Freitag 28. April 2017
Tschechische Gemeinde
Hagenmüllergasse 31
1030 Wien
T +43 (664) 406 55 41
F +43 (1) 711 84-112

Gottesdienstordnung  2017


 

 Sonntag um 08:30 Uhr > „Kirche Maria am Gestade“,
1010, Salvatorgasse 12
  
 Sonntag um
10:00 Uhr > „Tschechische Erlöserkirche“, 1030, Rennweg 63

 

1.Freitag/Monat um 18:00 Uhr > "Kirche Maria am Gestade",
1010, Salvatorgasse 12


 3.Samstag/Monat um 18:00 Uhr > „Don Bosco-Haus“,
1130, St.Veit-Gasse
25            

 


   

 

Tschechische katholische Gemeinde

 

In den vergangenen hundert Jahren ist die Volksgruppe der Tschechen in Wien immer kleiner geworden. Die meisten haben sich integriert. Seit 1989 gibt es wieder einen gewissen Zuzug und damit Aufschwung für die tschechische katholische Gemeinde in Wien.

 

Am Rennweg 63 im dritten Bezirk steht die tschechische Erlöserkirche - einer der vier Orte, an denen in Wien katholische Gottesdienste regelmäßig in tschechischer Sprache gefeiert werden. Außerdem gibt es jeden Sonntag tschechische Messen in Maria am Gestade im ersten Wiener Gemeindebezirk. Im Studentenheim Salesianum im dritten Bezirk sowie im Don Bosco-Haus im 13. Bezirk feiern die jüngeren tschechischen Gemeindemitglieder einmal pro Monat Jugendmessen mit dem Pater Jan Horák, der Salesianer Don Boscos ist.

 

Die älteste anderssprachige Gemeinde in Wien-Stadt


Die katholische tschechische Gemeinde in Wien ist die älteste anderssprachige Gemeinde der Stadt - die Wurzeln der Tschechenseelsorge gehen auf Premysl Otokar II. zurück - reichen also in das 13. Jahrhundert. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts, lebten und arbeiteten 200.000 Tschechen in Wien. Jeder vierte Wiener war damals Tscheche.

 

Eine befriedigende pastorale Betreuung der katholischen Minderheit konnte nicht erreicht werden. Meist versuchte man, durch Einzelmaßnahmen notdürftig Abhilfe zu schaffen. Zu erwähnen ist hier der spätere Stadtpatron von Wien, der hl. Klemens Maria Hofbauer aus Taßwitz (Tasovice) in Tschechien. Hofbauer wanderte nach Wien. Er übte als Prediger und Seelsorger großen Einfluß auf Volk, Studenten, Gelehrte und Konvertiten aus. In der Seelsorge setzte er neue Mittel ein: Hausbesuche, intensive Krankenseelsorge, religiöse Heimabende, Leihbibliothek. Schließlich wurde am 30. April 1820 die Kongregation der Redemptoristen in Österreich zugelassen. Gleichzeitig wurde ihr die Kirche Maria am Gestade mit der Verpflichtung, für die "Bewohner tschechischer Zunge" Gottesdienste abzuhalten, übergeben.

 

Im Jahr 1908 wurden Kirche und Kloster der Redemptoristinnen am Rennweg unter großen Finanziellen Aufwendungen der Tschechen durch den Wiener St.-Method-Verein gekauft. Am Fest des hl. Leopold, 15. November, ertönten zum ersten Mal in der eigenen Kirche die traditionellen tschechischen Messlieder. Die ersten tschechischen Kirchenrektoren am Rennweg (1909 –1921) waren Priester aus der Ordengemeinschaft der Eucharistiner aus Budweis (Tschechien). Weiters waren es Priester aus den Ordensgemeinschaft der Tröster von Gethsemani (1921 – 1986) und der Salesianer Don Boscos (1986 – 2003). Nach Rückkehr 2003 aus der Slowakei sind die Tröster wieder am Rennweg.


Die Nachkommen der Wiener Tschechen haben sich längst integriert, nur mehr das Wiener Telefonbuch mit seinen zahlreichen tschechischen Namen zeugt von dem großen Zuzug aus Böhmen und Mähren. Auf Integration setzt man auch heute, erklärt Pastoralassistentin Paula Carmignato. Die Jugendmessen würden nicht jeden Sonntag auf Tschechisch gefeiert, damit die jungen Leute auch die Möglichkeit hätten, in ihrer deutschsprachigen Wohnpfarre Heimat zu finden. Heute sind wir  eine Personalpfarre mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit.

 

 

Eigene Homepage:

 

 KR Prof. P. Dr. Jan Horak SDB

 

 

 

 

 

 

 

Kontakte
KR Prof. P. Dr. Jan Horak SDB
Seelsorger
P. Ing. Dr. Jiri Sindelar CSsR
Seelsorger
T: +43 (1) 533 95 94-202

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tschechen in Wien sind eine staatlich anerkannte Volksgruppe

 

Die Tschechen in Wien haben nicht nur eine eigene Seelsorge mit Matrikenführung, sie sind - im Unterschied zu den meisten anderen fremdsprachigen Gemeinden - eine auch vom Staat Österreich anerkannte Volksgruppe. Diese ist zwar im Vergleich zu den Zahlen der tschechischen Einwanderer am Anfang des 20. Jahrhunderts klein, doch ist seit 1989 ein Aufschwung zu spüren. Tschechische Vereine, Zeitungen und einen Friedhof gibt es nach wie vor in Wien. Und: Eine eigene Schule, die vom Kindergarten bis zur Matura von über 500 Schülerinnen und Schüler besucht wird. Außerschulische Kinder- und Jugendbetreuung in der tschechischen Volksgruppe ist ein ganzjähriges Projekt: Tschechischer Don Bosco-Klub. Eine breite Palette an Angeboten für Kinder und Jugendliche aus Wien bietet die "Kath. Mission für Tschechen" auch während der Semester- und Sommerferien an.

 

Unsere Gemeindeentwicklung verfolgt zwei Ziele: Wir möchten unsere Leute anregen, ihren persönlichen Glauben zu vertiefen und das Leben der Gemeinde in kleinen Gruppen und Gemeinschaften fördern. Dabei haben wir gute Erfahrungen gemacht. Die gegenseitige Akzeptanz in der Gemeinde, die Vernetzung untereinander und das Verständnis füreinander ist gewachsen. Wir haben den Prozess „Apostelgeschichte 2010“ in der Erzdiözese Wien mit verfolgt.

 

Die wichtigste Form der Mission: ein offenes Ohr

 

Die Mitglieder der Tschechischen Gemeinde unterrichten katholische Religion an der Komensky-Schulen. Den Religionsunterricht besuchen etwa zwei Drittel der Kinder, darunter auch viele nicht getaufte. In Tschechien selbst sind nur 30 Prozent der Bevölkerung getauft. Die Mehrheit, 70 Prozent, sind ohne religiöses Bekenntnis. Viele, die seit 1989 nach Wien gekommen sind, hatten hier das allererste Mal Kontakt zu einer katholischen Pfarre - durch die Schule und den Religionsunterricht. Den Kontakt zu diesen Menschen, sieht Pastoralassistentin Carmignato als eine ihrer neuen Hauptaufgaben. Besonders junge Mütter, die aus Tschechien kommen und sich hier oft allein gelassen fühlen, brauchen ihr offenes Ohr. Das sei die wichtigste Form der Mission, ist Paula Carmignato überzeugt. Der Gebrauch der Muttersprache im Gottesdienst und im Religionsunterricht, die kulturellen Veranstaltungen, die Folklore, die Schola, der Kirchenchor, gemeinsame Wallfahrten sowie Kinder-Ferienlager und die meditative Jugend-Schiwoche in Tirol, Studientage in Mariazell und die Homepage "Rundschau - Rozhledy" sind wichtige Elemente, die die tschechische katholische Gemeinde in Wien pflegen und fördern.


In den letzten Jahren haben sich einige Erwachsene in der tschechischen Gemeinde taufen lassen. Wie viele Kirchenbesucher insgesamt sind - mit allen Nicht-Tschechen, die auch gerne kommen - das lässt sich nicht so genau sagen, meint Paula Carmignato, "es sind jedenfalls viele". Die rund 30.000 Tschechen (ca. 9.000 Katholiken) in Wien haben wieder heute an Bedeutung gewonnen.

 

 

 

 

 

Gottesdienste
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Firmung am Rennweg
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Erstkommunion
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Kinder- und Jugendferienlager
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30. Studientage in Sigmundsberg
Webangebote der Erzdiözese
Mitarbeitende
Br. Peter Magáč FSC
Jedes Kind sollt ihr als Königskind aufnehmen, weil sie die Kinder Gottes sind.
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