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Was gibt jetzt Halt?

Kolumne NÖN, Bischofsvikar Stephan Turnovszky, 2020, KW 44

04.11.2020

Was gibt jetzt Halt?

 

Einer aktuellen Wiener Studie zufolge fühlt sich zurzeit in der Bundeshauptstadt jeder dritte Mensch einsam, verängstigt und/oder orientierungslos! Diese Studie ist zwar nur repräsentativ für Wien, man kann sie aber höchstwahrscheinlich im Wesentlichen auf alle anderen Bundesländer umlegen. Meine Wahrnehmung ist, dass sich in der Krise, die wir zurzeit erleben, bei allen Menschen deutlicher ihr Innenleben äußert. Das, was auch sonst da ist, tritt deutlicher zu Tage: Ängstlichkeit oder Aggressivität, Humor oder Gelassenheit etc. So wird durch die Studie sichtbar, wie viele Menschen auch sonst – nur unbemerkter – einsam, verängstigt und orientierungslos sind.

 

Für mich als Verantwortungsträger in der katholischen Kirche bedeutet das einen ernsten Aufruf, noch mehr zu unternehmen, um Menschen zu zeigen, was Halt im Leben gibt. Ich will das gleich versuchen: Mir gibt letztlich der Glaube an Gott, den ich immer wieder als eine Art Freundschaft mit Jesus erfahre, Halt im Leben und erst recht in der Krise. Tatsächlich rede ich mit Jesus wie mit einem Freund und halte das für sinnvoll, da er von den Toten auferstanden ist, lebt und bei mir ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gebete erhört werden und dass göttliche Kraft Menschen unterstützt, die sich für ein Leben in Rücksichtnahme und aufmerksamer Nächstenliebe entscheiden. So gibt mir das Gebet Halt, sei es zu Hause, in der Natur oder in einer Kirche.

 

Weiters gibt mir Halt, wenn ich anderen Menschen eine Freude mache und nicht nur um mich selbst kreise. Das geschieht zum Beispiel, wenn ich einen einsamen oder trauernden Menschen anrufe und mich bemühe, nur zuzuhören, gar nicht viel von mir zu reden, einfach da zu sein für ihn.

 

Sinnvolle Arbeit, die anderen nützt, gibt mir Halt, zum Beispiel, dass ich jetzt für Sie diesen Artikel schreibe. Probieren Sie aus wie gut es tut, für andere Menschen aktiv zu werden, wenn es einem nicht gut geht. Es gibt so viele Möglichkeiten in der eigenen Umgebung, und man kommt schnell auf andere Gedanken. Hilfsbereitschaft nützt allen Beteiligten!

 

Bewegung an der frischen Luft gibt mir Halt. Jeder Schritt tut meiner Psyche gut. Ich weiß, dass das für viele Menschen gilt und absolut coronatauglich ist. Unsere Pfarren, Klöster und auch die Caritas bieten vieles an, das Halt gibt, auch wenn die Covid-Prävention einiges in der Seelsorge schwieriger macht. Und ich bin sicher, dass auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, anderen Menschen Halt geben können. Sie werden sehen, das gibt auch Ihnen Halt!

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