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Grüß Gott auf der Homepage der Pfarre Wolkersdorf

Es freut mich, dass Sie den Weg auf die Homepage der Pfarre gefunden haben.

 

Die Pfarre Wolkersdorf liegt im Vikariat unter dem Mannhartsberg. In unserem Pfarrgebiet, die Katastralgemeinden Wolkersdorf und Riedenthal der Stadtgemeinde Wolkersdorf im Weinviertel, leben 3115 Katholiken. Die Pfarrkirche ist der hl. Margareta geweiht.

 

Die Website liefert einen Überblick über die Mitarbeiter und Gruppen, die Termine, das Pfarrleben, eine kurze Chronik der Pfarre und Informationen zu kirchlichen Anliegen, wie Sakramente und Messintentionen.

 

Ich wünsche viel Spaß beim Erkunden unserer Website.

 

Mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begrüße ich Sie herzlichst

 

Ihr Pfarrer

Dr. Leopold Mathias

 

Zur Chronik der Pfarre

 

Chronik der Pfarre

Wolkersdorf wurde 1187 als "Wolfkersdorf" erstmalig in einer Schenkungsurkunde durch Manhard und Ulrich von Hintperch (=Himberg) genannt. Die Pfarre Wolkersdorf scheint 1328 als herrschaftliche Gründung erstmalig auf. Der Pfarrsprengel war immer auf das Ortsgebiet beschränkt. Im Laufe der Jahrhunderte brachten es die Bewohner der Pfarre durch Fleiss und Sparsamkeit zu einem bescheidenen Wohlstand. An Heimsuchungen sind Naturkatastrophen und zwei Pestepidemien zu nennen. Die Pfarre, im östlichen Grenzgebiet Österreichs gelegen, hatte in Kriegszeiten durch Besatzung und Plünderungen viel zu leiden. Hingewiesen sei auf die Türkengefahr, den Einfall der Schweden im 30jährigen Krieg, die Plünderung durch die Franzosen unter Napoleon sowie auf das preußische Heer, das nach der verlorenen Schlacht Österreichs bei Königsgrätz im Jahre 1866 bis zum Rußbach vorgedrungen war; zuletzt sei noch die schwierige Zeit der sowjetischen Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg erwähnt. Mit Beschluss der niederösterr. Landesregierung vom 14.11.1968 wurde Wolkersdorf das Stadtrecht zugesprochen. Durch den Wiener Erzbischof wurde das Dekanat Pillichsdorf mit 1.1.1996 in das Dekanat Wolkersdorf umbenannt. Die Pfarre zählt ca. 3.100 Katholiken. 


 

Stadtpfarrkirche

Die Pfarrkirche wurde von Stephan von Slaet zwischen 1341 und 1350 erbaut und der heiligen Margaretha geweiht. Dieses kleine gotische Kirchlein (9,40 m lang, 5,45 m breit, ca 9 m hoch) ist das Presbyterium für die heutige Pfarrkirche. 1727 ließ Kaiser Karl VI. das Gotteshaus durch das barocke Langschiff auf die heutige Grösse erweitern (21,8 m lang, 9,9 m breit, 12,5 m hoch). Trotz der einheitlichen äußeren Fassadierung sind noch deutlich die zwei Bauabschnitte erkennbar, das gotische Presbyterium und das barocke Schiff. 1754 ließ Kaiserin Maria Theresia den Turm errichten (37 m hoch).

 

Inneneinrichtung: Wenn man die Kirche durch das Haupttor unter dem Turm betritt, empfängt einen ein heller, in freundlichen Farben gehaltener Raum. Im Scheitel der Presbyteriumswand ist der mächtige habsburgische Reichsadler zu sehen. Das Herzschild des Doppeladlers ist umrahmt von den Insignien des Ordens vom Goldenen Vlies und trägt das Monogramm Kaiser Karl VI. - CVI. In den Fängen hält der Adler Schwert und Zepter, während ein Spruchband den Wahlspruch des Kaisers und die Jahreszahl der Erweiterung des Gotteshauses zeigt: "Constantia et Fortitudine" (mit Beständigkeit und Starkmut) 1727.

 

Der barocke Hochaltar wurde 1768 in Kunstmarmor errichtet. Der Aufbau hat über dem Tabernakel noch einen Drehtabernakel zur Exposition des Allerheiligsten. Darüber bildet eine Plastik, das apokalyptische Lamm Gottes darstellend, von zwei anbetenden Engeln flankiert, den Abschluss. Der Retabelaufbau fügt sich organisch in den gotischen Chor. Rechts vom Altar ist auf hohem Sockel der hl. Rochus dargestellt, links in gleicher Weise der hl. Sebastian. Im Mittelteil ist hinter dem Hochaltar auf einem Bild in Überlebensgröße die Kirchenpatronin, die hl. Margaretha, dargestellt (Das Bild ist signiert "F.B. 1832" - Maler unbekannt). Die Heilige steht aufrecht und hält in der linken Hand ein Kreuz gegen den Drachen (Symbol für die Versuchung zum Glaubensabfall), während Schwurhand und Blick zum himmlischen Vater erhoben sind, der über ihr erscheint. In der rechten Mauer des Presbyteriums sind Sitznischen mit kleinen Gewölberippen im gotischen Stil (um 1350) mit dem Wappen der Grafen von Nürnberg ausgenommen.
Auf den Seitenaltären sind zwei spätbarocke holzgeschnitzte Figuren (1760), der hl. Josef und die allerseeligste Jungfrau Maria, aufgestellt. Die Kanzel im Rokokostil stammt aus 1770. Die Kreuzwegstationen - von dem Wiener Künstler Eduard Kerschbaum 1968 aus Lindenholz geschnitzt - sind an den Seitenwänden des Langhauses angebracht. Die Orgel wurde 1897 vom Wiener Orgelbauer Johann M. Kauffmann als mechanische Kegelladenorgel mit 16 Registern errichtet.

 

Vom Kirchenplatz führt die Kirchenstiege auf einer Brücke (Schwibbogen) über der Mittelstraße zur Pfarrkirche. Im Jahre 1727 wurde dieser Treppenaufgang mit sechs lebensgroßen barocken Steinplastiken geschmückt. Dies dürfte Ausdruck der Dankbarkeit für den geglückten barocken Kirchenumbau unter Kaiser Karl VI. gewesen sein. Initiator für die Errichtung der Heiligenfiguren war der damalige Pfarrer Christoph Leopold Edler von Guarient und Raall. Die Arbeiten wurden durch Spenden der Zünfte und durch Spenden einzelner Bürger finanziert.

 

Auf der rechten Seite des Aufganges sind Statuen

  • des hl. Karl Borromäus, der als Schutzpatron gegen die Pest galt.
  • des hl. Johannes Nepomuk, der als "Brückenheiliger" im Volk sehr verehrt wurde, und oben
  • des hl. Florian, der als Patron der Feuerwehr und der Schmiede beliebt war.

Auf der linken Seite sind die Statuen

  • des hl. Josef, der als Patron für eine gute Sterbestunde und als Beschützer vor einem unvorbereiteten, plötzlichen Tod angerufen wurde,
  • der Mutter Gottes als unbefleckt empfangene Jungfrau, die der Schlange den Kopf zertritt, und oben
  • des hl. Leopold, des Landespatrons, der als Kirchen- und Klostergründer (Kirche am rechten Arm) dargestellt wird.

 

Pfarrhof

Der Pfarrhof wurde um 1727 errichtet. Das Gebäude mit gotischem Baukern wurde 1797 aufgestockt und als Pfarrhof adaptiert. Während der Marchfeldschlachten gegen Napoleon hatte Kaiser Franz I. vom 16. Mai bis 6. Juli 1809 hier sein Hauptquartier aufgeschlagen. 1997 wurde die Aussenfassade renoviert. 2012 erfolgte eine Generalsanierung und eine Neuadaptierung der Pfarrkanzlei, der Seelsorgeräume, der Pfarrerwohnung und der Pfarrküche.  


 

Pfarrzentrum

Um 1970 wurde das Pfarrzentrum als Ort der Begegnung errichtet. Darin befindet sich ein Veranstaltungssaal und Gruppenräume die von den pfarrlichen Gruppen genutzt werden. Das Pfarrzentrum wurde 1971 bis 1973 unter Pfarrer Karl Ponweiser als Ort der Begegnung errichtet. Das Haus ist für kulturelle und seelsorgliche Veranstaltungen bestimmt. Es wird von allen pfarrlichen Gruppen genützt und für Einzelveranstaltungen (z.B. Vorträge, Konzerte, Theateraufführungen, Bälle) auch vermietet.  


 

Lourdeskapelle

An der Stelle, wo schon 1783 ein Kreuz "zur Ehre Gottes und zum Trost der Armen Seelen" errichtet war, wurde im Jahre 1890 die Kapelle zu Ehren der Muttergottes von Lourdes erbaut. 1909 wurde dieses Gotteshaus im neugotisch-romanischen Stil erweitert, sodass diese erste Kapelle das Presbyterium für die heutige Kapelle bildet.

In der Rundung des Altarraumes wurde 1971 eine von dem Wiener Künstler Eduard Kerschbaum aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue (1,3 m hoch) aufgestellt. Die Statue ist in der Art der "lieblichen Madonnen" der Gotik geschnitzt. Die Muttergottes trägt im rechten Arm das Jesuskind, in der linken Hand hält sie eine Weintraube, und sie wird daher auch als "Weinlandmadonna" verehrt.


 

Kirche Riedenthal

Der Ort Riedenthal wurde schon 1330 urkundlich erwähnt und war Teil der Pfarre Ulrichskirchen, d.h. die Bewohner von Riedenthal mussten zu den Gottesdiensten nach Ulrichskirchen gehen und wurden auch auf dem Ulrichskirchner Friedhof bestattet. 1657 wird erstmals eine Filialkirche in Riedenthal erwähnt, die aber im Laufe des ausgehenden 17. Jhdts wegen Baufälligkeit nicht mehr benutzt werden konnte. Die Ortseinwohner errichteten daher aus eigener Kraft ein "Bethaus" aus Holz. 1773 errichtete die Gemeinde eine "Kapelle aus Stein" - die heutige Kirche. Patron der Kirche ist der hl. Franz Xaver. 1920 wurde hinter der Kirche für Riedenthal ein eigener Friedhof angelegt. 1956 kam die Filiale Riedenthal von Ulrichskirchen zur Pfarre Kronberg. Seit 1971 ist Riedenthal Filiale der Pfarre Wolkersdorf. Riedenthal hat ca 480 Einwohner.
Der Kreuzweg neben der Kirche stammt vom Kronberger Künstler Hermann Bauch und ist in Nischen einer Mauer untergebracht. Er wurde aus Spenden von Riedenthalern finanziert. 

Evangelium von heute Lk 12,13-21 In jener Zeit bat einer aus der Volksmenge Jesus:...
Namenstage Hl. Johannes von Capestrano, Julian Nikolaus Réche, mit Ordensnamen Arnold,...
Pfarre Wolkersdorf
Kirchenplatz 1
2120 Wolkersdorf

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