Sie möchten sich in der Pfarre einbringen, ein Sakrament empfangen oder brauchen Unterstützung? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Taufe, Hochzeit, Firmung, Erstkommunion, Krankensalbung, Beichte und weiteren Anliegen.
Ich möchte mein Kind taufen lassen
Die Taufe ist das Sakrament der Aufnahme in die christliche Gemeinschaft,
in die Kirche. Jeder Mensch ist ein geliebtes Kind Gottes. Der Täufling wird mit Wasser übergossen und damit beginnt sein Weg mit der kirchlichen Gemeinschaft in der Nachfolge Jesu. Die Taufe steht Menschen jedes Alters offen.
Bei der Erstkommunion empfangen die Getauften zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie, sie empfangen zum ersten Mal den "Leib Christi" in der Gestalt des Brotes. Damit sind sie Teil der "Communio", der Tischgemeinschaft. Die Eucharistie gehört - zusammen mit Taufe und Firmung - zu den Sakramenten der Aufnahme in die Kirche.
Gefirmt zu werden, bedeutet mit dem Heiligen Geist gestärkt (von lat. confirmatio) zu werden. Das geschieht durch die Salbung mit Chrisamöl und Handauflegung. Mit dem Empfang des Sakraments der Firmung ist die Initiation vollständig: der Mensch ist ganz in die Gemeinschaft mit Jesus Christus in der katholischen Kirche aufgenommen.
Die Ehe ist die Gemeinschaft von Mann und Frau, wie sie Gott in seiner Schöpfung grundglegt hat. Durch das Ja-Wort bei der Trauung versprechen die Brautleute einander Liebe und Treue - ein Leben lang und aus freiem Entschluss. Die Ehe ist nach katholischem Verständnis ein Sakrament, das heißt ein Ausdruck für das Liebesverhältnis zwischen Gott und seinem Volk, und zwischen Christus und der Kirche.
Die Beichte ist ein Gespräch mit einem Priester, in dem man seine Schuld bereut und bekennt und dann die Zusage erhält: "Deine Sünden sind dir von Gott vergeben!" Die Beichte ist Teil des Prozesses von Umkehr, Buße und Versöhung. Gemeint ist die Abwendung von einem Leben, das in Schuld verstrickt war, und die Hinwendung zu Gott - der längst auf uns wartet.
Die Krankensalbung ist ein Sakrament zur Stärkung. Der Kranke soll dabei die Kraft des Heiligen Geistes empfangen. Die Krankensalbung ist kein "Sterbesakrament", im Gegenteil: Durch die Salbung soll der Kranke spüren, dass Gott sich ihm liebevoll zuwendet, ihn aufrichtet und rettet.