+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
In jener Zeit
29 als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona.
30 Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.
31 Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.
32 Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.
Namenstage
12.
Oktober
Hl. Bernhard von Kamenz
* 1296
Bischof von Meißen
* 12. Oktober 1296
Bernhard wurde 1293 Bischof von Meißen. Als Kanzler und Berater an den Höfen des Piastenherzogs in Breslau / Wrocław und des böhmischen Königs in Prag gestaltete er im Kontakt mit höchsten Vertreter weltlicher und geistlicher Macht die Geschichte Mitteleuropas im 13. Jahrhunderts mit. Am Ende seines Lebens stiftete er die Zisterzienserinnen-Abtei Mariastern bei Kamenz und setzte er seinen ganzen Besitz und Einfluss für sein Kloster ein, in der er auch bestattet wurde.
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* 12. Oktober 1296
Bernhard wurde 1293 Bischof von Meißen. Als Kanzler und Berater an den Höfen des Piastenherzogs in Breslau / Wrocław und des böhmischen Königs in Prag gestaltete er im Kontakt mit höchsten Vertreter weltlicher und geistlicher Macht die Geschichte Mitteleuropas im 13. Jahrhunderts mit. Am Ende seines Lebens stiftete er die Zisterzienserinnen-Abtei Mariastern bei Kamenz und setzte er seinen ganzen Besitz und Einfluss für sein Kloster ein, in der er auch bestattet wurde.
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Hl. Seraphin von Montegranaro
* 1540, Montegranaro in Italien
† 1604
Ordensmann, Mystiker
* 1540 in Montegranaro in Italien
† 12. Oktober 1604 in Ascoli Piceno in Italien
Seraphin war Laienbruder im Kapuzinerorden.
Reliquien kamen 1996 in seinen Heimatort Montegranaro, dessen neue Kirche ihm 1777 geweiht wurde.
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* 1540 in Montegranaro in Italien
† 12. Oktober 1604 in Ascoli Piceno in Italien
Seraphin war Laienbruder im Kapuzinerorden.
Reliquien kamen 1996 in seinen Heimatort Montegranaro, dessen neue Kirche ihm 1777 geweiht wurde.
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Hl. Edistus
Märtyrer
† im 1. Jahrhundert in Rom
Die Legenden schildern Edistus' Martyrium in der Zeit von Kaiser Nero.
Edistus' Grab wurde an der Via Laurentina verehrt. Im 6. Jahrhundert gab es ein nach ihm benanntes Kloster an der Basilika S. Paolo fuori le Mura.
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† im 1. Jahrhundert in Rom
Die Legenden schildern Edistus' Martyrium in der Zeit von Kaiser Nero.
Edistus' Grab wurde an der Via Laurentina verehrt. Im 6. Jahrhundert gab es ein nach ihm benanntes Kloster an der Basilika S. Paolo fuori le Mura.
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Hl. Edwin
* 584, Northumbrien in England
† 633
König von Northumbrien, Märtyrer
* 584 in Northumbrien in England
† 12. Oktober 633 bei Hatfield in England
Edwin wurde 617 König von Northumbrien, er dehnte sein Reich über fast ganz England aus. Als Ausdruck seiner weltlichen Macht wurde der alte Königssitz Yeavering ausgebaut, hier hielt Edwin Hof, wenn er nicht gerade von Landsitz zu Landsitz reisend regierte. Durch Vermittlung seiner zweiten Frau, der christlichen Prinzessin == Ethelburga von Kent, die er 625 heiratete, kam Paulinus nach England; er taufte 627 den König. Edwin bemühte sich nach seiner Taufe um die Ausbreitung des Christentums in seinem Reich Northumbrien.
Edwin starb in einer Schlacht gegen den heidnischen König Pendea von Mercien und den keltischen Fürsten Cadwallon von Wales. Die Sieger verwüsteten das Land, Edwins Witwe musste fliehen, die Christianisierung des Landes war zunächst gescheitert. Ein Jahr später stellte König Oswald mit seinem Sieg über den Briten Cadwallon, den König von Gwynedd - dem Norden von Wales -, die englische Oberherrschaft wieder her.
Auf Grund seines Todes im Krieg wird Edwin als Märtyrer verehrt.
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* 584 in Northumbrien in England
† 12. Oktober 633 bei Hatfield in England
Edwin wurde 617 König von Northumbrien, er dehnte sein Reich über fast ganz England aus. Als Ausdruck seiner weltlichen Macht wurde der alte Königssitz Yeavering ausgebaut, hier hielt Edwin Hof, wenn er nicht gerade von Landsitz zu Landsitz reisend regierte. Durch Vermittlung seiner zweiten Frau, der christlichen Prinzessin == Ethelburga von Kent, die er 625 heiratete, kam Paulinus nach England; er taufte 627 den König. Edwin bemühte sich nach seiner Taufe um die Ausbreitung des Christentums in seinem Reich Northumbrien.
Edwin starb in einer Schlacht gegen den heidnischen König Pendea von Mercien und den keltischen Fürsten Cadwallon von Wales. Die Sieger verwüsteten das Land, Edwins Witwe musste fliehen, die Christianisierung des Landes war zunächst gescheitert. Ein Jahr später stellte König Oswald mit seinem Sieg über den Briten Cadwallon, den König von Gwynedd - dem Norden von Wales -, die englische Oberherrschaft wieder her.
Auf Grund seines Todes im Krieg wird Edwin als Märtyrer verehrt.
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Hl. Gottfried
† 1151
Propst in Arnstein
† 12. Oktober 1151 (?)
Gottfried war der erste Propst des Prämonstratenserklosters, das Graf Ludwig 1139 auf seiner Burg Arnstein an der Lahn gegründet hatte.
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† 12. Oktober 1151 (?)
Gottfried war der erste Propst des Prämonstratenserklosters, das Graf Ludwig 1139 auf seiner Burg Arnstein an der Lahn gegründet hatte.
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Hl. Herlind
* 695, Maaseik in Belgien
† 750
erste Äbtissin in Aldeneyk
* um 695 in Maaseik in Belgien
† um 750 in Aldeneyk bei Maaseik in Belgien
Die Benediktinerin Herlind war die erste Äbtissin im Kloster in Aldeneyk, das ihre Eltern gestiftet haben. Ihre Schwester Reinhild wurde Herlinds Nachfolgerin als Leiterin des Klosters.
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* um 695 in Maaseik in Belgien
† um 750 in Aldeneyk bei Maaseik in Belgien
Die Benediktinerin Herlind war die erste Äbtissin im Kloster in Aldeneyk, das ihre Eltern gestiftet haben. Ihre Schwester Reinhild wurde Herlinds Nachfolgerin als Leiterin des Klosters.
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Jakob Rem
* 1546, Bregenz in Österreich
† 1618
Ordensmann, Priester, Mystiker
* im Juni 1546 in Bregenz in Österreich
† 12. Oktober 1618 in Ingolstadt in Bayern
Jakob trat 1566 in Rom dem Jesuitenorden bei; einer seiner Mitnovizen war Stanislaus Kostka. Im Auftrag des Ordens wirkte er in Ingolstadt, Dillingen und München und widmete sich besonders der religiösen Erziehung. 1575 gründete er in Dillingen die erste deutsche Marienkongregation für Studenten. Seine persönliche Marienfrömmigkeit wirkte vorbildhaft, Jakob empfing mystische Gnadengaben. 1586 wurde er Subregens des neu errichteten Jesuitenkonviktes in Ingolstadt, dort rief er 1595 das Colloquium Marianum als Elite der Kongregation von Marienverehrern zusammen, deren Frömmigkeit besonders in der Kapelle der Dreimal wunderbaren Mutter in Ingolstadt praktiziert wurde. In einer zweimaligen Vision wurde ihm 1604 eröffnet, dass die Anrufung Wunderbare Mutter der Gottesmutter die liebste sei.
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* im Juni 1546 in Bregenz in Österreich
† 12. Oktober 1618 in Ingolstadt in Bayern
Jakob trat 1566 in Rom dem Jesuitenorden bei; einer seiner Mitnovizen war Stanislaus Kostka. Im Auftrag des Ordens wirkte er in Ingolstadt, Dillingen und München und widmete sich besonders der religiösen Erziehung. 1575 gründete er in Dillingen die erste deutsche Marienkongregation für Studenten. Seine persönliche Marienfrömmigkeit wirkte vorbildhaft, Jakob empfing mystische Gnadengaben. 1586 wurde er Subregens des neu errichteten Jesuitenkonviktes in Ingolstadt, dort rief er 1595 das Colloquium Marianum als Elite der Kongregation von Marienverehrern zusammen, deren Frömmigkeit besonders in der Kapelle der Dreimal wunderbaren Mutter in Ingolstadt praktiziert wurde. In einer zweimaligen Vision wurde ihm 1604 eröffnet, dass die Anrufung Wunderbare Mutter der Gottesmutter die liebste sei.
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Hl. Maximilian
* Claudia Celeia, dem heutigen Celje in Slowenien (?)
† 284
erster Bischof von Lorch, Märtyrer (?)
* in Claudia Celeia, dem heutigen Celje in Slowenien (?)
† 284 oder 283 daselbst (?)
Maximilian war nach der Überlieferung aus dem 11./13. Jahrhundert der Sohn reicher Eltern, verteilte nach deren Tod seinen Besitz an die Sklaven seines Anwesens, denen er auch die Freiheit schenkte, und an Arme und pilgerte nach Rom, von wo er durch Papst Sixtus II. 257 als Glaubensbote in seine Heimat Noricum zurückgeschickt wurde. Dort war er 20 Jahre lang als Wanderbischof und erster Bischof von Lorch an der Enns tätig. Während der Christenverfolgung unter Kaiser Numerianus wurde er demnach als Märtyrer enthauptet.
Historisch gesichert ist der Bau einer Kapelle in Bischofshofen im Pongau im Jahr 710 über dem Grab eines Maximilian. Reliquien kamen 878 nach Altötting und im 10. Jahrhundert nach Passau. Bei einem Stadtbrand in Passau 1662 ist der größere Teil verbrannt, die restlichen Reliquien werden jedes Jahr am 12. Oktober im Dom in Passau in einem Silberschrein ausgestellt.
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* in Claudia Celeia, dem heutigen Celje in Slowenien (?)
† 284 oder 283 daselbst (?)
Maximilian war nach der Überlieferung aus dem 11./13. Jahrhundert der Sohn reicher Eltern, verteilte nach deren Tod seinen Besitz an die Sklaven seines Anwesens, denen er auch die Freiheit schenkte, und an Arme und pilgerte nach Rom, von wo er durch Papst Sixtus II. 257 als Glaubensbote in seine Heimat Noricum zurückgeschickt wurde. Dort war er 20 Jahre lang als Wanderbischof und erster Bischof von Lorch an der Enns tätig. Während der Christenverfolgung unter Kaiser Numerianus wurde er demnach als Märtyrer enthauptet.
Historisch gesichert ist der Bau einer Kapelle in Bischofshofen im Pongau im Jahr 710 über dem Grab eines Maximilian. Reliquien kamen 878 nach Altötting und im 10. Jahrhundert nach Passau. Bei einem Stadtbrand in Passau 1662 ist der größere Teil verbrannt, die restlichen Reliquien werden jedes Jahr am 12. Oktober im Dom in Passau in einem Silberschrein ausgestellt.
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Otto Müller
* 1870, Eckenhagen im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen
† 1944
Priester
* 1870 in Eckenhagen im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen
† 12. Oktober 1944 in Berlin
Otto Müller wurde 1894 zum Priester geweiht, ab 1896 arbeitete er zusammen mit dem Volksverein für das katholische Deutschland in der Arbeiterseelsorge. 1906 wurde er Präses der katholischen Arbeiterbewegung in der Diözese Köln, 1918 Präses für Westdeutschland. Wegen seiner Kritik am Nationalsozialismus und seiner Verbindungen zur Widerstandsgruppe des Attentats auf Hitler wurde er nach dem vom 20. Juli verhaftet. Er starb im Gefängnis.
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* 1870 in Eckenhagen im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen
† 12. Oktober 1944 in Berlin
Otto Müller wurde 1894 zum Priester geweiht, ab 1896 arbeitete er zusammen mit dem Volksverein für das katholische Deutschland in der Arbeiterseelsorge. 1906 wurde er Präses der katholischen Arbeiterbewegung in der Diözese Köln, 1918 Präses für Westdeutschland. Wegen seiner Kritik am Nationalsozialismus und seiner Verbindungen zur Widerstandsgruppe des Attentats auf Hitler wurde er nach dem vom 20. Juli verhaftet. Er starb im Gefängnis.
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Hl. Pantalus
erster Bischof von Basel, Märtyrer (?)
lebte möglicherweise im 5. Jahrhundert
[† um 304 (?) in Köln (?)]
Pantalus soll der erste Bischof von Basel gewesen sein, dann lebte er wohl im 5. Jahrhundert. 1157 fand man in Basel seine Totentafel mit einem Hinweis auf einen Märtyrertod.
Im 12. Jahrhundert wurde er zu einer Figur in der Ursula-Legende: Demnach soll Pantalus Ursula mit ihren Jungfrauen auf der Rückreise von Rom nach Köln begleitet haben und dort ebenfalls von den Hunnen getötet worden sein. Sein in Köln gefundener angeblicher Kopf kam 1272 nach Basel, heute ist er dort im Historischen Museum.
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lebte möglicherweise im 5. Jahrhundert
[† um 304 (?) in Köln (?)]
Pantalus soll der erste Bischof von Basel gewesen sein, dann lebte er wohl im 5. Jahrhundert. 1157 fand man in Basel seine Totentafel mit einem Hinweis auf einen Märtyrertod.
Im 12. Jahrhundert wurde er zu einer Figur in der Ursula-Legende: Demnach soll Pantalus Ursula mit ihren Jungfrauen auf der Rückreise von Rom nach Köln begleitet haben und dort ebenfalls von den Hunnen getötet worden sein. Sein in Köln gefundener angeblicher Kopf kam 1272 nach Basel, heute ist er dort im Historischen Museum.
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Hl. Maximilian von Lorch












