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Verzicht auf Sündenböcke

Kolumne NÖ Nachrichten, Bischofsvikar Stephan Turnovszky, 2022, Kalenderwoche 41.

12.10.2022
© Bild von Tanuj Handa auf Pixabay
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Jeder Woche versuche ich hier Tipps zum Umgang mit der gegenwärtigen gesellschaftlichen Großkrise zu geben. Heute: Verzichten Sie auf die Benennung von Sündenböcken!


Sündenböcke sind Menschen, die vorschnell für eine Misere verantwortlich gemacht werden. zB: „Die Ungeimpften“, „die Regierung“, „die Amerikaner“, „die Russen“, „die Ausländer“, oder auch nur „die Nachbarn!“. Stammtischparolen eben. Sündenböcke zu benennen, ist einfach, oft primitiv, und erspart einem weiteres Nachdenken. Deshalb kommt es so häufig vor.


Nur macht es leider unglücklich: Tief im Herzen weiß der Mensch ja, dass die Welt nicht schwarz-weiß ist und dass man – Hand aufs Herz –auch nicht immer zu den Guten gehört. Die Rede vom Sündenbock ist also verlogen. Zweitens schneide ich mir damit einen Teil der Menschheit ab, sie stehen für mich nicht mehr als mögliche Freude zur Verfügung. Das macht die Welt kleiner und mich weniger glücklich.


Die Alternative? Jesus hat sie gelebt: Er hat radikal auf Sündenböcke verzichtet, weil er im Bewusstsein gelebt hat, dass jeder Mensch geliebtes Kind Gottes ist und bleibt, selbst, wenn er sich verfehlt. Jesus hat niemanden abgeschrieben. Im Gegenteil, er hat gesagt: „Tut Gutes denen, die euch hassen,“ und er hat für seine Feinde gebetet.


Ich habe im Leben oft genug erfahren, dass Jesus mir den Weg zu einem glücklicheren Leben weist. Aus diesem Grund bemühe ich mich, auf die Benennung von Sündenböcken zu verzichten, führe stattdessen lieber lösungsorientierte Gespräche, und/oder bete für andere.

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