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Fenster der Seele putzen

Kolumne NÖN, Bischofsvikar Stephan Turnovszky, 2021, KW 12

24.03.2021

Über die Beichte als Fensterputzen für die Seele und Gefühle der Dankbarkeit und Zufriedenheit.

 

Schon wieder schlechte Covid-Nachrichten. Schon wieder genervte Schulkinder und Lehrer. Schon wieder keine Urlaubsplanung möglich. Schon wieder ein gereizter Ehepartner. Schon wieder keine angemessene Reaktion von mir selbst darauf . . . Kennen Sie das auch? Perspektivlosigkeit, Gereiztheit, Ärger, Frust. Und dass die eigene Stimmung jeden Tag schlimmer wird, statt besser. Keine Aussicht auf bessere Zeiten?

 

Was kann man dagegen tun? Mein Tipp: Fensterputzen für die Seele! Tatsächlich kann die Seele verschmutzen, wie es Fenster tun. Dann geschieht im eigenen Herzen gleichsam das, was man in einem Raum mit schmutzigen Fenstern erleben kann: Man verliert den klaren Blick nach draußen auf andere Menschen, und das Licht wird fahl und trübe, was sich schnell aufs Gemüt schlägt.

 

Wie reinigt man die Fenster der Seele? Ich mache es so, dass ich zur Beichte gehe. Ich sage Ihnen: Es hilft. Freilich kostet mich der Weg zur Beichte jedes Mal Überwindung (mit dem realen Fensterputzen zu beginnen, kostet mich ja auch einiges an Willenskraft). Aber wenn ich von der Beichte weggehe, bin ich jedes Mal erleichtert und beschwingt. Weil ich die Erfahrung machen konnte, dass ich trotz aller Schattenseiten, die ich gar nicht verdrängen muss, sondern aussprechen kann, geliebt bin. Und zwar von der allerhöchsten Autorität, von Gott selbst! Wenn das nicht eine Zusage ist!

 

Obendrein hilft es mir, mich von Schuld und Defiziten zu distanzieren, indem ich sie ausspreche, denn dann sind sie draußen. Aus diesem Grund ist mir eine zweite Person dabei so wichtig. Alleine funktioniert das nicht. Dazu kommt noch, dass ich mir meist aussuche, zu welchem Priester ich zur Beichte gehe, weil ich mir von ihm ja auch Anregungen und Hilfestellungen erhoffe. Ich mache es so, dass ich circa alle fünf Wochen zur Beichte gehe (ich mag saubere Fenster), 80 Prozent davon zu meinem fixen Beichtpriester, die anderen Male zu Priestern, die ich nicht aussuche, sondern eben im Beichtzimmer antreffe, wenn es mit meinem Beichtpriester aus Termingründen nicht passt.

 

Die Wirkung der Beichte ist auf mich vor allem Dankbarkeit und Zufriedenheit. Ich nehme dann im Herzen das Licht der Gegenwart Gottes deutlicher wahr und werde dadurch gelassener: „Wenn Gott in mir ist, was soll mir dann schon passieren?“ Und das führt dazu, dass ich auch liebevoller mit anderen Menschen umgehe („Wenn Gott mich liebt, liebt er wohl die anderen auch. Dann könnte ich sie doch auch mögen“, denke ich mir.). Vielleicht möchten Sie es heuer vor Ostern ja auch probieren, das Fensterputzen für die Seele. Möglich ist das in jeder Pfarre zu den angekündigten Zeiten, im Stephansdom durchgehend. Die äußeren Umstände wird das nicht verändern, aber Ihr Gemüt sehr wohl. Die Osterbeichte möge Ihnen Freude und Gelassenheit schenken!

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