luden mich ein, ein Opfer zu bringen und vor Weihnachten täglich die Messe zu besuchen. Hallo? Ich komme aus Wien, um hier zu arbeiten, statt auf den Fidschis zu liegen und jetzt das? Noch mehr Opfer? Aber

sie blieben hartnäckig. Aus purem Stolz, denen zu beweisen, dass ich auch dieses Opfer vollbringen kann, ging ich dann zur Messe.

 

Wie erging es dir mit diesem stolzen Entschluss?

Die ersten Tage schlief ich tief und fest, doch nach ein paar Tagen hatte ich mich an das Aufstehen gewöhnt. Ich blickte herum und sah zum ersten Mal bewusst das Kreuz in der Kapelle. Daneben standen die Worte „Mich dürstet!“ Ich wusste nicht, dass das die letzten Worte Jesu am Kreuz waren, aber sie beschrieben genau das Gefühl tief in mir drin. Warum stehen diese Worte aber neben dem Kreuz? Jesus ist Gott, wie man sagt, wonach sollte ihn dürsten? Ich wurde so wütend. Er hatte meine Gefühle gestohlen. Ab diesem Tag schloss ich die Augen in der Messe, damit ich diese Provokation nicht mehr sehen musste. Ich konnte also nicht mehr schlafen und nicht mehr schauen. Es blieb nur mehr das Hören. So hörte ich zum ersten Mal dem Priester zu. Und worüber sprach er? Über die Worte „Mich dürstet“ …

 

Wohl mehr als ein Zufall …

Ja, es war als ob er nur zu mir sprach: „Jesus ist Gott, er kann alles haben, was er will. Nur eines kann er nicht haben: Das bist Du! Du bist frei ihn zu lieben und das einzige, wonach er dürstet ist deine Liebe!“ Wer bin ich, dass Gott nach mir dürstet? Was kann meine Liebe ihm bringen? Seit dieser Messe ging ich dort gerne hin. Ich begann eine Veränderung zu spüren, eine Liebe, die ich nicht kannte. Hier war der Ort, wo ich mich auf einmal ganz zu Hause fühlte.

 

Der Advent, die Ankunft des Herrn, wurde also seinem Namen gerecht?

Schritt für Schritt! Zu Weihnachten habe ich bei der Mitternachtsmette zum erstem Mal bewusst gebetet und bin mir dabei ehrlich gesagt recht blöd vorgekommen. Ich habe gesagt: „So hier bin ich jetzt, es ist Weihnachten, dein Geburtstag. Alle, die dich kennen, sind glücklich. Ich will auch glücklich sein. Wenn es bedeutet, dass ich mich dir hingeben und dich lieben muss, dann soll es sein. Aber Du musst mir ein Zeichen geben, dass das, was ich jetzt sage, der richtige Weg ist. Zwinker mir vom Kreuz runter oder winke mir zu. Gib mir schnell ein Zeichen, weil mein Enthusiasmus ist morgen wieder weg.“ Gewunken hat er nicht, aber als ich dann eben in der Nacht den Kopf des Sterbenden im Arm hielt, da wusste ich, dass das mein Zeichen war, um das ich nur wenige Stunden zuvor gebeten hatte. Dieser Mann, ein Hindu, war mein Überbringer von Jesus, war die Krippe für mich. Er hat mir das Jesuskind ins Herz gelegt.

 

Hat diese weihnachtliche Begegnung dein Leben verändert?

Ja völlig, alles wurde wie neu. Ich wusste auf einmal, dass nichts mehr so sein würde wie es war. Ich bin durchs Sterbehaus geschwebt, die Patienten, aber auch die anderen Helfer, sogar die Leute auf den Straßen, waren mit einem Mal zu meinen Brüdern und Schwestern geworden. Ich bin permanent grinsend durch die Straße gegangen, die Leute dachten schon, ich spinne. Bis heute habe ich einen tiefen inneren Frieden, das Loch ist gefüllt. Jetzt weiß ich, wonach sich meine Seele so sehr gesehnt hatte: Nach dem, der sie erschaffen hat. Im Mai 2007 bin ich in Italien bei den Mutter Teresa-Schwestern eingetreten, um ganz Jesus zu gehören. Er für mich, ich für ihn.

 

Das Interview mit Marie Mauritz führte Eugen Waldstein (Missio.at ).

created by: Eugen Waldstein (Missio.at)
back
Nachrichten
Kardinal Christoph Schönborn

Predigt zur Bischofsweihe Erzbischof Josef Grünwidl: "Verleih deinem Knecht ein hörendes Herz"

Predigt von Kardinal Christoph Schönborn zur Bischofsweihe von Erzbischof Josef Grünwidl, am Samstag, 24. Jänner 2026, im Wortlaut:

Langjähriger Vatikan-Korrespondent John Allen gestorben

US-amerikanischer Journalist galt seit Jahrzehnten als einer der bestinformierten Vatikan-Analysten sowie Kenner der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten

Was Sie über Erzbischof Josef Grünwidl vielleicht noch nicht wussten

In der langen Reihe der Wiener Oberhirten setzt Erzbischof Josef Grünwidl bemerkenswerte Akzente. Mehrere kirchengeschichtlich einzigartige Konstellationen prägen seine Biografie – stille, aber eindrucksvolle Premieren.

Bischofsweihe

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 23.1.2026

Josef Grünwidl und unsere Dechanten: Bestärkung, Mahnung, Verheißung

Josef Grünwidl und die Dechanten reflektieren Herausforderungen und Perspektiven kirchlichen Leitens – zwischen Bestärkung, notwendiger Mahnung und einer Verheißung für die Zukunft.

Grünwidl zu bischöflichen Insignien: "Möglichst einfach und schlicht"

Mitra, Ring, Brustkreuz und Hirtenstab verweisen auf Auftrag, Verantwortung und geistliches Amtsverständnis des neuen Erzbischofs und sind wie sein Wahlspruch eng mit seiner persönlichen wie kirchlichen Biografie verbunden

Wiener Podiumsdiskussion: Europa zwischen Krise und Hoffnung

Filmemacher Erwin Wagenhofer, Grünen-Politikerin Alma Zadic und Ökonomin Sigrid Stagl diskutierten beim Figl-Haus-Europa-Talk im WUK

Wiener Erzbischof Grünwidl: "Mit euch Christ, für euch Bischof"

Designierter Erzbischof gab bei Pressegespräch im Vorfeld seiner Bischofsweihe nochmals ausführlich über sein Amtsverständnis Auskunft - "Habe im Juni 2024 erfahren, dass ich auf der Liste stehe" - Aufgabe der kirchlichen Gemeinschaft, "als Zeichen der Hoffnung in der Welt zu leben"

Ökumene: Gemeinsame Hoffnung in Zeiten der Zerreißprobe

Ein zentraler ökumenischer Gottesdienst in Wien rief zu leidenschaftlicher Einheit der Christen auf und verband spirituellen Zuspruch mit konkreter Solidarität über Konfessionsgrenzen hinweg.

Kardinal Pizzaballa: Gazastreifen braucht politischen Neustart

Patriarch von Jerusalem: Waffenruhe wird aufgrund Erschöpfung aller halten - Pfarrer in Gaza: Lage weiter "sehr kompliziert", weiter Warten auf Umsetzung des Friedensplans

Synodal moderieren lernen: Kursauftakt in Wien‑Mauer

Im Seminarhotel Am Spiegeln startete ein zweitägiger Kurs, der Haltung, Methode und Praxis synodaler Entscheidungen in der Erzdiözese stärkt.

Bischofsweihe: Vorabendlicher Gottesdienst für Erzbischof Josef am Stephansplatz

Der 23. Jänner ist für den Stephansdom ein besonderes Datum. Es ist der liturgische Gedenktag „Mariä Vermählung“, dem Patrozinium der geräumigen Kapelle im erzbischöflichen Curhaus, Stephansplatz 3.

Alles, was man zum Bischof wissen soll

Alles was Sie zu Bischof, Bischofsernennung- insignien aber auch zu Diözese(n) und alles, was dazu gehört immer schon wissen wollten.

Die Erzdiözese Wien im Überblick

Alle sprechen von der Erzdiözese Wien, aber was meinen sie damit?

Wien: Barmherzige Brüder sammeln für Behandlung Nichtversicherter

Ordensspital behandelte im Vorjahr 14.000 Personen ohne Krankenversicherung

Erfolgreiche Nieren-OP: Kopten-Patriarch Tawadros II. auf dem Weg der Besserung

Nach einem erfolgreichen chirurgischen Eingriff an einer Niere erholt sich das 73-jährige Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche derzeit in einem österreichischen Krankenhaus.

"Tag des Judentums": Kirchen bekennen sich zu Dankbarkeit und Demut

Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen Samstagabend in Wien - Wiener Dechant Simon in Predigt: "Die Shoah gehört zur Geschichte dieser Stadt. Sie verpflichtet uns."

KISI Musical Days 2026: Kreative Sommerwoche für Kinder und Jugendliche in Gerasdorf

Die KISI Musical Days Gerasdorf 2026 bieten eine intensive Sommerwoche, in der junge Menschen kreativ tätig sein, Gemeinschaft erleben und ihren Glauben auf lebendige Weise ausdrücken können.

Gebetswoche für die Einheit der Christen: Gemeinsames Zeugnis für gelebte Ökumene

Feier im Rahmen der "Gebetswoche für die Einheit der Christen" mit Vertretern verschiedener christlicher Konfessionen

Barmherzige Brüder: Zentrale Weichenstellungen beim ersten Provinzkapitel „Europa Mitte“

Mit dem ersten Provinzkapitel der neuen Provinz „Europa Mitte“ treffen die Barmherzigen Brüder in Wien wegweisende Entscheidungen.

 

Impressionen aus dem Wiener Stadttempel der Israelitischen Kultusgemeinde

17. Jänner: Tag des Judentums

Kirchen in ganz Österreich begehen den Tag des Judentums mit Gottesdiensten und Veranstaltungen, die den jüdischen Ursprung des christlichen Glaubens in den Mittelpunkt stellen. Der zentrale Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen wird in der Wiener armenisch‑apostolischen Kirche St. Hripsime gefeiert.

Gemeinsam sicher

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 16.1.2026

Polak: Christsein geht nicht ohne Bezug zum Judentum

Neue Präsidentin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Kirchenzeitungs-Interview: Interreligiöser Dialog verpflichtend für Gläubige - Antisemitismus "wie ein Chamäleon" mit ständig änderndem Erscheinungsbild

Universität Wien: Hochkarätige Fachtagung zum "Mythos Kopftuch"

Tagung am 17. Jänner über "religiöse Bedeutung und gesellschaftliche Konfliktlinien" des Kopftuches u.a. mit Islamwissenschaftler Khorchide, früherem Kultusamt-Leiter Henhapel, Religionsrechtler Potz und IGGÖ-Präsident Vural

Wiener Pfarre öffnet Pforten für Ukrainer in unsicheren Zeiten

Ein Festsaal wird zum Zufluchtsort: Die Döblinger Pfarre richtet in kurzer Zeit ein Notquartier ein und fängt neu ankommende Ukrainerinnen und Ukrainer mit engagierter Hilfe auf.

So wird Josef Grünwidl zum Bischof geweiht

Die Erzdiözese Wien feiert die Weihe ihres neuen Bischofs und seine Amtseinführung

Dies geschieht in mehreren symbolischen Etappen in einer Feier.

Wien: Otto-Mauer-Preisträger Nadim Vardag stellt im JesuitenFoyer aus

Ausstellung im Wiener "JesuitenFoyer" ab 12. Februar 2026

Landau: Europa braucht umfassende Sicherheitsstrategie

Caritas-Europa-Präsident in "Presse"-Gastkommentar: Militärische Komponente um Zivilgesellschaft und soziale Sicherheit erweitern

Regens Tatzreiter: Berufsbegleitende Priesterausbildung bleibt an Seminare gekoppelt

Regens der Priesterseminare aus der Ostregion, Tatzreiter, reagiert auf Kritk von Basisgemeinden: Neu eröffneter "Zweiter Weg" soll nicht Typus des Einzelgängers fördern, sondern moderne Lebensrealität und Seminar-Ausbildung "gut und fruchtbar miteinander verbinden"

Dominikaner laden zum Thomas-Fest ein

Feierlicher Auftakt zum 800‑Jahr-Jubiläum der Wiener Dominikaner: Festmesse und Vortrag zu Thomas von Aquin laden am 28. Jänner zu einem inspirierenden Abend in die Innenstadt ein.

Die brüchige Sprache der Welt: Leo XIV. und die Suche nach einem gemeinsamen Grund

Papst Leo XIV. warnt vor wachsender Kriegsbereitschaft, schwachem Multilateralismus, eingeschränkter Meinungsfreiheit, globaler Christenverfolgung und fordert stärkeren Schutz von Menschenwürde, Gewissen, Leben und Familie.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

TV-Gottesdienstübertragungen am Sonntag aus Ebensee und Gurk

Aus Kärnten und Oberösterreich werden am Fest der Taufe des Herrn die Fernsehgottesdienste übertragen. 

Schönborns Nahost-Beauftragter Baghdi im Heiligen Land

Gespräche mit Kirchenoberhäuptern und erfolgreicher Abschluss einer Spendenaktion für katholische und orthodoxe Schulen im Heiligen Land

Quast-Neulinger: Kirche darf zu Machtmissbrauch nicht schweigen

Innsbrucker Theologin analysiert bei Salzburger Pastoraltagung christlichen Nationalismus und Integralismus - Aufruf zu Selbstkritik und mehr politischer Theologie

Personelle Veränderungen im Jänner 2026

Die Erzdiözese Wien verzeichnet zum Jahresbeginn 2026 eine Reihe organisatorischer und personeller Neuordnungen in ihren Gremien, Dienststellen und Pfarren.

Eiskalt

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 9.1.2026

Grünwidl-Antrittsbesuch bei Kultusministerin Plakolm

Ehrenamt und Rolle der Kirche für junge Menschen Themen des Gesprächs im Bundeskanzleramt

Papst Leo mahnt beim Konsistorium zu Einheit und geistlicher Nüchternheit

Beim außerordentlichen Konsistorium rief Papst Leo XIV. die Kardinäle zu Einheit, Demut und gemeinsamer Verantwortung auf und warnte eindringlich vor persönlichen Agenden und kirchlichen Lagerbildungen.

Nächste Auflage von „beta – neue Fragen“ startet bald

Ab 27. Jänner startet im Wiener Dominikanerkloster der Kurs „beta – neue Fragen“. Er vertieft katholische Glaubensinhalte durch Vorträge, Austausch und Gemeinschaft in entspannter Atmosphäre.

Grünwidl: Christen sollen Gottsuchende bleiben

Ernannter Erzbischof verweist am Dreikönigstag im Stephansdom auf die biblischen Sterndeuter aus dem Osten als "Pioniere der Gottsuche"

Diözesen eröffnen Möglichkeit berufsbegleitender Priesterausbildung

Neuer Weg zur Weihe für 45- bis 60-jährige "Spätberufene" erleichtert individuelle Anpassungen. 

Papst Leo XIV. berät mit Kardinälen über Zukunftsfragen der Weltkirche

Papst und Kardinäle beraten in Rom über zentrale Zukunftsfragen der Kirche, liturgische Konflikte, Reformprozesse und weltweite Kommunikationsstrukturen.

Grünwidl: 2026 soll von Vertrauen und Hoffnung geprägt sein

Designierter Wiener Erzbischof bei Neujahrsansprache auf ORF-Radio NÖ: "Wünsche uns allen, dass wir resilient bleiben gegen Unheilspropheten und Schwarzseher"

Silvester: Zwischen Mythen, Legenden und dem Zauber des Neuanfangs

Der Jahreswechsel ist mehr als nur ein Datum – er berührt etwas Grundlegendes in uns. Abschied und Aufbruch liegen dicht beieinander, wie die zwei Seiten einer Medaille.

Stephansdom in der Weihnachtszeit

Ein Neujahrswunsch

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 31.12. 2025

Bischof Kapellari zum 90er: "Sehe viel Positives und bin gelassen"

Emeritierter Oberhirte der Diözesen Graz-Seckau und zuvor Gurk zieht in "Sonntagsblatt"-Interview Bilanz über "reiche Lebensernte"

Grünwidl: "Meine Vision für 2026: miteinander, nicht gegeneinander"

Ernannter Wiener Erzbischof in ORF-Silvesteransprache aus dem Wiener Stephansdom: "Es kommt auf uns alle an, denn jeder von uns kann in seinem Gestaltungs- und Einflussbereich etwas beitragen, dass die große Vision des Miteinanders Wirklichkeit wird"

"Pax Christi"-Präsident Palaver: Papst-Friedensbotschaft "prophetisch"

Innsbrucker Theologe: Leo XIV. mahnt globale Politik "zum Geist der Diplomatie und des Dialogs zurückkehren" - Katholischer Weltfriedenstag wurde 1968 von Papst Paul VI. eingeführt und wird jährlich am 1. Jänner begangen

Stephansdom

Das bringt 2026 in der katholischen Kirche

Bischofsweihe in Wien, Kindergroßveranstaltung "Kaleidio", Europa-Bischofstreffen in Salzburg und das erstes eigene Papst-Jahr von Leo XIV.

Katholische Kirche Anno Domini 2025

Heiliges Jahr, Pontifikatswechsel und viele personelle Änderungen in der heimischen Kirche - Ein kursorischer Jahresrückblick von Dr. Paul Wuthe

back
jump to top
Sitemapmenü:
Glauben &
Feiern
  • Spiritualität
  • Kirchenjahr
  • Sakramente & Feiern
  • Christ-Sein
Nachrichten &
Magazin
  • Nachrichten
  • Termine
  • Magazin
  • Schwerpunkte
Service &
Hilfe
  • Service
  • Wer hilft mir ...?
  • Wir helfen!
Menschen &
Organisation
  • Geschichte der Erzdiözese Wien
  • Menschen
  • Kontakt zu: Pfarren, Orden, Gemeinschaften ...
  • Kirchliche Einrichtungen
  • Lebendige Kirche

ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
jump to top