Thursday 17. October 2019

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Stille für die Seele Tanken: Park+Pray Eröffnungen

Die ersten Park+Pray Plätze vor katholischen Kirchen wurden im Herbst2018 eröffnet. 

„Park and Pray. Der Name ist Programm: sich kurz einparken für ein Gebet,“ so bringt es der Gänserndorfer Pfarrer auf den Punkt. Fahrradständer und Parkplätze laden von nun an an acht Standorten im östlichen Niederösterreich und am Wiener Stadtrand dazu ein, bei der offenen Kirche für ein wenig Stille und Gebet anzuhalten.

 

Wer mit dem Auto oder Fahrrad unterwegs ist, dem bieten von nun an acht Kirchgemeinden einen Stopp zum Kraft-Tanken an. „Egal, ob am Weg zum Großeinkauf, nachhause von der Arbeit, oder einfach nur auf der Durchreise, der Park+Pray-Stellplatz ermöglicht es, einen Stopp bei der Kirche zu machen und die Seele neu aufzutanken,“ so laden die Park+Pray-Verantwortlichen der Erzdiözese Wien ein, sich ein wenig Ruhe und Besinnung im Alltagstrubel zu gönnen.

 

Wo sind die ersten Park+Pray-Parkplätze

Park and Pray Hinweistafeln findet man sowohl im Weinviertel, etwa in Gänserndorf oder Laa an der Thaya, an der Kirche von Leopoldau in Wien, der Erlöserkirche in Wiener Neustadt und im südlichen Niederösterreich in Neu-Guntramsdorf, Schwarzau an Steinfeld, Maria Schutz am Semmering sowie in Lichtenegg in der Buckligen Welt. Alle Informationen findet man auf www.erzdioezese-wien.at/parkpray

 

Einige andere Standorte wurden bereits offiziell eingeweiht:

 

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Park+Pray Eröffnung
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Park+Pray Eröffnung
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Park+Pray Eröffnung
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Park+Pray Eröffnung
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Park+Pray Eröffnung

 

Eröffnung in Gänserndorf

Unter reger Anteilnahme des Gemeinderates der Stadt und des Pfarrgemeinderates von Gänserndorf benutzte am 21. September als erstes Fahrzeug ein E-Mobil des Vereins ElektroMobil, der einen umweltschonenden Fahrtendienst anbietet, den Park+Pray Standplatz.

„Als Bürgermeister und Landtagsabgeordneter kommt man oft in den Genuss etwas zu eröffnen“, meinte der Gänserndorfer Bürgermeister René Lobner: „Eine Park + Pray Anlage durfte ich allerdings noch nie eröffnen.“

 

Park+Pray in Maria Schutz am Semmering

Bei der Eröffnung des Park+Pray-Standortes in Maria Schutz am 21. September berichtete der Bürgermeister von Schottwien, Wolfgang Ruzicka: „Ich war überrascht, als ich heute mit dem Auto gefahren bin und im Radio gehört habe, dass in Maria Schutz einer der ersten P+P Plätze eröffnet wird.“ Und er schloss seine Eröffnungsrede: „Wenn hier nun die Möglichkeit geboten wird, mit dem Auto für ein kurzes Gebet anzuhalten, dann tut uns das allen gut. Egal, ob das jemand auf der Durchreise ist, oder wenn auch mich einmal die Sorgen drücken, man kann jetzt für ein paar Minuten stehen bleiben.“

 

Der Passionistenpater und Kirchenrektor Anton Lässer sagte bei der Eröffnungsfeier: „Es ist ein gutes Hinweisschild. Aber im Marketing ist es so, wenn das Produkt nichts wert ist, dann nützt die beste Werbung nichts. Wir können ein Hinweisschild montieren, wir können PR machen, aber dahinter müssen die Beter stehen, damit lebendige Kirche erlebbar ist. Deshalb gehen wir jetzt auch in die Kirche hinein und werden g‘scheiten Lobpreis machen. Denn dann wird das Früchte bringen.“

 

Erster Park+Pray-Fahrrad-Standort in Neu-Guntramsdorf von Weihbischof Franz Scharl eröffnet

„Park + Pray – Fahrrad anhängen und beim Herrn abhängen - heißt es hier, “ sagte der Wiener Weihbischof Franz Scharl während er mit Vizebürgermeister Nikolaus Brenner den Park+Pray-Fahrradständer neben der Kirche von Neu-Guntramsdorf eröffnete. „Beim Herrn entspannen, das ist der Sinn der Übung“, erklärte der Bischof der zahlreich versammelten Festgemeinde, die sich zum 70. Kirchweihfest versammelt hatten.

 

Seit 70 Jahren gibt es also eine Kirchgemeinde in Neu-Guntramsdorf, zuerst nur eine Holzkirche, später wurde dann ein Betonneubau errichtet. Auf dem einladenden kleinen Platz zwischen Kirche und Pfarrheim, fast wie eine italienische Piazza gestaltet, findet man die gut gefüllten Radständer. „Wir sehen, nicht wenige sind mit dem Rad unterwegs, „ schloss Weihbischof Scharl: „Es ist gut wenn man die Anlage segnet, die Räder, aber am schönsten ist es, wenn man die Menschen segnet.“

 

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Park+Pray Eröffnung
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Park+Pray Eröffnung
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Park+Pray Eröffnung
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Park+Pray Eröffnung
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Park+Pray Eröffnung
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Park+Pray Eröffnung

 

Der Lichtenegger Parkplatz – mitten in der Buckligen Welt

Die Eröffnung des ersten Park+Pray-Standortes in der Buckligen Welt fand am Sonntag, den 7. Oktober im Rahmen des Erntedankfestes in Lichtenegg durch Bürgermeister Josef Schrammel und durch den Pfarrer des Ortes, Thomas Rath, statt. Lichtenegg ist eine kleine Gemeinde mit etwa 1000 Seelen unweit von Grimmenstein, die sich bemüht, für junge und alte Bewohner attraktiv zu sein. Zur Pfarre gehört auch die imposante Wallfahrtskirche Maria Schnee in Kaltenberg.

 

Eröffnung in Schwarzau am Steinfeld

Die Eröffnung des ersten Park+Pray-Standortes im Steinfeld erfolgte am Sonntag, den 7. Oktober durch Bürgermeister Günter Wolf und den Pfarrer des Ortes, P. Martin Glechner COp. Schwarzau am Steinfeld liegt gute 10 Kilometer südlich von Wiener Neustadt und ist für sein Schloss bekannt, wo der letzte österreichische Kaiser, der selige Karl seine Zita heiratete. Heute befindet sich dort eine Strafanstalt für Frauen. In der Nähe der Kirche ist aber auch der Sitz der KGI, der Katholischen Glaubensinformation.

 

Der Park+Pray Parkplatz befindet sich an der Apsis der Kirche, gleich bei der Anbetungskapelle (Anbetungszeiten: Sonntag 17.00 – 20.00 Uhr Dienstag 18.00 – 21.00 Uhr Donnerstag 8.30 – 10.30 Uhr und 18.00 – 21.00 Uhr). In der Kirche findet sich geistliche Literatur und einladende Sitzgelegenheiten, von 7 bis 19 Uhr ist sie täglich geöffnet.

 

Pater Glechner wünscht sich, dass der Park+Pray „für viele Menschen eine Anregung sei, in der Hektik ihres Lebens nicht auf Gott zu vergessen“ und dass sie „öfters in sein Haus kommen, um Segen und Kraft zu empfangen.“

 

Weitere Eröffnungen in Planung: Wien-Leopoldau, Sittendorf (Wienerwald), Siebenhirten (Weinviertel) und Kritzendorf (Klosterneuburg).

 

Vorbilder der Idee

Im Land des allgegenwärtigen Drive-In, den USA, kann man für seine Kirchgemeinde natürlich vorgefertigte „Park+Pray-Schilder“ ganz einfach im Internet kaufen. Geographisch näher, in der Steiermark, gibt es an einer Bundesstraße bereits eine kleine Kapelle, die zum Stehenbleiben einlädt und außerdem gibt es da und dort Autobahnkirchen, z.B. bei Klagenfurt.

 

Das jetzt entstehende Netzwerk der Park+Pray-Parkplätze hat einen etwas anderen Fokus. Es richtet sich vor allem die Menschen der unmittelbaren Umgebung mit der Einladung, bei ihren regelmäßigen Wegen, etwa zum Einkaufen oder am Heimweg von der Arbeit, mit Auto oder Fahrrad kurz bei der Kirche einen Stopp einzulegen.

 

„Mein Herr, ...geh doch nicht an deinem Knecht vorüber! ...dann könnt ihr euer Herz stärken, danach mögt ihr weiterziehen;“ heißt es im Buch Genesis (Gen 18, 3-5), so laden die Kirchen dazu ein, sich in einem kurzen Moment der Stille und Besinnung die nötige Stärkung für den Tag zu holen.

 

Eingebettet ins Projekt „offene Kirche“

Das Projekt hinter Park+Pray heißt „offene Kirchen“. Es soll Bewusstsein schaffen für den Wert der offenen, einladenden Türen von Kirchen und dazu motivieren, Kirchen (mehr) offen zu halten. Es besteht aus einem Bündel an Einzelprojekten, aus denen die Verantwortlichen in Pfarren und Gemeinden die für sie passendsten Hilfsmittel zum Öffnen/Offen-Halten auswählen können.

 

Beispiele dafür sind z.B. ruhige Musik, die aus offenen Kirchentüren dringt („KirchenDur“), Tage der offenen Türe, bauliche Sicherungsmaßnahmen oder eine geplante Kirchenführungs-APP.

Dem Türöffner-Team ist es wichtig, dass möglichst viele Kirchentüren in der Erzdiözese gut sichtbar offen stehen, denn: „Christus ist die Tür des Heils, die weit offen steht“, sagt Papst Franziskus, „damit jeder Barmherzigkeit finden kann.“

 

Jedes der Teilprojekte der „offenen Kirche“ hat einen Heiligen im Himmel als speziellen Patron. Park and Pray wurde dem Sel. Ladislaus Batthyany anvertraut. Der fromme Arzt fuhr gerne mit seinem Auto, etwa von Kittsee aus ins südliche Niederösterreich, und hat es auch selber repariert.

 

 

 

Projektbüro offene Kirche

Pastoralamt der Erzdiözese Wien | Stephansplatz 4/VI/2.DG | 1010 Wien

 

Niki Haselsteiner

 

01/515 52-3593

0664/515 52 67

n.haselsteiner@edw.or.at

 

 

 

Pastoralamt der ED. Wien Offene Kirche
Pastoralamt der ED. Wien Offene Kirche
Stephansplatz 4/7/1
1010 Wien

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