Das Pfarrblatt ist noch immer die Nummer Eins der pfarrlichen Öffentlichkeitsarbeit. Durch den örtlichen Bezug und die Zustellung, die zumeist an jeden Haushalt erfolgt, hat das Pfarrblatt eine große Bedeutung. Es erreicht jene Menschen, die wenig oder keinen Kontakt zur Kirche haben, und informiert diese über das Leben in der Pfarrgemeinde.
Viele Pfarrblätter decken einen Teil der Kosten durch verkaufte Anzeigen ab. Wieviel Sie dafür verlangen können und was Sie dabei bedenken müssen, lesen Sie hier.
Am Anfang einer Konzeptentwicklung für das Pfarrblatt können ganz einfache Fragen stehen. Es gilt diese so zu beantworten, dass sowohl Pfarrgemeinderat als auch Redaktion hinter dem künftigen Pfarrblatt stehen. Das erfordert einiges an Diskussion und Verständigungs-bereitschaft. Konflikte sind dabei nicht ausgeschlossen.
Vor dem Finden griffiger Themen stehen Suche und Recherche. Was bewegt derzeit die Menschen in der Gesellschaft, und gibt es dazu etwas aus der Perspektive des Glaubens zu sagen? Was bewegt momentan die Pfarrgemeinde, und wie ist das im Licht des Evangeliums zu betrachten?
Wer ein Pfarrblatt neu gründen oder das bisherige neu ausrichten will, muss sich Gedanken über das Personal machen. Wer kann gut schreiben? Wer kann gut Kontakte knüpfen und halten? Wer ist sicher in der deutschen Sprache? Wer kann gut fotografieren? Wer hat einen sicheren Blick für Gestaltung?
Geht es Ihnen auch so, dass selbst kirchenaffine Pfarrmitglieder keine Ahnung haben, was Sie im letzten Pfarrblatt geschrieben haben? Oder wünschen Sie sich, dass mehr Menschen auf Ihre Pfarr-Website schauen?