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Der Kreuzweg hilft!

Kolumne NÖN, Bischofsvikar Stephan Turnovszky, 2021, KW 10

10.03.2021

Über Geschichte, Bedeutung und Aktualität der Kreuzwegstationen.

 

Es gibt ein paar (aber letztlich nicht sehr viele) Gegenstände, die Sie in jeder (!) katholischen Kirche finden. Dazu gehören die Kreuzwegstationen. Sie können ganz unterschiedlich ausgestaltet sein (mit oder ohne Bilder und Zahlen), aber einen Kreuzweg werden Sie überall sehen. Er muss also eine sehr wichtige Bedeutung haben. Wozu ist er gut? Der Kreuzweg ist eine Andachtsform, die sich nicht so sehr aus der Bibel als aus dem Empfinden der Gläubigen entwickelt hat. Begonnen hat es damit, dass man ab dem 14. Jahrhundert (also kirchengeschichtlich nicht sehr früh) Kalvarienberge gebaut hat, um die heilige Stätte von Jesu Tod und Auferstehung nicht nur im fernen Heiligen Land, sondern auch in Europa vor Augen zu haben. Die Menschen wollten sich aber nicht nur eine teure Reise ersparen, sondern vor allem einen einfachen und alltäglichen Zugang zur Betrachtung des Leidens Jesu haben. Denn viele vom Leid bedrückte Menschen fanden darin Halt, dass sie sehen und nachvollziehen konnten, dass selbst Jesus, der Sohn Gottes, gelitten hatte. So kann das betende Betrachten des Kreuzweges eine Brücke bauen zwischen der Situation Jesu und der des Betrachtenden. Denn der Inhalt der Stationen ist irgendwie zeitlos und einfach übertragbar.

 

Diese Übertragbarkeit gilt natürlich auch für die aktuelle Pandemie. Das Leid so vieler Menschen spiegelt sich in den Stationen: Ungerechtigkeit (Wer darf seinen Betrieb aufsperren und wer nicht? Wer wird geimpft, wer nicht?), Erschöpfung, aufgeben und weitermachen, ausgegrenzt werden, Einsamkeit, Verlust lieber Menschen, wahre und falsche Freunde, der Tod.

 

Ich möchte Sie mit diesen Zeilen ermutigen, sich in diesen Tagen in eine Kirche zu begeben und dort die Kreuzwegstationen zu betrachten: Was ist so „Ihre“ Station? Welche drückt Ihre Corona-Befindlichkeit am besten aus? Kommen Sie doch dann darüber mit dem leidenden Jesus ins Gespräch in Ihrem Herzen (das bedeutet beten). Millionen Menschen vor Ihnen haben die Erfahrung gemacht, dass das einen Unterschied für sie gemacht hat, dass ihnen die Last des Lebens dadurch leichter wurde. Probieren Sie es einfach aus.

 

Ich bin dankbar für die Kreuzwege in allen unseren Kirchen und hoffe, dass sie unversperrt und allen Menschen zum Gebet zugänglich sind.

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