Donnerstag 14. Mai 2026

 

 

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Die Schatzkammer wandert

Vor genau 60 Jahren übersiedelte das Archiv in neue Speicherräumlichkeiten. Unter der Leitung der Diözesanarchivarin Martha Peters wurden u. a. die Räumlichkeiten mit Regalen und Schränken ausgestattet, Aktenbestände geordnet, die Handschriftensammlung aufgestellt und die Urkunden fachgerecht verwahrt (siehe Kirchenzeitung 17. April 1966).

 

Bereits in den 1980er Jahren war dieser Speicher zu klein und durch Umbau des Dachbodens entstanden neue Speicherräume. Die Bestände sind seitdem, bedingt durch neue Dienststellen und Referate, durch Strukturveränderungen und technische Neuerungen um ein Vielfaches angewachsen. Wegen dem nun herrschenden Platzmangel und auch der notwendigen Dachsanierung im erzbischöflichen Palais wurde in den letzten Jahren ein neuer Tiefenspeicher gebaut. 

 

Im Zuge der Übersiedlungsvorbereitungen wurden viele Bestände erstmals im Detail erschlossen, der Bestandsumfang sowie Schäden am Material dokumentiert, Handschriften schutzdigitalisiert und währenddessen viele kleine Schätze wiederentdeckt, seien es verreihte Bände oder als Verlust dokumentierte Urkunden und Pläne - diese Funde helfen nun bei der Vervollständigung von teilweise sehr alten Beständen.

Dass es niemals vollständige Bestände geben kann, zeigt die Geschichte, in der das Archiv als solches über die Jahrhunderte hinweg mehrmals übersiedelte und Kriege überstand, aber auch unsachgemäße Lagerung oder unkorrekte Nutzung einzelner Dokumente, wodurch ebenfalls ein erheblicher Verlust entstanden ist.

 

Während der Übersiedlung und der damit einhergehenden Neuaufstellung der Bestände freuen wir uns über jeden Bestand, den wir als Team in den letzten Monaten erschließen und in den Tiefenspeicher überstellen konnten. Dass es jetzt - in der Endphase der Übersiedlung - im Bereich der Alltagsaufgaben (Anfragen, Betreuung, Beratung, Schutzdigitalisierung) zu unterschiedlich langen Wartezeiten kommt, ist dem Großprojekt geschuldet.

 

Dr. Johanna Kößler

 

Die Beiträge zur Wiener Diözesangeschichte (1960-1996) sind online.

 

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