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10.11.2023 · Österreich & Weltkirche · Bischof

Bischofskonferenz - Synodale Kirche, Asyl und Migration, Heiliges Land

Unterlagen Bischofskonferenz

 

Erklärungen der Österreichischen Bischofskonferenz zum Abschluss der Herbst-Vollversammlung 2023 im Wortlaut.

Der Wortlaut der Erklärungen der Österreichischen Bischofskonferenz zum Abschluss ihrer Herbst-Vollversammlung von 6. bis 9. November 2023 in Wien und im Kloster Laab im Walde (NÖ.):

 

1. Auf dem Weg zu einer synodalen Kirche

Vor knapp zwei Wochen ist die erste von insgesamt zwei Sitzungen der XVI. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode zu Ende gegangen. Seit dem 4. Oktober 2023 hatten sich mehr als 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu unter dem Leitwort "Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung" im Vatikan versammelt. Österreich war dabei durch den Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Erzbischof Franz Lackner, und Kardinal Christoph Schönborn als Mitglied des vatikanischen Synodenrates vertreten.

 

Vieles war an dieser Versammlung neu und hat sich gleichzeitig sehr bewährt: Erstmals hatten Nicht-Bischöfe und Nicht-Priester, unter ihnen auch Frauen, in größerem Umfang ein Mitsprache- und Stimmrecht. Neu waren die seit zwei Jahren weltweit auf verschiedenen kirchlichen Ebenen stattfindenden Beratungen als konstitutiver Teil des synodalen Prozesses. Erstmals als durchgehende Methode wurde das "Gespräch im Geist" - eine strukturierte Form des Redens, Zuhörens, Schweigens und des Austausches - intensiv von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gepflegt. Eindrucksvoll und zugleich sehr hilfreich waren die zahlreichen runden Tische für alle Teilnehmenden, die zum sichtbaren Ausdruck einer synodalen Kirche geworden sind. Der gesamte Vorgang zeigt, wie sich die Katholische Kirche auf Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils immer mehr als eine synodale Kirche begreift. Konstitutiv dafür ist das Miteinander und Zueinander des Volkes Gottes, des Kollegiums der Bischöfe und des Papstes.

 

Nach fast vier Wochen des Austausches wurden mit sehr großer Mehrheit alle Punkte des zusammenfassenden Berichts der Versammlung angenommen. Seit wenigen Tagen liegt dieser Synthese-Bericht auch auf Deutsch vor. Auf 40 Seiten finden sich darin die Ergebnisse zu den Hauptthemen der Versammlung, jeweils gegliedert in "Konvergenzen", die festgestellt wurden, in "Zu behandelnde Themen" und "Vorschläge". Bei der Lektüre wird deutlich: Der Synthese-Bericht zeichnet sich durch eine große Treue gegenüber dem Gesagten in der Synodenversammlung sowie zu den Ergebnissen in den vorgelagerten Beratungen auf diözesaner, nationaler und kontinentaler Ebene aus.

 

Der vorliegende Text ist inhaltlich sehr dicht und vielfältig. Noch gibt es keine konkreten Vorgaben aus dem vatikanischen Synodensekretariat für die weitere Vorgangsweise, sie werden aber in den nächsten Wochen erwartet. Schon jetzt laden wir Bischöfe dazu ein, sich mit dieser Synthese - wenn möglich in Form von Anhörkreisen, um das Gespräch im Geist praktisch zu erproben - intensiv zu befassen. Dies kann und soll in Pfarren, geistlichen Gemeinschaften, auf Ebene schon bestehender Gremien oder bei anderen Zusammenkünften im zivilgesellschaftlichen Rahmen geschehen.

 

Konkret wird der Synthese-Bericht in den kommenden Wochen und Monaten innerhalb der österreichischen Diözesen in synodaler Weise und angeleitet von der Methode eines Gesprächs im Geist behandelt werden. Dabei wird es auch darum gehen, die zahlreichen Themen zu priorisieren und zu vertiefen. Als zentrale Anlaufstelle für Rückmeldungen wird das bereits seit zwei Jahren bestehende nationale Synodenteam unter der Leitung von Erzbischof Lackner fungieren. Deswegen wird das Synodenteam auch personell erweitert. Unter den neuen Mitgliedern ist die Linzer Pastoraltheologin Univ.-Prof. Klara-Antonia Csiszar. Sie hat als theologische Expertin an der Synodenversammlung im Vatikan teilgenommen und hat auch jetzt bei der Vollversammlung der Bischofskonferenz referiert.

 

Die Synodenversammlung hat eindrucksvoll gezeigt, wie es innerhalb der Weltkirche möglich ist, auch bei unterschiedlichen Auffassungen und über Kulturgrenzen hinweg wertschätzend ein Gespräch zu führen und dabei zu Ergebnissen zu kommen. Üben wir uns weiter ein in diese Haltung, um als synodale Kirche gemeinsam zu erkennen, was Gott uns heute sagen will. Es wäre viel gewonnen, wenn diese Haltung zu einer allgemeinen Kultur wird und einer polarisierten und nervösen Gesellschaft hilft, wieder mehr zueinanderzufinden.

 

2. Asyl und Migration - Ein Plädoyer für Sachlichkeit und Humanität

Der Einsatz für Menschen in Not gehört zum Kern des Evangeliums. Die Bibel ist voll von Geschichten von Menschen, die zur Flucht gezwungen werden oder aufbrechen in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Damals wie heute müssen sich jeder einzelne und die ganze Gesellschaft dieser Realität stellen. Der Umgang mit Menschen in Flucht oder Migration ist somit eine Bewährungsprobe für Humanität und Christlichkeit im persönlichen und gesellschaftlichen Leben.

 

In den letzten Jahrzehnten hat sich die öffentliche Debatte rund um Migration, Flucht und Asyl verschärft und negativ emotionalisiert. Die Gründe dafür sind vielfältig. Nicht selten steckt dahinter das politische Kalkül, damit bei Wahlen zu punkten. Diese Entwicklung ist gefährlich und widerspricht dem Grundauftrag von Politik: Politisch Verantwortliche stehen in der Pflicht und werden dafür gewählt, Probleme im Blick auf das Gemeinwohl zu lösen. Eine Versachlichung der Debatte ist daher dringend nötig. Es braucht den realistischen Blick auf Fakten, Chancen und Lösungen, statt die emotionale Fixierung auf Probleme.

 

Bei aller gebotenen Versachlichung müssen und sollen aber auch Emotionen im Zusammenhang mit Migration und Zuwanderung ernst genommen werden. Zuwanderung betrifft Fragen von Identität, Wertehaltungen, Lebensrealitäten und -chancen. Der persönliche Kontakt und Austausch zwischen Zugewanderten und Einheimischen, zwischen Neuangekommenen und schon länger Ansässigen, müssen weiter gefördert werden. Sie schaffen die beste Basis, um Vorurteile abzubauen und die Menschlichkeit des anderen ins Zentrum zu stellen. Erfolgreiche Integrationsprojekte in vielen Kirchen und Gemeinden österreichweit zeigen, wie Ankommen und Teilhabe gelingen können.

 

Migration nach Österreich braucht Ordnung und klare Regeln, sowohl im Bereich der Arbeitsmigration, wo mehr und passgenauere Möglichkeiten geschaffen werden müssen, als auch im Bereich Asyl. Das Recht auf Asyl ist derzeit meist nur durch den irregulären Zutritt ins Staatsgebiet möglich, weshalb die Schaffung legaler Fluchtkorridore von zentraler Bedeutung ist. Damit kann besonders vulnerablen Geflüchteten, etwa schwangeren Frauen, Kindern, älteren und chronisch kranken Menschen, geholfen werden. In Österreich wurde das letzte Humanitäre Aufnahmeprogramm, mit dem u.a. syrische Christen und jesidische Frauen in Sicherheit gebracht wurden, bereits 2017 beendet. Angesichts zunehmender Krisen- und Konfliktherde weltweit ist eine Neuaufnahme von Resettlement-Kontingenten daher angebracht.

 

In der Zweiten Republik hat Österreich eine beeindruckende humanitäre Kultur entwickelt. Vielen wurden geholfen, die aufgrund von Krisen und Kriegen in der Nachbarschaft - sei es aus Ungarn, der Tschechoslowakei, Polen oder Ex-Jugoslawien - nach Österreich gekommen sind, hier ein neues Leben aufgebaut und sich integriert haben. Gleiches gilt jetzt auch für Kriegsvertriebene aus der Ukraine. Auch sie brauchen eine dauerhafte Aufenthaltsperspektive in Österreich, denn eine baldige Rückkehr ist aufgrund des Kriegsgeschehens in der Heimat nicht absehbar. Ukrainerinnen sollen bei der Arbeitsmarktintegration zielgerecht unterstützt werden, indem ihre finanziellen Grundbedürfnisse gedeckt werden. Sie brauchen einen raschen Zugang zu (weiterführenden) Deutschkursen und die Anerkennung ihrer mitgebrachten Qualifikation, damit sie einer möglichst passgenauen beruflichen Tätigkeit in Österreich nachgehen können.

 

3. Das Heilige Land braucht endlich einen gerechten Frieden

Wir Bischöfe sind wie so viele andere auch zutiefst erschüttert vom Ausmaß der Brutalität und der Gewalt im Heiligen Land. Entschieden verurteilen wir die Terroranschläge der Hamas. Die unfassbaren Morde an Zivilisten und die Geiselnahmen sind durch nichts zu rechtfertigen. Wer solche Verbrechen verübt, handelt sicher nicht im Sinne des palästinensischen Volkes. Mit Papst Franziskus fordern auch wir die umgehende Freilassung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln.

 

Wir unterstreichen das Existenzrecht Israels und betonen das Recht Israels sich zu verteidigen. Unser Mitgefühl gilt den Menschen in Israel, den Jüdinnen und Juden, den Verwundeten, Traumatisierten, den Familien, die Tote zu beklagen haben, den Geiseln und ihren Angehörigen. Unser Mitgefühl gilt den vielen unschuldigen Opfern auf palästinensischer Seite: den toten und verwundeten Kindern, Frauen und Männern sowie den vielen Geflüchteten, die vor dem Nichts stehen. Papst Franziskus wird nicht müde, zu einem Ende dieser Gewalt aufzurufen. Immer wieder hat er eine Feuerpause eingemahnt, damit es mehr Raum für humanitäre Hilfslieferungen nach Gaza gibt. Diesem Appell können wir uns nur anschließen.

 

Mit großer Sorge blicken wir auch auf das israelisch-libanesische Grenzgebiet und ins Westjordanland. Wir sehen nach wie vor die große Gefahr einer weiteren Eskalation in der gesamten Region. Damit hätten die Terroristen ihr Ziel erreicht. Besorgniserregend sind zudem Berichte aus dem Westjordanland und Ostjerusalem, wonach Extremisten gewaltsam gegen palästinensische Zivilisten vorgehen, darunter auch Christinnen und Christen. Wir wollen daher allen, die unter der furchtbaren Situation im Heiligen Land leiden, unsere Nähe bekunden und danken allen, die solidarisch helfen. Das Österreichische Pilgerhospiz in Jerusalem ist daran beteiligt und allein durch seine Präsenz ein Ort der Hoffnung.

 

Den Betroffenen im Nahostkonflikt ist es fast nicht möglich, die Leiden der jeweils anderen wahrzunehmen und anzuerkennen. Friede hat dann eine Chance, wenn man sich auch dem Leid der anderen öffnet. Frieden im Heiligen Land wird es nur dann geben, wenn eine politische Ordnung umgesetzt wird, die für alle Menschen vor Ort und in der Region ein Leben in Würde und mit Zukunftsperspektiven ermöglicht.

 

Alle politischen Akteure guten Willens sind nun gefordert, nach Kräften zu einem Ende der Gewalt, zu einer gerechten Lösung und einem friedlichen Zusammenleben beizutragen. Zugleich rufen wir alle Christinnen und Christen und die Gläubigen anderer Religionen auf, im Gebet um Frieden für das Heilige Land und seine Bewohner nicht nachzulassen.

 

4. Antisemitismus darf die Herzen nicht wieder vergiften

Österreich gedenkt in diesen Tagen der Novemberpogrome vor 85 Jahren. Am 9. November 1938 wurden in einer geplanten Aktion des nationalsozialistischen Regimes im gesamten damaligen Deutschen Reich Synagogen zerstört sowie Jüdinnen und Juden entwürdigt, verfolgt, gefoltert und ermordet. Die Novemberpogrome sind eines der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte: Ganz Österreich und besonders Wien war davon erfasst, wo das blühende Leben einer großen jüdischen Gemeinde buchstäblich unter Schutt und Asche begraben wurde. Die Pogromnacht war aber nur ein Vorbote für die bis heute unfassbare Abgründigkeit der Shoa. Sie brachte Millionen Juden Mord und Vernichtung und hatte die vollständige Auslöschung jüdischen Lebens zum Ziel.

 

Das Gedenken an die Ereignisse vor 85 Jahren wird heuer überschattet von Terror und Krieg im Heiligen Land. Seit der barbarischen Attacke der Hamas auf Israel, auf unschuldiges Leben, jüdisches Leben, ist in vielen Ländern eine gefährliche Polarisierung eingetreten. Auch in Österreich sind antisemitische Übergriffe und Gewaltakte deutlich gestiegen. Jüngst kam es sogar zu einem feigen Brand- und Beschmutzungsanschlag auf den jüdischen Teil des Wiener Zentralfriedhofs. Vor allem in den Sozialen Medien tobt ein hasserfüllter Krieg der Bilder und Worte, der den Antisemitismus hemmungslos befeuert. Die Gesellschaft darf solche antisemitischen Bilder, Worte und Taten nicht hinnehmen und wir Bischöfe verurteilen sie auf das Schärfste. Es muss in Österreich das friedliche und freie Leben für Menschen jedweder Religion oder Überzeugung gewährleistet sein. Jeder Antisemitismus baut auf Lüge und Hass auf. Er darf die Herzen nicht wieder vergiften!

 

Diese Entschiedenheit ist eine Konsequenz aus dem schmerzlichen Eingestehen eines mehrfachen Versagens: Zu lange hatte ein jahrhundertelang religiös verbrämter Antijudaismus die Kräfte geschwächt, die nötig gewesen wären, um als Christen dem nationalsozialistischen Rassenwahn und Antisemitismus entschieden entgegenzutreten. Zu leise waren die Stimmen in und aus der Kirche, die das Unrecht der Novemberpogrome benannten. Es gab Christen, die jüdischen Mitmenschen beistanden, ihnen halfen und sie retteten, aber es waren zu wenige, viel zu wenige Gerechte.

 

Wenn sich die christlichen Kirchen in Österreich der Novemberpogrome erinnern, dann stehen sie gerade heute unverbrüchlich an der Seite der jüdischen Gemeinde und ihrer Treue im Glauben. Klarer als vor 85 Jahren ist Christen heute bewusst, dass im Judentum die Wurzel ihres Glaubens liegt. Wenn der jüdische Glaube an den Einen und Ewigen geschmäht und geschändet wird, verlieren auch wir Christen diesen Ursprung, aus dem wir leben.

 

5. Solidarität mit den vertriebenen Armeniern aus Berg-Karabach

Die Mitglieder der Bischofskonferenz sind im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung mit dem armenisch-apostolischen Bischof Tiran Petrosyan zusammengetroffen. Der Bischof hat uns in einem ausführlichen Gespräch über die aktuelle Lage in Armenien und Berg-Karabach informiert, besonders auch über die tragische Situation der mehr als 100.000 Armenier, die aus Berg-Karabach flüchten mussten und ihre Heimat verloren haben. Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gehören vor allem diesen Menschen.

 

Die Einwohner von Berg-Karabach, darunter 30.000 Kinder, mussten in den vergangenen zehn Monaten Unvorstellbares erleiden. Zuerst eine neunmonatige Blockade von Berg-Karabach, dann die Vertreibung. Sie wurden in einer großen Solidaritätsaktion in Armenien aufgenommen, brauchen nun aber weitere Hilfe. Wir Bischöfe rufen deshalb zur tatkräftigen Unterstützung auf, um eine weitere humanitäre Katastrophe zu vermeiden bzw. die bestehende zu lindern. Wir dürfen die Geflüchteten aus Berg-Karabach und die Armenier, die sie aufgenommen haben, nicht im Stich lassen.

 

Die armenische Enklave Berg-Karabach hat faktisch aufgehört zu existieren. Wir sind zutiefst besorgt über die Entwicklung in der Region. Aserbaidschan hat unter den Augen der Weltöffentlichkeit mit Waffengewalt einen seit Jahrtausenden bestehenden armenischen Kulturraum entvölkert. Mit großer Sorge hören wir zudem von Warnungen, wonach Aserbaidschan auch noch den südlichen Teil Armeniens erobern will, um eine Landverbindung zur Enklave Nachitschewan herzustellen. Jede neue kriegerische Aggression wird unzählige weitere Tote, Verwundete und Vertriebene mit sich bringen. Die internationale Staatengemeinschaft muss dem endlich mit geeigneten Mitteln ein Ende setzen.

Mit Bestürzung haben wir zudem vernommen, dass sich noch mehr als 1.000 armenische Kriegsgefangene in Aserbaidschan befinden, über deren Verbleiben keine Informationen vorliegen. Wir fordern deren Freilassung. Es ist bereits genug Blut geflossen und Leid über die Bevölkerung Berg-Karabachs gekommen.

 

Mit großer Sorge hören wir auch von den Befürchtungen, dass Aserbaidschan bestrebt ist, das christliche Erbe Berg-Karabachs, das bis ins vierte Jahrhundert zurückreicht, auszulöschen. Auch dazu darf es die internationale Staatengemeinschaft nicht kommen lassen, die bisher zu wenig Engagement für Berg-Karabach gezeigt hat.

 

Die Ereignisse der letzten Wochen wecken die Erinnerung an den Genozid an Armeniern vor über 100 Jahren. Damals wie heute fühlt sich das armenische Volk von der Staatengemeinschaft alleine gelassen. Umso mehr sind konkrete Zeichen der Verbundenheit und der Unterstützung dringend geboten. Auch wir Bischöfe wollen uns künftig verstärkt um die Region annehmen, etwa durch tatkräftige Hilfe und Solidaritätsbesuche vor Ort. Wir beten und bitten um Frieden, wir beten um die Umkehr der Herzen, damit künftig Armenier und Aserbaidschaner in Frieden nebeneinander und miteinander leben können.

 

6. Hilfe für die Menschen und die Helfer in der Ukraine

Die Menschen in der Ukraine stehen bereits vor ihrem zweiten Kriegswinter und die Gewalt findet kein Ende. Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine am 24. Februar des Vorjahres steigt die Zahl der Toten und Verwundeten in die Hunderttausende, Millionen sind vertrieben oder geflüchtet, das Leben in der Ukraine wird immer schwieriger. Die Ursache für dieses Leid und den Krieg ist ein schweres Unrecht, das klar benannt werden muss: Der Angriffskrieg Russlands gegen die freie und souveräne Ukraine ist und bleibt ein fundamentaler Bruch des Völkerrechts.

 

Nicht zu rechtfertigen sind die bewusste und massive Zerstörung der zivilen Infrastruktur in der Ukraine durch die russische Aggression. Dadurch sind im ganzen Land wichtige Dienstleistungen wie Energie, Wasserversorgung und Heizung nur sehr eingeschränkt verfügbar. Ganze Städte liegen in Schutt und Asche.

 

Weil der Krieg mit unverminderter Härte tobt, muss auch die Hilfe für die Opfer weitergehen. Viel Gutes wurde bereits getan. Gerade angesichts des bevorstehenden Winters bitten wir Bischöfe erneut um großzügige Hilfe für die Opfer des Krieges in unserer Nachbarschaft.

 

Seit Ausbruch des Krieges leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas in der Ukraine auch unter Einsatz des eigenen Lebens Enormes. Wie gefährlich und absurd das Kriegsgeschehen ist, wurde im September deutlich, als ein Caritas-Lager mit 300 Tonnen Hilfsgütern bei Lemberg durch einen gezielten russischen Drohnenangriff zerstört wurde.

 

Vor diesem Hintergrund hat die Bischofskonferenz entschieden, dass die österreichischen Diözesen gemeinsam mit der Caritas und den ukrainisch-katholischen Gemeinden hierzulande eine gezielte Aktion durchführen, um den am Rande der Erschöpfung stehenden Hilfskräften zu helfen: Konkret geht es um ein gesundheitliches Rehabilitationsprogramm für Caritas-Mitarbeiter aus der Ukraine in Österreich. Beabsichtigt ist die dringend notwendige physische und psychische Erholung jener, die tagtäglich die schwere Aufgabe haben, Kriegsopfern in der Ukraine auf vielfältige Weise zu helfen.

 

Krieg ist immer ein Ernstfall für den persönlichen Glauben: Lassen wir nicht nach im Helfen und beten wir mit den Menschen in der Ukraine für ein Ende des Krieges und einen gerechten Frieden.

 

Website: www.bischofskonferenz.at

erstellt von: red/kathpress
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Grünwidl-Antrittsbesuch bei Kultusministerin Plakolm

Ehrenamt und Rolle der Kirche für junge Menschen Themen des Gesprächs im Bundeskanzleramt

Papst Leo mahnt beim Konsistorium zu Einheit und geistlicher Nüchternheit

Beim außerordentlichen Konsistorium rief Papst Leo XIV. die Kardinäle zu Einheit, Demut und gemeinsamer Verantwortung auf und warnte eindringlich vor persönlichen Agenden und kirchlichen Lagerbildungen.

Nächste Auflage von „beta – neue Fragen“ startet bald

Ab 27. Jänner startet im Wiener Dominikanerkloster der Kurs „beta – neue Fragen“. Er vertieft katholische Glaubensinhalte durch Vorträge, Austausch und Gemeinschaft in entspannter Atmosphäre.

Grünwidl: Christen sollen Gottsuchende bleiben

Ernannter Erzbischof verweist am Dreikönigstag im Stephansdom auf die biblischen Sterndeuter aus dem Osten als "Pioniere der Gottsuche"

Diözesen eröffnen Möglichkeit berufsbegleitender Priesterausbildung

Neuer Weg zur Weihe für 45- bis 60-jährige "Spätberufene" erleichtert individuelle Anpassungen. 

Papst Leo XIV. berät mit Kardinälen über Zukunftsfragen der Weltkirche

Papst und Kardinäle beraten in Rom über zentrale Zukunftsfragen der Kirche, liturgische Konflikte, Reformprozesse und weltweite Kommunikationsstrukturen.

Grünwidl: 2026 soll von Vertrauen und Hoffnung geprägt sein

Designierter Wiener Erzbischof bei Neujahrsansprache auf ORF-Radio NÖ: "Wünsche uns allen, dass wir resilient bleiben gegen Unheilspropheten und Schwarzseher"

Silvester: Zwischen Mythen, Legenden und dem Zauber des Neuanfangs

Der Jahreswechsel ist mehr als nur ein Datum – er berührt etwas Grundlegendes in uns. Abschied und Aufbruch liegen dicht beieinander, wie die zwei Seiten einer Medaille.

Stephansdom in der Weihnachtszeit

Ein Neujahrswunsch

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 31.12. 2025

Bischof Kapellari zum 90er: "Sehe viel Positives und bin gelassen"

Emeritierter Oberhirte der Diözesen Graz-Seckau und zuvor Gurk zieht in "Sonntagsblatt"-Interview Bilanz über "reiche Lebensernte"

Grünwidl: "Meine Vision für 2026: miteinander, nicht gegeneinander"

Ernannter Wiener Erzbischof in ORF-Silvesteransprache aus dem Wiener Stephansdom: "Es kommt auf uns alle an, denn jeder von uns kann in seinem Gestaltungs- und Einflussbereich etwas beitragen, dass die große Vision des Miteinanders Wirklichkeit wird"

"Pax Christi"-Präsident Palaver: Papst-Friedensbotschaft "prophetisch"

Innsbrucker Theologe: Leo XIV. mahnt globale Politik "zum Geist der Diplomatie und des Dialogs zurückkehren" - Katholischer Weltfriedenstag wurde 1968 von Papst Paul VI. eingeführt und wird jährlich am 1. Jänner begangen

Stephansdom

Das bringt 2026 in der katholischen Kirche

Bischofsweihe in Wien, Kindergroßveranstaltung "Kaleidio", Europa-Bischofstreffen in Salzburg und das erstes eigene Papst-Jahr von Leo XIV.

Katholische Kirche Anno Domini 2025

Heiliges Jahr, Pontifikatswechsel und viele personelle Änderungen in der heimischen Kirche - Ein kursorischer Jahresrückblick von Dr. Paul Wuthe

Sternsinger beim ernannten Wiener Erzbischof Josef Grünwidl

Sternsinger aus Wien überbrachten dem designierten Wiener Erzbischof den Neujahrssegen – Auftakt einer Aktion, die Hoffnung und Hilfe weltweit bringt.

2026 wird das erste Jahr, in dem allein Leo XIV. Papst ist

Sein Antrittsjahr 2025 war noch vom Erbe seines Vorgängers geprägt, doch 2026 wird Leos XIV. eigenes Jahr werden - innerhalb wie außerhalb des Vatikans. Von Kathpress-Rom-Korrespondent Ludwig Ring-Eifel

„Alle Jahre wieder“

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 24.12. 2025

Krieg als Verrat am Evangelium: Kirchen zwischen Scham, Mut und der Pflicht zum Frieden

Orthodoxe Ordensfrau und katholische Theologin prangern kirchliche Rechtfertigung von Gewalt an: Verrat am Evangelium, fehlende Friedensstrategie – Ruf nach mutiger Umkehr und Kultur des Friedens.

Sternsingeraktion startet bei Schönborn, Grünwidl, Van der Bellen

Österreichweit verkünden von 27. Dezember bis 6. Jänner 85.000 Kinder und Jugendliche singend die weihnachtliche Friedensbotschaft und sammeln Spenden für Hilfsprojekte im Globalen Süden - Sternsinger aus dem Burgenland beim Papst

Volles Programm für den Papst zu Weihnachten und an den Folgetagen

Zum ersten Mal feiert Papst Leo XIV. in diesem Jahr in Rom die Gottesdienste zu Weihnachten und zum Jahreswechsel.

Papst Leo XIV. soll Deutsch auf Duolingo üben – sogar nachts

Im Vatikan sorgt ein ungewöhnliches Detail aus dem Alltag von Papst Leo XIV. für Gesprächsstoff: Offenbar widmet sich das Kirchenoberhaupt mit bemerkenswerter Ausdauer dem Deutschlernen – und das nicht nur zu "christlichen Tageszeiten".

25 Jahre Mittelschule Sacré Coeur Wien: Ein Jubiläum im Zeichen von Dankbarkeit und Aufbruch

Die private Mittelschule Sacré Coeur Wien in der Fasangasse gehört zum traditionsreichen Sacré-Coeur-Campus. Seit 25 Jahren werden hier Schüler unterrichtet. Mit einer Festveranstaltung wurde das Jubiläum am Donnerstag gefeiert.

Einsame Weihnacht

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Tageszeitung HEUTE am 19.12. 2025.

Bischofsweihe mitfeiern – in der Pfarre

Die gemeinsamen Feierhefte für das Fest der Weihe und Amtseinführung unseres neuen Erzbischofs können ab Anfang Januar bestellt werden.

Gesprächsgruppe: „Verbindung durch Verantwortung. Eltern-Sein nach der Trennung“

An fünf Abenden werden die Bedürfnisse von Kindern und deren Eltern in den Mittelpunkt gestellt und neben Fach-Inputs einer Expertin auch genügend Raum für eigene Fragen und Austausch in der Gruppe gegeben. 

Gefängnisseelsorge verteilt Teddybären an Kinder von Inhaftierten

Mit den Stofftieren sollen Kinder, die in der Justizanstalt Josefstadt auf ihren inhaftierten Elternteil warten, Trost, Zuwendung und Geborgenheit erfahren. Für die Aktion bittet die Gefängnisseelsorge um Spenden.

Krippenführungen in der Dominikanerkirche S. Maria Rotunda

In der Weihnachtszeit lädt die Dominikanerkirche S. Maria Rotunda zu drei stimmungsvollen Krippenführungen ein, bei denen Pfarrer P. Christoph J. Wekenborg OP die historische Klosterkrippe aus dem Grödnertal näher vorstellt.

Mariazeller-Feier am Stephansplatz

Herzliche Einladung zur Mariazeller-Feier mit Bischofsvikar P. Mag. Erich Bernhard COp am Freitag, dem 19. Dezember, um 18:00 Uhr in der Curhauskapelle am Stephansplatz 3 (1. Stock, Lift).

Podcast Lebenswerk feiert einjähriges Jubiläum mit Live‑Ausgabe vom Gesundheitstag

Die Jubiläumsfolge macht spürbar, wie stark gemeinsame Werte, Kooperation und spirituelle Wurzeln die Arbeit der Ordensspitäler in Österreich prägen.

Türme der Wiener Votivkirche nachts nun mit Lichtkunstwerk

Installation von Billi Thanner auf zweithöchster Wiener Kirche regt zum Nachdenken über die Unendlichkeit an.

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Tagung am 17. Jänner über "religiöse Bedeutung und gesellschaftliche Konfliktlinien" des Kopftuches u.a. mit Islamwissenschaftler Khorchide, früherem Kultusamt-Leiter Henhapel, Religionsrechtler Potz und IGGÖ-Präsident Vural

Landau: Europa braucht umfassende Sicherheitsstrategie

Caritas-Europa-Präsident in "Presse"-Gastkommentar: Militärische Komponente um Zivilgesellschaft und soziale Sicherheit erweitern

Die brüchige Sprache der Welt: Leo XIV. und die Suche nach einem gemeinsamen Grund

Papst Leo XIV. warnt vor wachsender Kriegsbereitschaft, schwachem Multilateralismus, eingeschränkter Meinungsfreiheit, globaler Christenverfolgung und fordert stärkeren Schutz von Menschenwürde, Gewissen, Leben und Familie.

Quast-Neulinger: Kirche darf zu Machtmissbrauch nicht schweigen

Innsbrucker Theologin analysiert bei Salzburger Pastoraltagung christlichen Nationalismus und Integralismus - Aufruf zu Selbstkritik und mehr politischer Theologie

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Im Vatikan endet ein Jahr der Extreme

Das Eineinhalb-Päpste-Jahr 2025 - Von Kathpress-Rom-Korrespondentin Severina Bartonitschek

Europäische Synodenexperten beraten in Linz

Katholische Privat-Universität Linz als zentraler Ort der Vernetzung in Umsetzungsphase der Weltsynode für eine synodalere Kirche - Theologin Csiszar in "Task Force für Synodalität" des Rats der Europäischen Bischofskonferenzen berufen - 2026 europäische Synodalitätskonferenz in Oberösterreich

St. Gabriel: Steyler Missionare sammeln Sachspenden für Geflüchtete auf der Balkanroute

Mitten im Winter wächst die Solidarität: Eine neue Initiative zeigt, wie engagierte Menschen konkrete Hilfe für Schutzsuchende organisieren und sichtbar machen.

Gaza: Weihnachtslichter inmitten der Zerstörung

Weinachten in Gaza in aller Einafchheit und Schlichtheit, mit dem Wunsch nach Frieden am Weihnachtsbaum.

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