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Am 11. 2. 2026 rief Papst Leo XIV. zum 34. Welttag der Kranken auf.
Die Botschaft Papst Leo XIV. zum diesjährigen Welttag der Kranken stellt das Mitgefühl des Samariters in den Mittelpunkt, der das Leiden des Anderen mitträgt.
Weihbischof Franz Scharl lud gemeinsam mit der Abteilung der Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge zu einer Hl. Messe mit Krankensalbung und Krankensegnung in den Stephansdom.
In seiner Predigt sprach Weihbischof Scharl davon, dass Gott mit uns durch dick und dünn geht. Er vergisst uns nicht und lässt uns in den Herausforderungen nicht allein. Das Evangelium von der Hochzeit in Kana (Joh 2, 1-11) zeige, dass Jesus helfe und das oft verborgen und diskret. Mit Bezug auf das Motto des diesjährigen Welttags der Kranken, sieht Scharl im Samariter ein großartiges Beispiel der Nächstenliebe, die ein greifbarer Beweis für die Liebe zu Gott sei.
Am Ende der Messe konnten die Messbesucher Krankensalbung oder Krankensegnung empfangen.

copyright: EDW/Hafellner
In vielen Krankenhäusern und Pflegeheimen der Erzdiözese Wien wird mit besonderen Feiern und Aktionen der Welttag der Kranken begangen.
Im Universiätsklinikum Wiener Neustadt wurde ein Gottesdienst mit Krankensalbung und Krankensegnung mit anschließender Agape gefeirt.

Im Wiener AKH wurden vor der Kapelle Pflasterboxen an die Patient:innen und Besucher:innen verteilt, um auf den Welttag der Kranken aufmerksam zu machen.
Der Welttag der Kranken wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen, um die kranken und bedürftigen Menschen weltweit in den Mittelpunkt zu stellen. Aus seinen eigenen Erfahrungen heraus, die er als Genesender nach seinem Attentat machte, war es ihm als Mensch und als Oberhaupt der Katholischen Kirche ein Bedürfnis, den Fokus auf jene Menschen zu lenken, die in der Zeit des Krankseins, der Heilung und des Sterbens verstärkt Unterstützung und Zuwendung brauchen. Der Welttag der Kranken findet jährlich am Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes am 11. Februar statt.