ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST FÜR MENSCHEN MIT UND OHNE BEHINDERUNGEN
In diesem Jahr nahmen Vertreterinnen und Vertreter der katholischen, evangelischen und altkatholischen Kirche sowie der christlichen Kirchen östlicher Traditionen am Gottesdienst teil.
Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen wirkten aktiv mit und gestalteten den Gottesdienst. Für die Musik sorgten die Glaubensgruppe Faith4U&Me und die Veeh-Harfen-Gruppe Saitensalat. Unterstützt wurden sie von einem Teil des inklusiven Chors Rythmix aus Retz.

Die Texte und die Predigt wurden in Leichter Sprache vorgetragen. Die Leiterin des Blindenapostolats aus Wien las die Lesung und die Fürbitten in Brailleschrift vor. Für gehörlose und schwerhörige Menschen wurde der Gottesdienst in Gebärdensprache übersetzt.

Menschen mit Behinderungen sind ein zentraler Teil der christlichen Botschaft und der Kirche. Sie machen auch einen immer größeren Teil der Gesellschaft aus. Es ist höchste Zeit, sie wahrzunehmen und einzubeziehen. Denn früher oder später werden wir alle in irgendeiner Form beeinträchtigt sein. Deshalb sollten alle Menschen gleichwertig und in Würde leben können – und gemeinsam Gott feiern.

Oberin Dr. Christine Gleixner († 2015) und die Caritas riefen den ökumenischen Gottesdienst 2005 ins Leben. Seitdem luden der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich und die Erzdiözese Wien gemeinsam mit der Caritas der Erzdiözese Wien, der Diakonie der Evangelischen Kirche, der Altkatholischen Kirche Österreichs und verschiedenen orthodoxen Kirchengemeinden jedes Jahr zu diesem Gottesdienst ein.
Vorbereitet und organisiert wurde der Gottesdienst von der Seelsorge für Menschen mit Behinderungen, dem Blindenapostolat und der Gehörlosenseelsorge der Kategorialen Seelsorge der Erzdiözese Wien sowie von der Caritas der Erzdiözese Wien.


