Monday 17. June 2019
Pfarre Scheuchenstein
Scheuchenstein 69
2761 Scheuchenstein
Pfarrer
GR Mag. Paul Jachim

Die Pfarre liegt im Vikariat unter dem Wienerwald. Für die Pfarre verantwortlich ist Pfarrer GR Mag. Paul Jachim. In Scheuchenstein leben 477 Gläubige. Pfarrkirchen sind meist einem Heiligen geweiht, das so genannte Patrozinium von Scheuchenstein ist: St. Rupert (1342, wiedererrichtet 1783).

Die Pfarrkirche zum Hl. Rupert in Scheuchenstein besteht noch aus Teilen der ersten Burg-Kirchenanlage aus dem 12. und 13. Jahrhundert. 1252 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt.

Die Kirche gehörte bis 1783 zur Erzdiözese Salzburg (der hl. Rupert war der Gründer des Erzbistums). Von 1783 bis 1785 gehörte die Kirche zum Bistum Wiener Neustadt.

Die im 14. oder 15. Jh. errichtete Pfarre wurde 579 aufgehoben und unter Kaiser Josef lI. 1783 von Bischof Johann Heinrich von Kerens wiedererrichtet. Seit 1785 gehört sie zur Erzdiözese Wien.

Durch die Bauuntersuchungen im Jahre 1989 von Restaurator Alfred Weiss konnte in der Geschichte des Gotteshauses vieles geklärt, und konnten neue Zusammenhänge hergestellt werden.

Die ältesten Teile der Kirche sind die Nordwand des Schiffes und das Chorrechteck (Ende 12. Jh.): heute wieder Altarraum. Der Altar und der Ambo wurden 1974 bzw. 1988 aus St. Margaretner Sandstein errichtet.

Das Kreuz im gotischen Triumphbogen entstand im 19. Jh. Das Herz Jesu Bild ist eine Kopie des Bildes im Stephansdom und wurde von Dr. Heckerling gemalt.

In der 1. Hälfte des 13. Jh. wurde an die romanische Kirche eine Kapelle angebaut, deren Chor Kreuzrippengewölbe auf Dreiviertelsäulen mit einfachen Kapitellen (rot und schwarz gefaßt) zeigt. Unter diesem Chor befindet sich die steingewölbte Gruft der Scheuchensteiner (das Geschlecht ist schon vor 1550 ausgestorben). Die Gruft muß von außen zugänglich gewesen sein.

Die Marienstatue im romanischen Rundbogenfenster ist ein der Gotik nachempfundenes Werk aus Lindenholz, von Dr. Fritz Heckerling, Wien, 1943 geschnitzt.

Im 1. Viertel des 14. Jh. wurde im romanischen Chorrechteck der gotische Triumphbogen ausgebrochen und der einjochige gotische Chor mit 5/8 Schluss angebaut (gelb gefasst). Unter den Fenstern wurden bei der Bauuntersuchung drei Weihekreuze entdeckt. Aus der gleichen Zeit stammt das Sakramentshäuschen. Es dient wieder zur Aufbewahrung der Eucharistie.

Das Ewige Licht brennt in einer Rokokoampel aus dem Jahre 1782.

Die Glasfenster entwarf Hans A. Brunner, Wien, 1946. Sie wurden von der Glasmalerei C. Geyling‘s Erben 1950 ausgeführt. Sie stellen österreichische Heilige dar: Hemma, Leopold, Rupert, Severin.

Der Taufstein stammt aus der Zeit um 1650.

Das Gemälde der Kreuzabnahme (1. Hälfte 17. Jh.) ist eine Kopie nach Daniele da Volterra, einem Schüler Michelangelos.

An der Nordwand der Kirche (aus der ersten romanischen Bauphase) hängt das ehemalige Hochaltarbild. Es stellt den Kirchenpatron, St. Rupertus, dar und wurde 1847 von L eopold Kupelwieser (aus Piesting) gemalt und von Friedrich Gauermann der Kirche von Scheuchenstein geschenkt.

Das Doppeltragbild zeigt die heiligen Namenspatrone von Elisabeth und Friedrich Gauermann und stammt aus 1863.

Die Orgelempore trägt die Jahreszahl 1688.

Die Kassettendecke entstand 1946 nach einem Entwurf des Wiener Dombaumeisters Dr. Holey.

1990 wurde die Kirche unter Aufsicht des Bundesdenkmalamtes innen renoviert.

1991 wurde eine neue Orgel aufgestellt. Sie wurde vom Wiener Orgelbaumeister Herbert Gollini erbaut und ist mit Schleifladen, mechanischer Traktur und acht Registern ausgestattet. Am 7. April 1991 segnete sie Kardinal Dr. Franz König, Alterzbischof von Wien.

Kontakte
GR Mag. Paul Jachim
Pfarrer

Die Kanzleistunden der DREIPFARREN Scheuchenstein, Waidmannsfeld , Pernitz, sind in 2763 Pernitz, Pfarrhof, Hauptstraße 79:
Dienstag - Freitag 8-12 Uhr

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