Samstag 2. Mai 2026

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"Seelsorge nicht mehr wegzudenken"

 

 

 

„Niemand soll die Last einer Erkrankung alleine tragen müssen und niemand ist allein für das Befinden und Wohlergehen der Patientinnen und Patienten verantwortlich“, so Susanne Hiblinger-Mömken, die als Seelsorgerin am Landesklinikum Wiener Neustadt tätig ist.

 

Neben medizinischem, pflegerischem und therapeutischem Personal kümmert sich im Landesklinikum Wiener Neustadt auch ein ökumenisches Team von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern um das Wohl der Patientinnen und Patienten.

 

Dasein - Zuhören - Reden

„Meist denken die Menschen bei Klinikseelsorge an Gottesdienste, Kommunion und Krankensalbungen. Wir bieten aber sehr viel mehr und haben für stationäre und ambulante Patient:innen, Angehörige und Mitarbeiter:innen immer ein offenes Ohr, leisten Gesellschaft und stehen für Gespräche zur Verfügung. Die klinische Seelsorge richtet sich an alle Menschen im Klinikum, unabhängig von Kirchenzugehörigkeit, Glaubensrichtung oder Weltverständnis“, betont Seelsorgerin Susanne Hiblinger-Mömken.

 

Ziel ist es, Betroffenen die belastende Zeit der Erkrankung zu erleichtern und Menschen in Krisensituationen zur Seite zu stehen.

 

 

Seelsorge unterstützt bei Dialysebehandlungen

Wie wertvoll und bereichernd die verbrachte Zeit mit den Klinikseelsorger:innen für die Betroffenen sein kann, weiß Petra Kaindel als Teil des professionellen Pflegeteams der Dialyseabteilung aus erster Hand. Die Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin ist seit 30 Jahren am Landesklinikum Wiener Neustadt tätig und arbeitet seit 27 Jahren mit chronisch Schwerstkranken. „Dialysebehandlungen sind für die Patientinnen und Patienten meist eine langwierige und herausfordernde Erfahrung. Sie sind nicht nur mit den physischen Aspekten der regelmäßig stattfindenden lebenserhaltenden Therapie konfrontiert, sondern auch mit emotionalen, psychischen und spirituellen Herausforderungen“, erklärt Kaindel.

 

Die engagierte Pflegekraft betont, dass die Langwierigkeit der Behandlungssitzungen, die körperliche Abhängigkeit von der Maschine und die begleitenden gesundheitlichen Probleme zu einer tiefgreifenden Erschöpfung bei den Patientinnen und Patienten führen können. „Das Seelsorge-Team im Landesklinikum Wiener Neustadt bietet hier eine wichtige und nicht mehr wegzudenkende Unterstützung in der ganzheitlichen Patientenversorgung." Seelsorgerinnen wie Susanne Hiblinger-Mömken sind für uns und unsere Patientinnen und Patienten eine wahre Bereicherung. "Sie spenden mit einfühlsamen Gesprächen den Betroffenen Trost, helfen dabei, Ängste zu mildern und unterstützen dabei, die inneren Kämpfe zu bewältigen“, so die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin.

 

Im Landesklinikum Wiener Neustadt stehen wir für ein gelebtes Miteinander. Durch das enge Zusammenwirken von medizinischem und pflegerischem Personal und der Klinikseelsorge ermöglichen wir den Patientinnen und Patienten eine ganzheitliche Betreuung. Die Betroffenen nehmen das an der Dialyseabteilung mittlerweile gut etablierte Angebot der Seelsorgerischen Betreuung gerne in Anspruch und lassen sich auf ihrer herausfordernden Reise nicht nur physisch, sondern auch emotional und spirituell unterstützen. Die Krankenhausseelsorge trägt dazu bei, dass das Klinikum nicht nur ein Ort der Heilung des Körpers ist, sondern auch der Betreuung der Seele“, so Pflegedirektorin Christa Grosz abschließend. 

 

 

 

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