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Muttertag – und dann?

Kolumne NÖN, Bischofsvikar Stephan Turnovszky, 2021, KW 19 (6. Woche der Osterzeit)

12.05.2021

Weihbischof Stephan Turnovszky über die Selbstlosigkeit der Mütter als Urbild allen gesellschaftlichen Zusammenhaltes.

 

Unsere Mutter hatte stets ein ambivalentes Verhältnis zum Muttertag: „Der Tag ist für mich nicht wirklich wichtig, wenn wir das ganze Jahr über froh und dankbar miteinander leben.“ Und doch tut es und als Gesellschaft gut, einmal im Jahr die ganze Aufmerksamkeit auf das zu richten, was wir den Müttern verdanken.

 

Man sagt ja treffend: „Die Mutter schenkt dem Kind das Leben.“ Eine tiefsinnige und mehrdeutige Aussage: Zunächst kann man sie so verstehen, dass jeder Mensch das eigene Leben der Mutter verdankt. Das Leben entspringt zwar einem göttlichen Geheimnis, aber weitergegeben wird es durch Menschen: einen Vater und eine Mutter. Die Mutter spielt dabei eine intensivere Rolle, da sie das Kind eine Schwangerschaft lang in sich trägt, bei der Geburt „zur Welt bringt“ und danach stillt. So erschließt dich die zweite Bedeutung von „das Leben schenken“: Die Mutter schenkt ihr eigenes Leben her, damit ein kleiner Mensch leben kann. Das geschieht nicht nur in Schwangerschaft und Geburt, sondern die ganze Erziehung über. Ja, man kann ruhig sagen, Mutter zu sein kostet das Leben! Deshalb kennen alle Kulturen eine heilige Ehrfurcht vor der Mutterschaft, weil sie Urbild aller Du-Bezogenheit und Selbstlosigkeit ist.

 

Wir haben letzten Sonntag den Muttertag begangen, das ist gut so: Die eigene Mutter stand im Fokus. Wäre es nicht wichtig, jetzt in dieser Woche den Blick zu weiten auf alle Mütter und ihre Hingabe dankbar anzuerkennen? Diese Woche bietet die Chance, sich nicht nur mit der eigenen Mutter, sondern mit der Realität leidender und überforderter Mütter auseinanderzusetzen und das nicht einfach nur „ihre Sache“ sein zu lassen. Wenn Mutterschaft Urbild allen gesellschaftlichen Zusammenhaltes ist, dann bedarf sie auch besonders des solidarischen Schutzes der Gesellschaft.

 

Daher danke ich allen Menschen, die sich für Mütter in Not (welcher auch immer) einsetzen. Ich danke allen, die sich letzten Sonntag an der großen diözesanen Spendenaktion zu Gunsten von Schwangeren in Notsituationen beteiligt haben. (Das ist übrigens auch noch für diejenigen möglich, die die Aktion nicht wahrgenommen haben: Die St. Elisabeth-Stiftung führt das Österreichische Spendengütesiegel, Spenden sind steuerlich absetzbar. Spendenkonto IBAN: AT30 1919 0000 0016 6801)

 

Meine Mutter hat mich nicht im Stich gelassen, als ich ganz und gar auf sie angewiesen war. Ich möchte sie nicht im Stich lassen, wenn sie auf Pflege angewiesen sein wird, aber ich möchte auch mithelfen, dass andere Mütter ihren Kindern das Leben schenken können.

 

In dieser Haltung einer Dankbarkeit und Ehrfurcht vor dem Muttersein bleibt der Muttertag nicht eine Ein-Tages-Veranstaltung, sondern hat Bedeutung an 365 Tagen im Jahr.

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