Tuesday 2. June 2020
Bitte betet für mich

Ein Netzwerk des Gebetes

Hier kann man den Namen von Menschen eintragen, für die man in dieser schwierigen Zeit Hilfe im Gebet erbitten möchte:  

Ich bitte um Gebet für mich
Erklärungen zu einfach füreinander beten unter einfachbeten.at

Chronik
Stoßgebete in offenen Kirchen: Sorge Du, o Herr!
Chronik
meine Zuflucht - der HERR - für offene Kirchen & zuh...
Chronik
Kiche offen trotz Corona um einen "Brief an Gott" zu...
Chronik
Park+Pray für Eure Kirche gratis!
Chronik
1WORT auch FÜR DICH in Oberthern

Don Bosco-Jugend öffnet Kirchtürln bei der #AdventTuerlChallenge

 

Challenge accepted! 

Isabella und Maximilian waren 13.400 Schritte zu 14 Kirchen in Wien unterwegs um deren Türln zu öffnen und rein zu schauen.

Das ist die #AdventTuerlChallenge


 

Mitten im Advent haben Isabella Rubel (20) und Maximilian Cichra (18) von der Salesianischen Jugendbewegung eine Herausforderung angenommen: Bei der Advent-Türl-Challenge der Erzdiözese Wien geht es darum, bis Weihnachten 24 Kirchentürln zu öffnen und die Kirchen zu besuchen.

 

Die beiden Jugendlichen haben während eines Tages immerhin 14 Kirchen und Kapellen geschafft. Dabei haben sich nicht nur Wegstrecken auf sich genommen sondern auch Ordensgemeinschaften, Heilige und Kunstwerke kennengelernt. Und die restlichen zehn Kirchen schaffen die Kindergartenpädagogin und der der Lehramtsstudent sicher auch noch.

 

Wir sagen euch an den lieben Advent
Zurück an den Start. Beginn ist um 9 Uhr in der Don Bosco Kirche in Neuerdberg. Der Vorraum der großen Kirche ist offen, es gibt eine Gebetbank und auch die Möglichkeit ein Kerzerl zu entzünden.

 


Das ist das 1. Kirchen-Türl.


 

Zwei Haustore weiter im Salesianum ist es persönlicher. „Wir sagen euch an den lieben Advent“ – die beiden Salesianer Pater Rudi Osanger und Michal Klučka singen mit Isabella und Max zur Begrüßung in der Hauskapelle.

 


Das ist das 2. Kirchen-Türl.


 

Am höchsten Punkt des Mutterhauses der Salesianer in Österreich ist fast versteckt die kleine Pinardikapelle. Der Dachraum erinnert an Don Boscos (1815-1888) erstes Kinderschutzzentrum den Pinardischuppen in Turin, das er Oratorium genannt hat. Für den weiteren Weg bereitet Pater Rudi noch Kaffee und Tee zu. Kekse und Knabbergebäck schmecken gut dazu.

 

 


Das ist das 3. Kirchen-Türl.


image
#AdventtuerlChallenge - Start bei der Don Bosco Kirche Erdberg
image
#AdventtuerlChallenge -in der Kapelle im Don Bosco Heim
image
#AdventtuerlChallenge in der Pinardikapelle unterm Dach.

 

Advent heißt, wir müssen gehen
Mit der U3 fahren Isabella und Max dann in die Innenstadt. Hier ist fast in jedem Häuserblock eine Kirche. In der Augustinerkirche, im riesigen Baukomplex der Hofburg integriert, hat sich Rektor Pater Dominic Sadrawetz auf den jungen Besuch vorbereitet.

 

Er führt die beiden in die Loretokapelle – ein Blick in die Herzerlgruft der Habsburger ist auch erlaubt. Beim Hochaltar mit einer Szene aus Betlehem und der Anbetung der Hirten steht er in seinen Ausführungen dem Wortwitz seinem Ordensbruder, dem berühmten barocken Hofprediger Abraham a Sancta Clara (1644-1709) in nichts nach. Dieser hatte sogar Hofdamen öffentlich ob ihrer freizügigen Kleider gerügt.

 

Pater Dominic lädt ganz selbstverständlich zum Angelusgebet, dem Engel des Herrn ein, und gibt Isabella und Max mit auf den Weg: „Advent heißt, wir müssen gehen. Dass euer Leben von diesem Kind geprägt wird, das wünsche ich euch!“

 


Das ist das 4. Kirchen-Türl.


image
#AdventtuerlChallenge - in der Augustinerkirche
image
#AdventtuerlChallenge - Weihnachtliches bei den Augustinern
image
#AdventtuerlChallenge - Augustinerkirche: auch der Boden ist hübsch...
image
#AdventtuerlChallenge - in der Loretokapelle - der Kopie des Hauses der Hl. Familie.
image
#AdventtuerlChallenge die Habsburger-Herzerlgruft darf nicht fehlen...
image
#AdventtuerlChallenge - Weihnachten am Hochaltar
image
#AdventtuerlChallenge - Augustinerkirche, wie man sie selten sieht
image
#AdventtuerlChallenge - - Isabella und Maximilian mit P. Dominic

 

Die nächste Station ist in der Kapuzinerkirche. Ganz anders als die vornehme Augustinerkirche ist der Hochaltar hier bescheidener aus Holz. Ein Foto des berühmten Kapuziner Padre Pio (1887-1968) zeigt einen jüngeren Heiligen. Besonders dekorativ sind die langen, dünnen Opferkerzen, die Isabella und Max bei einem Gebet entzünden und in eine Sandschale stecken.

 


Das ist das 5. Kirchen-Türl.


image
#AdventtuerlChallenge - - in der Kapuzinerkirche
image
#AdventtuerlChallenge - Weihnachtliches an der Wand über der Kaisergruft
image
#AdventtuerlChallenge - Kerzerl anzünden bei den Kapuzinern

 

Zum Licht der Völker
Dann überqueren die beiden die Kärntnerstraße und gehen bis zum Musicaltheater Ronacher. Gleich gegenüber ist der Eingang zu Missio, der Zentrale der päpstlichen Missionswerke in Österreich. „Super, dass hier gleich die Kapelle ist“, sagt Max.

 

Es ist der jüngste Kirchenraum der heutigen Route. Geweiht im Jahr 2017 trägt die Kapelle den Namen „Lumen Gentium – Licht der Welt!“ nach der Lehrschrift von Papst Paul VI. (1897-1978). Farbenfroh sind die Ausgestaltungen von Künstlern aus Haiti. Am Altar ist zentral die Darstellung des Auferstandenen.

 

Monika Schwarzer-Beig lädt Isabella und Max ein, auf Karten ihre Bitte zu schreiben und in den Korb zu legen. Bei der Messe werden diese Anliegen mit ins Gebet genommen. Sie weiß: „Die Kapelle ist ein Ort der Begegnung und hat unsere Atmosphäre hier im Haus verändert.“ Zum Abschluss verkosten die beiden jugendlichen Pilger noch süße Missio-Pralinen und es gibt ein Erinnerungsfoto mit Pater Karl Wallner, dem österreichische Nationaldirektor von Missio.

 


Das ist das 6. Kirchen-Türl.


image
#AdventtuerlChallenge - Auch so kann eine Kapellentüre aussehen: missio.
image
#AdventtuerlChallenge - die Madonna aus Haiti
image
#AdventtuerlChallenge - unsere Gebetsanliegen werden in die Mittagsmesse rein genommen + das auch im Fernsehen!
image
#AdventtuerlChallenge - Maximilian und Isabella mit Nationaldirektor P. Karl Wallner
image
#AdventtuerlChallenge - in der MIssiokapelle, in einem Geschäftslokal der Innenstadt.
image
#AdventtuerlChallenge - Fürbitten für die Messe mitgeben...

 

Mutige Heilige
Auf dem Weg sind zwei weitere Ordenskirchen: In der barocken Franziskanerkirche ist das Grab von Petrus Pavlicek. Der Franziskanerpater hatte zum Gebet für Österreichs Freiheit nach dem zweiten Weltkrieg aufgerufen und so eine starke Bewegung begründet.

 


Das ist das 7. Kirchen-Türl.


 

Die Deutschordenskirche ist nur wenige Gehminuten entfernt in der Singerstraße. Die kleine gotische Kirche ist der heiligen Elisabeth von Thüringen geweiht und eine kleine Mariazeller Muttergottes als Micro-Wallfahrtsziel bietet sich hier an.

 


Das ist das 8. Kirchen-Türl.


 

Die nächste Kapelle ist nicht öffentlich zugänglich: Im erzbischöflichen Palais in der Wollzeile ist die Andreaskapelle. Hier feiert der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, an Wochentagen öfters Gottesdienst.

 

Isabella betrachtet interessiert eine moderne Skulptur der seligen Schwester Restituta Kafka (1894-1943). Die resolute Ordensfrau und Operationsschwester ist von Nazis verleumdet und in Folge enthauptet worden. Isabella erinnert sich: „Die Schwester war die beste Freundin meiner Urgroßmutter.“

 


Das ist das 9. Kirchen-Türl.


image
#AdventtuerlChallenge Isabella bei P. Petrus Pavlicek in der Franzisaknerkirche: "Österreich ist frei!" Dank vieler Rosenkranzbeter
image
#AdventtuerlChallenge - Die Fatima-Mutteergottes, die jetzt noch mit dem RSK auf Prozession getragen wird.
image
#AdventtuerlChallenge - Der Hl. Josef mit Kind in der erzbischöflichen Andreaskapelle.
image
#AdventTuerlChallenge - bei der Mariazeller Muttergottes in der Deutschordenskirche
image
#AdventtuerlChallenge - Renaissancealtar in der Andreaskapelle

 

Auf dem Pilgerweg darf ein Besuch im Stephansdom nicht fehlen. Kurzer Halt in Mitten der Touristen und Beter-Massen bei der Muttergottes von Pötsch oder Pócs wie die Madjaren sagen.

 


Das ist das 10. Kirchen-Türl.


 

Außerdem lockt hier der Christkindlmarkt. Vor den letzten vier Kirchen freuen sich Isabella und Max über eine kurze Mittagspause. Sie stärken sich mit wärmendem Kinder-Apfelpunsch und würzigen Crepes. Zügig geht es dann durch die belebte Kärntnerstraße. In der Mitte halten sie kurz bei der Malteserkirche, wo gerade Gottesdienst gefeiert wird.

 


Das ist das 11. Kirchen-Türl.


image
#AdventtuerlChallenge - Mittagszeit bei Maria Pötsch
image
#AdventtuerlChallenge -- redlich verdiente Mittagsrast von Maximilian und Isabella vorm Dom.
image
#AdventtuerlChallenge - Die andere Rast: bei den Maltesern auf der Kärntnerstraße.

 

Zwischen Aufzug und Kunstinstallation zum Prager Jesulein
Über die weitläufige U-Bahnstation am Karlsplatz führt der Weg zum nächsten Weihnachtsmarkt und zur Karlskirche. Die Kirche ist ein Anziehungspunkt für Touristen. Sie bezahlen den Eintrittspreis, damit sie mit dem Aufzug das wunderschöne Kuppelfresko aus der Nähe betrachten können – es gibt dem Menschen nach barocker Geisteshaltung einen Blick ins Paradies.

 

Weil Isabella und Max auch zum Gebet kommen, dürfen sie kostenfrei den Eingang passieren. Rektor Peter Fiala begrüßt sie gleich bei der Schwingtür. So lernen die beiden nun auch den Ritterorden der Kreuzherren mit dem Roten Stern kennen. Gegründet von einer starken Frau, der heiligen Agnes von Böhmen, vor fast 800 Jahren ist die kleine Gemeinschaft seit einigen Jahren wieder in Wien tätig.

 

Als böhmische Gründung fehlt in der früheren Hofkirche eine Kopie des Prager Jesulein nicht – schön, dass es jetzt im Advent besucht wird. Beeindruckend findet Isabella die moderne Kunstinstallation von zwei silbern glänzenden Kugeln, die in der Kuppel schweben.

 

Interessant ist auch die Geschichte des Kirchenpatrons Karl Borromäus (1538-1584), der eine ganz moderne Kirche gestalten wollte. Doch auch hier in dem imperialen Gesamtkunstwerk fehlen zeithistorische Bezüge nicht wie eine Gedenktafel für Angehörige der Katholischen Österreichischen Landsmannschaften, die im Widerstand gegen das NS-Regime ihr Leben verloren haben.

 


Das ist das 12. Kirchen-Türl.


image
#AdventtuerlChallenge - Karlskirche, die Kapelle fürs stille Gebet.
image
#AdventtuerlChallenge - Kunst in der Karlskirche
image
#AdventtuerlChallenge - Der Kirchenrektor, das Jesulein, Maximilian und Isabella.
image
#AdventtuerlChallenge - das Prager Jesulein mitten in Wien.
image
#AdventtuerlChallenge - Isabella, Rektor Fiala und Max unterm Adventkranz

 

Das apostolische Duzend wäre jetzt vollständig, aber die Jugend zieht weiter.

 

Endspurt in Hietzing
Für die beiden letzten offenen Kirchentüren geht es mit der U4 in den 13. Bezirk. Eine kurze Zwischenstation ist inmitten der stark befahrenen Straße in der Kirche Unter St. Veit. Obwohl Isabella und Max schon oft im Don Bosco Haus waren, kannten sie diese Kirche bisher nicht. Sie nehmen gleich Karten der Aktion „1 Wort für dich“ der Offenen Kirche mit einem eingedruckten Bibelspruch mit.

 


Das ist das 13. Kirchen-Türl.


 

Im Don Bosco Haus ist die letzte Station der Pilger. 13.400 Schritte zeigt der Zähler jetzt am Handy. Carina Baumgartner und Sarah Kusché warten im Büro der Salesianischen Jugendbewegung. In der Kapelle werden zwei Kerzen am Adventkranz entzündet. Am Ende der Advent-Türl-Challenge steht das Danklied „Der Herr ist mein Hirte – nichts wird mir fehlen“.

 


Das ist das 14. Kirchen-Türl.


image
#AdventtuerlChallenge - Isabella, Max, 1Wort.at - Bibelzettel in Unter St. Veit
image
#AdventtuerlChallenge - Max und Isabella "zuhause" im Don Bosco Haus angekommen
image
#AdventtuerlChallenge - und von Carina und Sarah willkommen geheißen.
image
#AdventTuerlChallenge - - und direkt neben der Kapelle des Don Bosco Hauses gibt es natürlich auch einen Park+Pray!

 

Die fehlenden zehn Kirchen für die Avent-Türl-Challenge schaffen Isabella und Max sicher noch. Wie sie jetzt wissen, gibt es sicher noch einige Kirchen, in denen es viel zu entdecken gibt und die hoffentlich für ihre Besucher geöffnet sind – im Advent und auch während der restlichen Zeit des Jahres. Isabella und Max sind dazu bereit.

 


Mitmachen und gewinnen

Neugierig auf die vielen Kirchen? Die Advent-Tür-Challenge der Erzdiözese Wien läuft noch bis 6. Jänner 2020. Wer 24 Kirchen besucht und ein Foto sendet, kann auch Preise gewinnen wie die neue CD „Freude verbindet“, bei der Pater Osanger, Isabella und Max mitgesungen haben.

https://www.erzdioezese-wien.at/adventtuerlchallenge

 


Die 14 offene Kirchentüren und Kapellen:

 

 

 

 

Text und Fotos: Sophie Lauringer/Nikolaus Haselsteiner

Beten wir für einander!

Beten wir für einander!

Zieh den Namen eines Menschen, den Du im Gebet während dieser schwierigen Zeit begleitest. 

Ich bin bereit für jemanden zu beten!
Erklärungen zu einfach füreinander beten unter einfachbeten.at

Projektbüro offene Kirche

Pastoralamt der Erzdiözese Wien | Stephansplatz 4/VI/2.DG | 1010 Wien

 

Niki Haselsteiner

 

01/515 52-3593

0664/515 52 67

n.haselsteiner@edw.or.at

 

 

 

Das Projektbüro "Offene KIrche" gehört seit 1. Jänner2020 zum Bereich C des Pastoralamtes "Bibel-Liturgie-Kirchenraum". 

 

 

 

 

Pastoralamt der ED. Wien Offene Kirche
Pastoralamt der ED. Wien Offene Kirche
Stephansplatz 4/7/1
1010 Wien

E-Mail schreiben
Datenschutzerklärung
Darstellung: Standard - Mobil