Kürzlich berichtete ein Team um den an der US-amerikanischen Columbia University forschenden Entwicklungsbiologen Dieter Egli in einer zur Publikation eingereichten Studie davon, das Verfahren bei lebensfähigen menschlichen Embryonen angewandt zu haben. Er veränderte ein Gen, das mit Herzerkrankungen in Verbindung steht, und eines, das die Produktion des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin steuert.
Nun berichtet eine neue Studie, die im Gegensatz zu Eglis Arbeit den Peer-Review-Prozess bereits durchlaufen hat und soeben im Fachjournal Nature erschien, von einer weiteren erfolgreichen Anwendung des Verfahrens bei menschlichen Embryonen.
Diesmal geht es allerdings um pure Grundlagenforschung, um zu verstehen, wie sich menschliche Embryonen entwickeln.
Gentechnische Veränderungen an menschlichen Embryonen gelungen | Standard 25.06.2026