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Synodalität – was ist das?

Kolumne NÖN, Bischofsvikar Stephan Turnovszky, 2021, KW 39

29.09.2021
© Mazur
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Alle paar Jahre gibt es im Vatikan Bischofssynoden (d.h. Beratungen) zu verschiedensten Themen (wie Jugend, Familie, Bibel u.v.a.m.). Für die Synode 2023 hat Papst Franziskus ein ganz und gar ungewöhnliches Thema gewählt, nämlich Synondalität. Mit dieser thematischen Überraschung will Papst Franziskus erreichen, dass sich die Kirche mit der unterscheidend christlichen Art Gespräche zu führen auseinandersetzt, bevor sie anstehende schwierige Themen behandelt. Die Vorgangsweise halte ich für ausgesprochen klug.

 

Was aber ist denn das genau, Synodalität? Das zugrunde liegende griechische Wort heißt übersetzt „gemeinsamer Weg“. Synodalität im christlichen Kontext bedeutet daher die Kunst, mit anderen Menschen, die auch an Jesus Christus glauben, gemeinsam unterwegs zu sein.

 

Die ersten synodalen Erfahrungen haben die zwölf Apostel und die Frauen gemacht, die mit Jesus gemeinsam unterwegs waren. Seit Jesu Tod und Auferstehung und der Sendung des Heiligen Geistes am Pfingstfest sind Jesus–Nachfolger gemeinsam unterwegs, durch die Jahrhunderte der Kirchengeschichte. Gemeinsam unterwegs zu sein ist meistens schön und bestärkend, mitunter aber auch mühsam und herausfordernd, vor allem dann, wenn Entscheidungen zu treffen sind. In der Kirche hat sich dafür schon bald eine Praxis herausgebildet, die sich von unseren Demokratien vor allem in der Haltung unterscheidet. Der Synodalität geht es bei Entscheidungsfindungen nicht darum, eine Mehrheit zu bilden oder zu finden, die über eine Minderheit triumphiert. Hingegen versuchen synodal agierende Menschen, gemeinsam auf das hinzuhorchen, was der Heilige Geist der Kirche nahelegt. Das geschieht vor allem dadurch, dass man einander erzählt, was man mit Gott erlebt hat und wie man das deutet. Diese Geschichten erreichen die Herzen, und so versucht man gemeinsam mit dem Herzen zu ersprüren, was der Heilige Geist, Gott selbst, zeigt. Im Idealfall ist das etwas Neues, dem alle von Herzen zustimmen können. Diese Praxis der jungen Kirche ist in der Bibel überliefert.

 

Gemeinsam unterwegs sein und dabei einander erzählen, was man mit Gott erlebt hat: Viele Menschen kennen das von Fußwallfahrten her. Tatsächlich kann dabei Synodalität geübt werden. Wesentlich ist die Haltung: Ich höre zu, was der andere Mensch erlebt hat, und was es ihm bedeutet. Ich frage im Gebet, was das für mich oder gar für die Kirche heißen kann.

 

Ich wünsche Ihnen einen guten gemeinsamen Weg in Ihren Familien, Gruppen und Pfarren mit vielen bestärkenden Erzählungen!

+Stephan Turnovszky

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