07.09.2025 Mittagstisch
Das Pfarrzentrum füllte sich nach dem Gottesdienst rasch mit fröhlichen und ich glaube, auch hungrigen Gästen, die sogar aus dem „fernen“ Pottenstein angereist waren.
Ja und da musste der Schreiberling dieser Zeilen auch dabei sein und versucht nun, die Veranstaltung ein wenig zu beschreiben und das nicht nur gänzlich ernst.
Erzählt wurde bereits im Vorfeld, dass Pfarrer Dr. Tomo Čubela gemeinsam mit Ex-Gastronom Walter Jankowitsch aus St.Veit für das leibliche Wohl der Gäste sorgen werden. Walter hat auf alle Fälle wieder sehr gut gekocht! Ebenso gab es einen großzügigen Spender eines Fasses Bier, nämlich Getränkehändler Sigi Kniewasser, ebenfalls aus St.Veit. Ist doch toll, dass die beiden Pfarren zumindest auf dem leiblichen Segment so gut kommunizieren! Denn wie heißt es in einem Sprich- und NICHT Bibelwort „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“. Und noch etwas sei nebenbei erwähnt, auch Thomas Haiden, der die Veranstaltung mit seiner Klarinette, in ihrer Gesamtheit musikalisch umrahmte, kommt aus St.Veit.
Doch auch eine großartige Überraschung gab’s für den Hausherrn und seine Gäste. Anlässlich 25 Jahre Seelsorge in Hirtenberg, für Tomo wahrlich nicht immer leicht, überreichte Bgm. Karl Brandtner dem „Jubilar“ eine wunderschöne Urkunde und den Goldenen Ehrenring der Marktgemeinde Hirtenberg. Was die „Zeremonie“ auflockerte, waren die versuchte Ansprache des Bürgermeisters, versucht deshalb, weil der zu Ehrende spontan immer wieder etwas zu ergänzen hatte. Trotzdem behielt diesmal der Bürgermeister die Oberhand und so beendete er seine Lobesworte dann doch im allgemeinen Applaus aller Anwesenden.
Ja und so ging ein schöner Sonntagvormittag mit der obligaten Runde Schnaps aus Pfarrers Brennkessel zu Ende. Danke an alle Beteiligten, die zum Gelingen des „Festes“ beigetragen haben und Danke und „Vergellt’s Gott“ an dich Tomo.
ermu










In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes:
33 Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.
34 Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen.
35 Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie.
36 Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso.
37 Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.
38 Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben.
39 Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.
40 Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?
41 Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.
42 Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?
43 Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.
45 Als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, dass er von ihnen sprach.
46 Sie hätten ihn gern verhaften lassen; aber sie fürchteten sich vor den Leuten, weil alle ihn für einen Propheten hielten.
* in Irland (?)
† 538 (?) in Säckingen in Baden-Württemberg
Fridolin von Säckingen war aus Irland gebürtig. Er kam als missionierender Wandermönch nach Gallien, baute in Poitiers, Straßburg, Konstanz und Chur Kirchen zu Ehren des hl. Hilarius. In Säckingen baute er ein Männer- und ein Frauenkloster. Die Klosterschule wurde lebendiger Mittelpunkt der Kultur und des Christentums im oberrheinischen Gebiet. Fridolin starb um 540, an einem 6. März.
http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Maerz06.htm
* um 700 in Hasbania, dem Hespengau in Belgien
† 6. März 766 in Metz in Frankreich
Chrodegang stammte aus einer Familie des höchsten fränkischen Adels, wurde am Hof von Karl Martell ausgebildet und zu dessen Privatsekretär erkoren. 732 wurde er Reichskanzler und dazu 742 Bischof von Metz. Er arbeitete am Wohlergehen von Staat und Kirche, gründete und erneuerte zahlreiche Klöster, darunter 748 die Abtei Gorze bei Metz als Musterkloster für eine enge Bindung der Kommunität an den Bischof und Ausgangspunkt der Reformen von Gorze. Im Auftrag von Pippin reiste er 753 zu Papst Stephan II. (III.) nach Rom, um ihn zu den Verhandlungen mit dem Frankenkönig und zu dessen Salbung über die Alpen zu geleiten; dem Papst wurde der Beistand des fränkischen Reiches gegen die Lombarden zugesagt. 754 wurde Chrodegang vom Papst mit dem Pallium ausgezeichnet und damit zum Nachfolger von Bonifatius als Erzbischof von Austrasien berufen.
Unter Chrodegang wurde Metz zum Vorbild einer Bischofsstadt im Frankenreich. Für die Kleriker in Metz schuf er Normen des gemeinsamen Lebens, die er um 755 in einer Regel niederlegte; diese normierte das gemeinsame Leben in der Feier des Gottesdienstes, in der Bindung an Arbeit und Gebet, der Gewährung gemeinsamer Wohnung, Nahrung und Kleidung aus dem Kirchengut; die nach diesem Kanon lebenden Geistlichen nannte man nun Kanoniker. Chrodegangs Regel wurde das Vorbild der späteren Regeln für Kanoniker; noch um 1000 wurde eine Übersetzung ins Altenglische verfasst. In der Liturgie verfügte er die Anpassung an Rom, liturgische Texte wurden nun in ihrer römischen Form und Vortragsweise gegeben. Metz wurde das Zentrum der Reformen im Frankenreich, zugleich Ort des theologischen und wissenschaftlichen Wirkens. 761 sandte er Mönche aus Gorze ins Kloster Gengenbach, 764/765 in die Neugründung Lorsch, wo er auch seinen Bruder Gundeland als ersten Abt einsetzte.
Chrodegang wurde im von ihm gegründeten Kloster Gorze bestattet. Paulus der Diakon verfasste Chrodegangs Lebensgeschichte.
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* 1381 in Corbie in Frankreich
† 6. März 1447 in Gent in Belgien
Nicolette Boillet, genannt Coleta, lebte ab 1402 als Reklusin, dann als Franziskanertertiarin, 1406 wurde sie Klarissin. Sie erneuerte im Auftrag von Papst Benedikt XIII. zahlreiche Klarissenklöster und führte sie zur ursprünglichen Strenge zurück. Sie gründete selbst rund 20 neue Klöster. Die Legende erzählt, sie sei ständig von einer Lerche - Symbol der Verbindung zwischen Himmel und Erde - und einem Lamm - Symbol der Unschuld und Reinheit - begleitet worden. Einer ihrer Visionen entstammt die Darstellung der Heiligen Sippe.
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* 24. November 1844 in Mellrichstadt in Bayern
† 6. März 1911 in Castel S. Elia bei Rom
Amalia Streitel wurde im Alter von 21 Jahren Franziskaner-Tertiarin in Augsburg mit dem Ordensnamen Namen Maria Angela. Sie wurde dann Oberin in verschiedenen Häusern, aber sie hatte immer mehr Schwierigkeiten mit der - wie sie es empfand - verweichlichten Lebensweise der Franziskanerinnen. 1881 trat sie in den Karmel Himmelspforten in Würzburg über mit dem Ordensnamen Petra, den sie jedoch nach wenigen Monaten wieder verließ, um das franziskanische mit dem karmelitischen Erbe zu verbinden: 1883 gründete sie in Rom die Kongregation der Schwestern von der schmerzhaften Mutter, die Adolorata-Schwestern und nahm den Ordensnamen Franziska an. Über diese Gründung geriet sie in Auseinandersetzungen mit Franziskus Maria vom Kreuz Jordan, der ebenfalls in Rom wirkte und sie eigentlich für seine eigene Gründung, den weiblichen Zweig der Salvatorianerinnen, gewinnen wollte. Aufgrund falscher Anschuldigungen entzog man ihr 1896 das Amt als Generaloberin, als einfache Schwester lebte sie bis zum Tod mit ihren Schwestern in und um Rom.
Franziska Streitels Gemeinschaft erlebte einen großen Aufschwung, die endgültige Approbation erfolgte 1899 und 1911.
Das Mutterhaus der Kongregation ist in Rom, das europäische Provinzbüro in Abenberg in Franken. Die Schwestern arbeiten in der Alten- und Krankenpflege, in Kindergärten und Schulen, in der seelsorgerlichen Betreuung von Familien und in der Erwachsenenbildung, auch in Österreich, in Italien, in den USA, in Brasilien und in der Karibik.
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* in Öhningen am Bodensee in Baden-Württemberg
† 6. März 1020 in Andechs in Bayern
Kunissa, Tochter von Graf Kuno, möglicherweise Urenkelin von Kaiser Otto I. - gelegentlich irrtümlich als Frau von Friedrich II., Graf von Dießen-Andechs bezeichnet - verlor ihren Mann, der bei einer Wallfahrt ins Heilige Land starb. Die junge Witwe ließ in Dießen die Kirche St. Stephan erbauen und gründete das dazugehörende Kanonissenstift St. Stephan.
Die Legende berichtet, dass Kunissa täglich zur Messe in die Stephanskirche nach Dießen kam und sich dann die Kirchentür jedesmal von selbst öffnete. Einmal sei bei ihrem Kirchgang der zu überquerende Bach so angeschwollen gewesen, dass sie ihn nicht überqueren konnte; deshalb zog sie einen Pfahl aus der Umzäunung eines nahen Grundstücks; als sie dann zur Kirche kam, war die Tür geschlossen; sie erkannte, dies sei des Himmels Strafe, weil sie fremdes Gut angerührt habe, und trug den Pfahl an seinen Platz zurück, worauf sie die Pforte der Kirche wie sonst auch geöffnet fand.
Das von Kunissa gegründete Stift wurde um 1130 in ihren Fürstensitz auf den heutigen heiligen Berg verlegt, auf dem seit 1455 das Benediktinerkloster mit der Brauerei steht. Um 1350 starb dieser Frauenkonvent wieder aus. Die heutige Wallfahrtskirche St. Alban am Ammersee-Ufer in Dießen geht wohl auf die Stephanskirche zurück. Im dazu gehörenden Kloster leben und arbeiten seit 1923 wieder Benediktinerinnen. Aus Kunissas Grab in der alten Stephanskirche stammt eine Tonplatte, die sich heute im Bayerischen Nationalmuseum in München befindet, mit der Inschrift: Kunigund, die Sünderin, Herrin dieses heiligen Ortes, starb während der Erbauung dieser Kirche am 6. März 1020.
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lebte im 11. Jahrhundert in Hochsal bei Waldshut in Baden-Württemberg
Mechthilds Grab in der Kirche von Waldshut war bis ins 17. Jahrhundert Ziel zahlreicher Wallfahrten.
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* in Aquitanien in Frankreich (?)
† 4. Jahrhundert (?) in Trier in Rheinland-Pfalz
Die Legende erzählt, Quiriacus sei gemeinsam mit Maximinus von Poitiers nach Trier gekommen, habe hier die Priesterweihe empfangen. Gerühmt wird seine Gewohnheit, in der Nacht die Gräber der Heiligen in Trier zu besuchen und dort zu beten. Er sei von Neidern verleumdet worden, woraufhin ein Engel seine Unschuld verkündet habe.
Quiriacus wurde im Kloster St. Maximin in Trier bestattet. Der Enkel von Frankenkönig Pippin der Jüngere wurde 768 nach einer Wallfahrt zu diesem Grab geheilt; zum Dank schenkte Pippin Abt Odilradus vom Kloster St. Maximin die Königshöfe Taben - heute ein Ortsteil von Taben-Rodt - und Remich. 769 zogen die Mönche in ihr neues Kloster Taben ein und brachten die Gebeine von Quiriacus mit. 853 ist dort eine Quiriacuskirche bezeugt. Bis Ende des 18. Jahrhunderts war das Grab in Taben Ziel einer jährlichen Pflichtwallfahrt von fast 30 Pfarreien aus dem Raum an Saar und Mosel.
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* 1233 (oder 1234) in in Italien
† 6. März 1252 (?) daselbst
Rosa, Tochter armer Eltern, wurden schon als Kind mystische Gnaden-Erweise zuteil, sie lebte asketisch und kasteite sich. Von einer schweren Krankheit geheilt, wurde sie 1250 Franziskaner-Terziarin und machte sich als Predigerin einen Namen. In der Auseinandersetzung zwischen Kaiser Friedrich II. und Papst Innozenz IV. vertrat sie die Position der Kirche, wurde aus der Stadt vertrieben und konnte erst nach Friedrichs Tod, als die Stadt der Herrschaft des Papstes unterstand, zurückkehren. Die nun erbetene Aufnahme in den Klarissenorden wurde ihr wegen ihrer Armut dreimal versagt. Aus Kummer wurde sie krank und starb im Alter von 18 Jahren. Sechs Jahre später wurde ihr unverwester Leib in die Kirche des Klarissenklosters übertragen.
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* um 652 in Spanien
† 8. März 690 in Toledo in Spanien
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