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Ist das Priesteramt nicht mehr attraktiv?

„Wir kommen zur Heiligen Messe. Diese zelebriert ein indischer Priester. Wieso? Weil aus unseren Pfarrgemeinden niemand den Priesterberuf wählt, weil dieser nicht attraktiv ist? Eine brennende Sorge?“

 

22.03.2026
Chrisammesse 2024 mit KArdinal Schönborn im Wiener Stephansdom
© SCHOENLAUB, Erzdiözese Wien/ Schönlaub
Chrisammesse 2024 mit KArdinal Schönborn im Wiener Stephansdom
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Antwort des Brückenbauers: Ja, es bereitet große Sorgen, dass so wenige Österreicher den Priesterberuf ergreifen. Ist der Beruf zu unattraktiv, dass ihn (fast) niemand aus unseren Pfarrgemeinden wählt, so wird gefragt. Die Antwort ist ein klares Ja, denn selbstverständlich ergreifen junge Menschen nur attraktive Berufe. Viel schwieriger ist die Frage danach, wie der Beruf des Priesters im heutigen Kontext attraktiver gemacht werden könnte.

 

Lebensentscheidungen werden heute von jungen Menschen tendenziell aufgeschoben bzw. aus Bindungsängsten gar nicht getroffen. Das schafft ein Umfeld, in dem man sich (besonders in jungen Jahren) für den Priesterberuf schwerer entscheidet. Dass er mit einer Lebensentscheidung einhergeht, also Priester nicht nur auf Zeit geweiht und beauftragt werden, steht aus katholischer Sicht jedoch nicht zur Debatte. Das bliebe auch so, ließe man verheiratete Männer zur Weihe zu, worüber ja mal lauter und mal leiser nachgedacht wird.

 

Weiters: In anderen Ländern auf der Welt und bei uns in der Vergangenheit war der Priester sozial hoch angesehen und gut gestellt. Damit ist es vorbei, und das hat sogar auch etwas Gutes, aber bietet auch Hindernisse für Berufungen, denn jeder junge Mensch möchte „etwas werden“.

 

Umso wichtiger ist daher, dass in unseren Pfarrgemeinden ein Klima herrscht, das geistliche Berufungen fördert. Ich nehme leider nicht wahr, dass dem überall so wäre, und halte das und die geringe Anzahl betender Familien für den Kern des Problems. Solange junge Menschen in unseren Pfarren nicht erleben, dass viele (auch gleichaltrige) Gläubige dankbar dafür sind, dass es Priester gibt, wird ihnen der Beruf nicht attraktiv erscheinen. Mein Traum sind Pfarren, in denen junge Männer spüren, dass Priester gewollt und gebraucht sind. Das würde sich so äußern:

dass die Dienste des eigenen Priesters in der Pfarre gesucht und gefragt sind und in Anspruch genommen werden (zB die Beichte).

 

  • dass hl. Messen so gefeiert werden, dass sie Menschen berühren und die Mitfeiernden die Kirche glücklicher verlassen als sie sie betreten haben.
  • dass regelmäßig (zumindest monatlich) gemeinsam um Priesterberufungen gebetet wird.
  • dass jungen Menschen (zB Firmlingen) als Gruppe nahegebracht wird, dass der Priesterberuf ein plausibler und hoch geschätzter Lebensentwurf ist.
  • dass die Gläubigen jungen Männer auf den Priesterberuf ansprechen und ihnen vermitteln: „Ich würde dir das zutrauen und mich freuen, wenn du Priester wirst.“
  • dass man auch außerhalb der Pfarre wertschätzend über Priester spricht. (Bei uns in Österreich stehen Priester und Priesteramtskandidaten ja in manchen Kreisen pauschal unter Missbrauchsverdacht, auch das hemmt Berufungen.)
  • und grundlegend: dass Familien darin unterstützt werden, gemeinsam zu beten und zu vielen Kinder Ja zu sagen.

Unsere ganze Gesellschaft ist in den letzten Jahrzehnten wesentlich internationaler geworden. Das schlägt sich auch im Klerus wieder. Ich danke allen anderssprachigen Priestern, die bei uns wirken und sich redlich um Inkulturation mühen.

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