
Aktuelle Wocheninformationen
Liebe Biedermannsdorferinnen und Freunde!
Auch wenn sich alle, die älter als 40 sind, an kältere Winter erinnern können, beschäftigt diese Winterkälte die meisten von uns. Nicht nur, dass es mehr Stürze gibt und alle Verkehrsmittel so ihre Probleme haben, von Flugzeug bis U-Bahn, irgendwie passt die Kälte zu so vielen beängstigenden Nachrichten aus der Weltpolitik. Da tut es wirklich gut, dass sich die Erzdiözese Wien in Aufbruchsstimmung befindet. Die Bischofsweihe steht unmittelbar bevor und sie verspricht kommenden Samstag eine durchaus herzerwärmende Stimmung nicht nur in den Stephansdom, sondern auch via ORF in viele Wohnzimmer, zu zaubern. Viele Worte und Gedanken Josef Grünwidls haben schon so manchen Menschen Freude bereitet und bringen Hoffnung in viele Gespräche über Kirche und Zukunft.
Da passen die "Berufungsgeschichten" der heutigen Bibeltexte sehr gut:
https://schott.erzabtei-beuron.de/jk02/SonntagA.htm?datum=2026-01-18&r=1
Besonders der alttestamentliche Prophetentext mag auf Bischof Josef besonders zutreffen. Aber nicht nur auf ihn. Alttestamentliche Prophetentexte haben nicht nur mit den Berufenen "über oder für uns" zu tun, sondern mit uns als Berufenen. Das "Licht der Nationen" ist nicht nur der Bischof, der Papst, auch nicht nur die Kirche als Volk Gottes, sondern jeder ist zum "Licht der Nationen" gemacht und hat die Aufgabe, in die kalte und unsichere Welt Wärme, Licht und hoffnungsvolle Orientierung zu strahlen. Unser Bischof wird in dem Maß ein guter Bischof werden, in dem möglichst viele ihrer Berufung nachkommen und ihn so unterstützen.
Genau das macht auch Paulus der Gemeinde in Korinth in der neutestamentlichen Lesung bewusst: Paulus wird nur der große Apostel, wenn er von allen Mitgliedern der Kirche ge- und unterstützt wird.
Das Zeugnis Johannes des Täufers macht die Bedeutung Jesu bewusst, zeigt aber auch, dass die Tatsache der Taufe den Himmel über jedem Täufling öffnet - und ihn/sie zum Kind Gottes, Tochter/Sohn Gottes macht.
Derzeit hat sich Josef Gründwidl zurückgezogen ins Stift Göttweig um Exerzitien zu machen. Unterstützen wir ihn schon jetzt, in der Vorbereitung auf das große Fest der Erzdiözese Wien und der Kirche Österreichs durch unser Gebet und durch Nachdenken über unsere eigene "Berufung" als Licht für die Nationen. So wird er unsere Kirche und unser Land mit mehr Wärme und Hoffnungslicht erleuchten können.
Papst, Bischöfe, Pfarrer brauchen Menschen, die lernen, inmitten der spannungsgeladenen Welt mit und wie Maria zu strahlenden Leuchttürmen und belebenden Shooting-Stars für eine von HOFFNUNG und FRIEDEN erleuchtete Welt zu werden, und dass jedem das mehr und mehr gelingt,
das wünscht Euch
mit liebem Gruß
Euer Pfarrer
Bernhard Mucha


