
Adventmarkt 2025

Alle Jahre wieder –
kommt nicht nur das Christuskind,
sie werken ja schon wieder –
der Adventmarkt naht geschwind.
Während andere in den Urlaub fliegen,
die Haut der Sonne ausgesetzt,
modellieren Frauen sehr gediegen;
der Ton, der wird neu aufgesetzt.
Zum Basteln trifft man sich in der Pfarre;
unermüdlich wird geschafft,
die fleißigen Hände – Gott bewahre –
haben schon viel Geld beschafft.
So war es auch in diesem Jahr,
wie könnt’s anders sein:
dass viele Leute – ohne Honorar –
sehr wertvoll sind, wie Edelstein.
Christkönigssonntag ist der Tag,
vorbei ist das Incognita,
mit einer Tasse Kaffee Hag,
so meint nun Barbara,
wird dieser Markt, wie wir ihn verstehn,
noch viel harmonischer.
Es duftet schon der süße Punsch,
die Würstel werden heiß,
es läuft ja alles wie nach Wunsch,
gute Ware hat ihren Preis.
Besucher strömen in das Haus,
gustieren, schauen, kaufen,
für all die Sachen gibt’s Applaus,
Kaffee gibt’s zum Verschnaufen.
Das Angebot ist riesengroß
bei so vielen Talenten;
die Holzarbeit ist makellos,
das kannst du auch verwenden.
Der Grünbereich braucht seine Bühne,
nicht minder auch die Bäckerei,
und bei den Puppen herrscht Gewühle,
schwierig ist die Reimerei.
Leseknochen und Lavendelmäuse,
groß und klein und bunt gemischt,
Marmelade im Glasgehäuse,
wird ganz frisch heut aufgetischt.
Die Küche fest in guter Hand,
zum Abschied pfeift der Zug.
Der Markt war heuer allerhand,
die Zeit verging im Flug.
Ein Danke all den vielen Händen,
Vergelt’s Gott, sag ich noch einmal.
Wir alle freuen uns heute schon
auf den Adventmarkt im nächsten Jahr.
Danke, an die Hundertschaft von Mitarbeitenden.
SR Johann Scheck





