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Corona: Strafe Gottes?

Kolumne NÖN, Bischofsvikar Stephan Turnovszky, 2021, KW 15 (2. Woche der Osterzeit)

14.04.2021

Weihbischof Stephan Turnovszky über die Frage, welchen Sinn die Pandemie für uns Menschen und die Welthaben könnte.

 

Ist Covid eine Strafe Gottes? Diese Frage, die sich manche stellen, ist nicht nur legitim, sondern auch intelligent. Sie fragt nach dem Sinn dessen, was wir erleben, und nimmt an, dass es einen solchen gibt. Tatsächlich, wer an Gott glaubt, muss sich die Frage stellen, wozu eine derartige Pandemie im Ganzen des Weltgefüges gut sein soll.

 

Nur wer alles Leben für einen bloßen Zufall hält, braucht diese Frage nicht zu stellen. Für ihn kann es keinen Sinn geben, wenn letztlich alles Zufall ist. Wo aber alles Zufall ist, ist nichts sinnvoll. Wo nichts sinnvoll ist, gibt es auch keine Verantwortung. Diesen Weg schließe ich daher aus. Daher die Frage: Welchen Sinn kann das alles haben?

 

Erste Variante: „Strafe Gottes“. Ich bin sehr vorsichtig mit dem Wort „Strafe“, weil es von Menschen so unterschiedlich verstanden wird. In der alltäglichen Kommunikation käme man damit nicht wirklich weiter.

 

Zweiter Versuch: „Gnade Gottes“. Gar nicht so wenige Menschen, aber vor allem die Natur, haben im ersten Lockdown aufgeatmet, weil endlich weniger los war. Zugleich leiden seitdem aber so viele Menschen unter der Krankheit und ihren Folgen sowie unter den Präventionsmaßnahmen. Kann ich da von „Gnade“ sprechen?

 

Dritter Anlauf: Ich erlebe die Pandemie als eine Chance für die Menschheit. Wie das so mit Chancen ist, man kann sie nützen oder ungenützt verstreichen lassen. Was jeder Einzelne und die Welt als Ganze damit macht, ist noch völlig offen. Und Chancen sind meistens nicht gleich verteilt. Die Chance besteht darin, innehalten und diese große globale Pause kreativ nützen zu können: Heraustreten aus dem Alltagstrott und sich fragen, wie wir leben wollen, wenn wir die Gestaltungsmöglichkeit haben oder hätten.

 

Die wichtigste Frage angesichts der Chance ist aber die an jeden Einzelnen: Was ist mir in meinem Leben wichtig? Was soll in meinem Leben einmal geschehen sein, wenn ich sterbe? Die Corona-Krise beschert uns allen eine neue Ernsthaftigkeit und, weil diese allen auferlegt ist, auch einen Anruf zu größerer Solidarität. Ich meine, dass in Ernsthaftigkeit und in Solidarität die Chance der Krise besteht. Ich halte sie für einen Anruf Gottes: „Halt inne und überlege dir, was angesichts deiner Sterblichkeit für dich im Leben wirklich wichtig ist. Und denke dabei nicht nur an dich selbst, sondern auch an die anderen Menschen!“

 

Wie gesagt, es ist unsicher, ob wir Ernsthaftigkeit und Solidarität aus der Krise lernen, aber eine Chance dazu ist sie allemal. Ich halte sie für eine göttliche Chance, weil sowohl Ernsthaftigkeit als auch Solidarität Voraussetzungen für ein stimmiges und zufriedenes Leben sind.

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