Freitag 15. Mai 2026

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Raum für Trauer und Hoffnung

Begräbnisfeiern (H1)

Abschied von einem geliebten Menschen zu nehmen, gehört zu den schwersten Erfahrungen im Leben. In dieser Situation geben Begräbnis und Seelenmesse Raum für Trauer und Hoffnung. Denn der christliche Glaube hofft darauf, dass die Lebenden mit den Verstorbenen in Gott verbunden bleiben.

Das Begräbnis: Hoffnung auf Auferstehung

 

Ein katholisches Begräbnis ist mehr als nur ein Abschied; es ist eine tiefe Feier der christlichen Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben. Es ehrt den Verstorbenen und bietet Trost für die Hinterbliebenen in ihrer Trauer.

 

Ablauf und Rituale

Der Ablauf einer katholischen Bestattung folgt oft einer festen Struktur, die sich in drei wesentliche Stationen gliedert: vom Sterbehaus oder der Aufbahrungshalle über die Kirche bis hin zum Grab. Der Gottesdienst kann als Wortgottesdienst oder, häufiger, als Requiem (Heilige Messe mit Eucharistiefeier) gefeiert werden. Er ist geprägt von Lesungen, Liedern, Gebeten, Fürbitten und einer Predigt, die den Glauben an das Leben über den Tod hinaus mit persönlichen Erinnerungen an den Verstorbenen verbindet.

 

Wichtige Rituale prägen die Feier: Das Besprengen des Sarges oder der Urne mit Weihwasser und das Beräuchern mit Weihrauch erinnern an die Taufe und das christliche Leben des Verstorbenen. Am Grab wird Erde auf den Sarg geworfen, begleitet von Worten, die sowohl die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens als auch die feste Hoffnung auf Auferstehung ausdrücken. Seit einem Beschluss von 1963 ist auch die Feuerbestattung in der katholischen Kirche erlaubt.

 

Die Beisetzung und danach

Nach dem Gottesdienst geleitet die Trauergemeinde den Verstorbenen zum Friedhof. Dort findet die eigentliche Beisetzung statt. Das Grab wird gesegnet, und der Sarg oder die Urne wird in die Erde hinabgelassen. Über dem Grab wird ein Kreuz aufgestellt. Oft schließt sich an die Beisetzung ein Totenmahl an, das den Übergang zurück in den Alltag markiert und den Trauernden Raum für Gemeinschaft und Erinnerung gibt.

 

Beteiligung der Familie

Die Familie des Verstorbenen kann aktiv an der Gestaltung des Gottesdienstes mitwirken, indem sie persönliche Elemente wie Gedichte, passende Lieder oder selbst verfasste Fürbitten einbringt. In vielen katholischen Gemeinden ist es zudem üblich, vor der Beerdigung gemeinsam den Rosenkranz zu beten, um für den Verstorbenen zu beten und Trost im gemeinsamen Glauben zu finden.

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Begräbnisfeier in der Pfarre St. Demo

Mit uns Abschied nehmen

Wenn Sie einen lieben Menschen verloren haben und das Begräbnis feiern möchten, melden Sie sich bitte einfach in unserer Pfarrkanzlei. Wir besprechen dann in Ruhe alle weiteren Schritte mit Ihnen. 

 

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