Friday 22. October 2021
Pfarre Kirchberg am Wagram
Kirchenplatz 2
3470 Kirchberg am Wagram
F +43 (2279) 22 89
Pfarrer
MMag. Maximilian Walterskirchen

Die Pfarre liegt im Vikariat unter dem Mannhartsberg. Für die Pfarre verantwortlich ist Pfarrer MMag. Maximilian Walterskirchen. In Kirchberg/Wagram leben 2188 Gläubige. Pfarrkirchen sind meist einem Heiligen geweiht, das so genannte Patrozinium von Kirchberg/Wagram ist: St. Stephan (vor 1014, Markt, Wallfahrtskirche Maria-Trost, Pfarrverband). Im Jahre 2014 feierte St. Stephan am Wagram das 1000jährige Gründungsjubiläum mit einem Festgottesdienst am 28.9.2014 mit Kardinal Dr.Christoph Schönborn und zahlreichen Ehrengästen. 1000Jahre St.Stephan am Wagram begleitete die Pfarre durchs ganze Jahr 2014: Außenrenovierung der Kirche, Neugestaltung des Kirchenvorplatzes, Sanierung der Pieta, Fassade des Pfarrhofes und -heimes, Wallfahrten, Maria-Trost-Baustein-Kerze, Jubiläumskalender, Vortragsreihe, Gnadenbild vom Barmherzigen Jesus, Andachtsbildchen, Festschrift, Bild- und Dokumentenausstellung (eine Zeitreise durch die Pfarre) und als Abschluss eine Krippenausstellung.

 

Die Pfarrkirche St.Stephan - seit über 200 Jahren auch "Wallfahrtskirche Maria Trost" - wurde auf der Kante des Wagrams erbaut und ist daduch weithin ins Tullnerfeld sichtbar. Wann genau die Kirche erbaut wurde, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Die Pfarre umfasst neben Kirchberg am Wagram noch sieben Filialen: Dörfl, Engelmannsbrunn, Mallon, Mitterstockstall, Neustift im Felde, Oberstockstall und Unterstockstall. Die ehemalige Filiale Ottenthal ist seit 1941 Pfarrexpositur.

 

Zur Entstehung der Wallfahrt:

Als im Jahr 1679 dem Handelsmann Christoph Beer endlich ein Stammhalter geboren wurde, setzte er die gelobte Madonnenstatue an die Stelle, zwischen Kirchberg und Mitterstockstall, wo heute die "Ursprungskapelle" steht. Später errichtete dier Bauer Lorenz Höck als Dank für seine Heilung nach schwerer Krankheit um diese Statue eine Kapelle, zu der nunmehr viele Gläubige pilgerten. Es folgten zahlreiche Gebetserhörungen und man vergrößerte die Kapelle zur "Maria-Trost-Kirche". Im Jahre 1752 wurde die Messlizenz erteilt. Allerdings ließ im Jahre 1787 Kaiser Josef II. diese "Maria-Trost-Kirche" als überflüssige Nebenkirche abreissen. Teile des Inventars, die Steinsäule und die barocke Gnadenstatue kamen in die Pfarrkirche St.Stephan. Die Steinsäule samt Gnadenstatue kann man sehen, wenn man den Hochaltar umrundet. Zur Erinnerung an die ehemalige "Maria-Trost-Kirche" ließ Ignaz Berger 1835 am ursprünglichen Standort der Kirche ein Kreuz errichten, welches später ummauert wurde - die heutige "Ursprungskapelle".

Heutige Pfarr- und Dekanatsveranstaltungen werden gerne mit Wallfahrten zur "Urspungskapelle" verbunden.

Derzeit sind keine Gottesdienste eingetragen.

 

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