Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Home
  • Curriculum vitae
  • Meine Texte
    • Der Brückenbauer
    • Kolumne des Jugendbischof in der Zeitschrift YOU!
    • NÖN -Kolumne
    • Sonstige Berichte
  • In Bild & Ton
    • Pressefotos
    • Videos
    • Chronik
  • Kontakt
Hauptmenü:

  • YouTube
  • twitter
  • facebook
  • Instagram
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Home
  • Curriculum vitae
  • Meine Texte
    • Der Brückenbauer
    • Kolumne des Jugendbischof in der Zeitschrift YOU!
    • NÖN -Kolumne
    • Sonstige Berichte
  • In Bild & Ton
    • Pressefotos
    • Videos
    • Chronik
  • Kontakt

Hauptmenü:

Hauptmenü anzeigen
Inhalt:

Öffentliche Religion

Kolumne NÖN, Bischofsvikar Stephan Turnovszky, 2021, KW 22

02.06.2021

Stephan Turnovszky, Weihbischof, über Fronleichnam als Ausdruck von Freude und Dankbarkeit.

 

Corona-Fronleichnam: Prozessionen mit Masken und Abständen von mindestens zwei Metern zwischen haushaltsfremden Personen sind möglich. Viele fragen sich, ob so eine Feier überhaupt sinnvoll ist. Ich sage: Ja, und zwar aus Dankbarkeit! Dankbarkeit dafür, dass sich die angespannte Situation auf den Intensivstationen entschärft hat. Dankbarkeit aber auch dafür, dass wir in einem Land wohnen, in welchem man im Freien feiern und öffentlich beten darf. In wie vielen Ländern der Erde werden Menschen verfolgt, weil sie sich zu ihrem Glauben bekennen. In wie vielen Ländern ist es verpönt, in der Öffentlichkeit zu beten.

 

Ich bin froh und dankbar, dass wir in Österreich eine andere und wesentlich entspanntere Einstellung dazu haben. Möge doch jeder Mensch auch öffentlich beten, wie er das möchte. Ich halte das für eine gesunde Einstellung, weil sie dem Wesen von Religiosität entspricht: Religion ist eine zutiefst persönliche, aber ganz und gar nicht private Angelegenheit. Damit meine ich, dass die religiöse Einstellung eines Menschen sein ganzes Leben, sein Tun und Lassen beeinflusst und prägt. Briefmarkensammeln ist tatsächlich eine Privatangelegenheit, sie beeinflusst das sonstige Leben des Hobbysammlers nicht ganz und gar. Die religiöse Einstellung hingegen (und zu dieser zählen natürlich auch die atheistische und agnostische) bedeutet die Grundlage für die ganze „Lebenseinstellung“.

 

Ich freue mich darüber, dass es bei uns im Land üblich ist, diese Grundlage nicht zu verbergen, sondern zu zeigen. Das kann Toleranz begünstigen, weil man einander „mit offenen Karten“ begegnet und seine Weltanschauung zeigt, statt sie zu verbergen. Damit kann auch Interesse an dem, was dem anderen wichtig ist, wachsen. Die Voraussetzung dafür ist freilich, dass das Zeigen der Weltanschauung nicht zum Kräftemessen verkommt, sondern in Ehrfurcht vor anderen Weltanschauungen geschieht. Darin besteht auch die Stärke und der Beitrag des konfessionellen Religionsunterrichts in unserem Land!

 

Zurück zu Fronleichnam: Die Prozession soll keine katholische Parade abgeben, Protz und Prahlerei, sondern sie soll ein Ausdruck ehrlicher und echter Freude und Dankbarkeit über die Gegenwart Gottes unter uns Menschen sein. Katholiken ist es dabei wichtig, immer auch für andere, für Abwesende, ja für alle Menschen zu beten, aus dem Bewusstsein, dass Gott alle Menschen liebt. Ich feiere heuer Fronleichnam in Zistersdorf und bete dabei besonders für unsere Politiker und Politikerinnen: Dass Gott sie stärken möge, um in schwierigen Zeiten der Bevölkerung zu dienen und kluge Entscheidungen zu treffen. Ich bin dankbar dafür, das öffentlich tun zu können. Angesichts der Bedeutung dessen stören Abstände und Masken nur unwesentlich.

zurück

Sitemapmenü:
  • Diözesane Medien
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Der SONNTAG
    • radio klassik Stephansdom
    • Wiener Dom Verlag
  • Erzdiözese Wien
    • Twitter
    • Facebook
    • Instagram
    • YouTube
  • Bischof Stephan
    • Facebook
    • Instagram

ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien

 

E-Mail
Tel.: +43 1 51552 - 3198


Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
nach oben springen