
Unsere Pfarrkirche
Unser Kirchenraum ist das Zentrum unseres Glaubenslebens. Hier hören wir Gottes Wort und begegnen ihm im Sakrament der Eucharistie.
Einige Details:
- Der Hochaltar ist dreiachsig aus Spitzbogenarkaden aufgebaut und zeigt in der Mitte den Kirchenpatron St.Valentin.
Ihm zur Rechten sieht man den hl. Florian,
zur Linken den Landespatron von Niederösterreich, den hl. Leopold. Im Gesprenge erkennt man weiters die hll. Josef, Katharina und Barbara. - Das Taufbecken aus Adneter Marmor stammt aus der Zeit der Spätgotik
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Aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt das Kreuz an der vom Eingang aus linken vorderen Säule des Kirchenschiffes. Der Korpus ist vor allem deswegen bemerkenswert, weil das Blut aus den Wunden vom Künstler plastisch hervorgehoben wurde. Somit entstand ein sehr realistischer Ausdruck des leidenden Heilands.
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Die Schnitzwerkstatt Martiner aus St. Ulrich in Gröden lieferte 1908 die Altäre und die Kanzel.
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Im rechten seitlichen Kirchenschiff befindet sich der Marienaltar, der auch den Tabernakel beherbergt. Die Eltern von Maria, Joachim und Anna, flankieren die Statue der Gottesmutter mit dem Jesuskind.
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Das zweiteilig gestaffelte Orgelgehäuse aus dem 18. Jahrhundert ist mit zwei Aufsatzfiguren (Cäcilia und David) verziert. Das Orgelwerk stammt aus dem Jahr 1961.

NÜTZLICHE LINKS
* (nach jüdischer Zeitrechnung:) 3771 v. Chr.
† (nach jüdischer Zeitrechnung:) 2841 v. Chr.
Adam und Eva waren nach dem biblischen Schöpfungsbericht in 1. Mose 2, einer theologischen Lehrerzählung, die Stammeltern der Menschheit. Als Nebel das Land befeuchtet hatte, konnten Sträucher und Bäume wachsen, da bildete Gott den Adam aus dem Lehm der Ackererde und blies ihm den Lebens-Odem ein. Gott pflanzte dann den Garten "Eden", das Paradies, mit den vier "Paradiesströmen" Geon, Physon, Euphrat und Tigris, mit dem Baum des Lebens und dem Baum der Erkenntnis. Adam wurde in den Garten gesetzt und erhielt das Gebot, nicht vom Baum der Erkenntnis zu essen. Dann wurden die Tiere erschaffen, und Adam gab ihnen ihre Namen. Nachdem unter den Tieren kein rechter Gefährte für Adam zu finden war, unternahm Gott einen zweiten Versuch: Adam wurde in tiefen Schlaf versetzt, aus einer Rippe wurde Eva erschaffen.
Die Geschichte vom Sündenfall 1. Mose 3 erzählt, wie eine Schlange Eva überredete, gegen das Verbot einen Apfel vom Baum der Erkenntnis zu brechen und ihn Adam zu reichen. Als er davon gegessen hatte, "wurden ihnen die Augen aufgetan" - sie erkannten, dass sie nackt waren, und versteckten sich vor Gott, der im Paradiesgarten spazieren ging. Gott aber rief sie zur Verantwortung, ließ sie durch einen Engel - nach traditioneller Auffassung war es Michael - mit dem Flammenschwert aus dem Paradies vertreiben, bekleidete sie aber zu ihrem Schutz mit Fellgewändern. Statt mit dem Tod, wie angedroht, bestrafte der gnädige Gott nur mit dem Ausschluß aus dem Paradiesgarten.
Adam und Eva wurden Kain und Abel (1. Mose 4), Set und weitere Söhne und Töchter (1. Mose 5) geboren.
Adams Tod wird u.a. im apokryphen Nikodemus-Evangelium berichtet. Die Szene bildet das Vorspiel zur Legende von der Kreuzfindung der Helena: Als Adam sich zum Sterben legte, bat sein Sohn Set an der Paradiesestür um das Öl der Barmherzigkeit vom Baum des Lebens, damit sein Vater gesund werde. Der Erzengel Michael wies ihn zurück, denn diese Möglichkeit bestehe erst in 5.500 Jahren; er gab ihm aber einen kleinen Zweig vom Baum der Erkenntnis. Bei Sets Rückkehr war Adam schon gestorben; Set pflanzte den Zweig auf sein Grab. Der Baum, der daraus wuchs, wurde nach einer Reihe von anderen Verwendungen zum Holz des Kreuzes Jesu.
Nach anderen frühverbreiteten Legenden wurde Adam auf Golgatha begraben, durch das Erdbeben beim Kreuzestod Christi wurde sein Schädel sichtbar. Daher ist bei vielen Kruzifixen und Kreuzigungsszenen ein Totenkopf oder ein ganzes Skelett zu Füßen des Kreuzes dargestellt; diese Symbolik bezieht sich auch auf Paulus (Römerbrief 5, 14).
Als Bewohner des Paradiesgartens und nach der Vertreibung als Bebauer des Erdbodens tätig, wurden Eva und Adam Patrone der Gärtner; weil ihre Nacktheit nach dem Sündenfall bedeckt wurde Eva Patronin der Schneider.
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lebte im 11. Jahrhundert
Der Ritter Adelbert wurde fälschlicherweise angeklagt und zur Strafe geblendet. Als Blinder ging er auf Pilgerfahrt und kam zur Abtei Gladbach - dem heutigen Mönchengladbach, wo er sich als Inkluse niederließ.
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* um 1080 in Worms
† 24. Dezember 1132 in Frankenthal in Rheinland-Pfalz
Erkenbert gründete 1119 auf seinem Besitztum ein Augustiner-Chorherrenstift. Er verließ Frau und Kinder, trat selbst in das Stift ein und wurde Propst. Seine Frau Richlindis stiftete das nahegelegene Augustiner-Chorfrauenstift Ormsheim.
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† 24. Dezember 978
Hanno war Mönch an St. Maximin in Trier, später Abt in Magdeburg und wurde 950 Bischof von Worms.
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* 8. Mai 1828 in Beka Kafra bei Bscharre im Libanon
† 24. Dezember 1898 in Annaya / Mar Mqin im Libanon
Charbel Makhlouf war Sohn eines armen Bauern, mit 25 Jahren wurde er Mönch im Kloster Annaya, 1859 zum Priester geweiht. Er führte ein besonders strenges Büßerleben, kniete Nacht für Nacht betend vor dem Tabernakel, auch großer Kälte trotzend. 1875 zog er um in eine Einsiedelei nahe bei seinem Kloster. Er galt als Urbild des vollkommenen Mönches und wurde schon zu Lebzeiten wie ein Heiliger verehrt.
Bei der heiligen Messe erlitt Charbel einen Schlaganfall, unbeweglich verbrachte er acht Tage in seiner Einsiedelei, bis er starb.
Charbels Grab wurde eine vielbesuchte Wallfahrtsstätte, an der sich viele Wunder ereigneten. Derzeit wird darüber eine große Kathedrale errichtet.
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† an einem 24. Dezember vor 710
Irmina, zu Hause in der Nähe von Trier, war die Mutter von Adula von Pfalzel und von Plektrudis sowie die Urgroßmutter von Gregor von Utrecht. Als Witwe schenkte sie Willibrord ihren Besitz in Echternach. Willibrord errichtete dort ein Kloster, das zum Mittelpunkt seiner Missionsarbeit in Deutschland wurde. Irmina wurde Äbtissin des von Modoaldus gegründeten Benediktinerinnenklosters Oeren in Trier.
Nach ihrem Tod wurde Irmina in der Klosterkirche bestattet, Kloster und Kirche erhielten ihren Namen. Reste ihrer Reliquien sind in Wissembourg im Elsass.
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* 16. Januar 1816 in Soncino bei Bergamo in Italien
† 24. Dezember 1865 in Comonte, dem heutigen Stadtteil von Bergamo in Italien
Nachdem ihr Mann und ihre drei Söhne starben, verschenkte Constanza - wie sie mit bürgerlichem Namen hieß - ihr Vermögen an Arme, mit einem Rest gründete sie 1856 in Comonte den Orden der Schwestern und Brüder von der Heiligen Familie zur Erziehung von Waisenkindern und der Kinder armer Bauern. Paula Elisabeth wurde die erste Oberin. 1901 wurde ihr Orden vom Papst anerkannt.
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* in Rom
† im 6. Jahrhundert daselbst
Tarsilla war die Schwester von Aemiliana und die Tante von Papst Gregor dem Großen. Zusammen mit Aemiliana und ihrer anderen Schwester Gordiana, die später doch heiratete, führte sie ein asketisches Leben der Buße und des Gebets in ihrem Elternhaus. In einer Vision habe ihr ihr Verwandter, der verstorbene Papst Felix III., ihren Tod angekündigt. Bei ihrem Ableben sollen sich Wunder ereignet haben.
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