Montag 9. Februar 2026
Polizeianhaltezentrenseelsorge

Ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen ( Matthäus 25,36)

Auf dieser Grundlage der Kirche auch in Gefängnissen Menschen entgegen zu gehen, gilt es auch zu bedenken, dass es eine Gruppe von Gefangenen gibt, deren Lage in mehrfacher Hinsicht besonders belastend ist - Menschen in Polizeianhaltezentren. Sie haben sich - anders als Strafgefangene - nicht im strafrechtlichen Sinn schuldig gemacht.

Der Aufenthalt in den Polizeianhaltezentren, allgemein als „Schubhaft" bekannt, stellt vielmehr einen Verwaltungsakt dar, nämlich die Abwicklung einer Ausweisung.

Die Seelsorge in Schubhaft soll den Schubhäftlingen vor allem eines vermitteln: dass sie Menschen mit eigener Würde und eigenem Wert sind, auch wenn ihr Aufenhalt in Österreich beendet werden muss. Im diesem Sinn versteht sich Seelsorge in Polizeianhaltezentren als „Anwaltschaft für Menschenwürde".

 

 

Unsere Seelsorge-Zeiten sind:

Dienstag: 9 bis 11 Uhr Hernalser Gürtel, 1080 Wien
Mittwoch: 9 bis 11 Uhr Rossauer Lände, 1090 Wien

Alle 14 Tage Eucharistiefeier oder Wortgottesdienst in beiden Zentren.

Kontakte
Dipl.-Theol. Albert Pongo
Seelsorger

P. Albert Pongo SVD
Seelsorger für Polizeianhaltezentren
Alxingergasse 2, 1100 Wien
T  0664 / 6216911
titaalbert@yahoo.com

 

Oder über

 

Kategoriale Seelsorge der ED. Wien
Stephansplatz 6/6/629
1010 Wien
T +43 1 515 52-3451
F +43 1 515 52-2451
kat.seelsorge@edw.or.at



 

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Darstellung: Standard - Mobil