Montag 2. November 2026

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Die Symbolik des Adventskranzes ist vielfältig: Der Kreis, ohne Anfang und Ende, als Zeichen für den ewigen Gott. Er steht als Symbol für Hoffnung und das ewige Leben sowie die Ankunft Jesus Christus auf Erden. Die grünen Zweige lassen sich als Zeich
Erzdiözese Wien/ Stephan Schönlaub, Stephan Schönlaub / Die Symbolik des Adventskranzes ist vielfältig: Der Kreis, ohne Anfang und Ende, als Zeichen für den ewigen Gott. Er steht als Symbol für Hoffnung und das ewige Leben sowie die Ankunft Jesus Christus auf Erden. Die grünen Zweige lassen sich als Zeich
Zeit des Wartens und Hoffens.

Advent

Krippe in St. Severin in Währing 2022
Erzdiözese Wien/ Schönlaub / Krippe in St. Severin in Währing 2022

Sehnsuchtsweg zur Krippe

 

Einmal am Tag innehalten – nur kurz.
Einmal am Tag durchatmen, aufatmen,
sich beschenken lassen:
von einem biblischen Wort, einem Bild, einem Text

 

Das Bibelwerk Linz bietet in der Advent- und Weihnachtszeit Impulse zum Innehalten an. Sie stehen im heurigen Jahr unter dem diözesanen Motto „Sehnsuchtsweg zur Krippe“. Bis zum 26. Dezember wird täglich ein biblischer Gedanke (aus einem der liturgischen Texte des Tages) aufgegriffen und jeweils mit einem meditativen Bild und einem aktualisierenden Text ins Hier und Heute geholt. Bis zum 9. Jänner erscheinen die Impulse dann noch zu den Sonn- und Feiertagen.


Die Mail-Aktion ist kostenlos, beginnt mit dem 1. Adventsonntag und endet automatisch am 9. Jänner.

 

Wer sich in dieser Weise auf einen Weg in Richtung Weihnachten aufmachen möchte, kann sich hier ganz einfach anmelden:

aufatmen@dioezese-linz.at

 

vlg. dioezese-linz.at

Bibelwerk Linz

«Advent» bedeutet ja «Ankunft des Herrn»!


Dies bedeutet, dass wir uns nicht nur auf die Feier von Weihnachten, dem Geburtsfest Jesu, der (ersten) Ankunft Christi in unserer Welt vorbereiten sollen.

Es geht auch um das endgültige Kommen Jesu, als Vollendung des Reiches Gottes, unsere Begegnung mit DEM HERRN.

Daran erinnert uns das Evangelium vom 1. Sonntag im Advent.

 

Es weist uns auf das Ende des irdischen Daseins hin und mahnt uns zur Wachsamkeit. Es mahnt uns, die Zeichen der Zeit nicht zu übersehen.

Zeichen der Zeit, wie es sie auch auf die Ankunft des Messias gegeben hat. Zeichen der Zeit in den Texten des Jesaja, welche uns an allen vier Sonntagen im Advent als erste Lesung vorgetragen werden. Zeichen der Zeit wie sie uns die Evangelien im Advent berichten. So wird Johannes der Täufer am 2. Sonntag im Advent als Bote des Messias angekündigt, der den Weg bereitet.

 

Am 3. Sonntag im Advent wird gefragt, ob nicht Johannes der Täufer schon der Verheißene sei. Doch dieser weist auf die Zeichen hin. Damit stellt sich an uns die Frage, ob wir Zeichen erkennen und richtig deuten, ob wir bereit sind zur Umkehr, den Weg für Gottes Kommen auch in unserer Zeit zu ebnen. Es ist die Frage, ob uns unsere konkreten Erwartungen und Vorstellungen über das Kommen, die Begegnung mit Gott zu sehr einengen und wir nicht verstehen wollen/ können.

 

Am 4. Sonntag im Advent hören wir das JA Mariens, das Ja, das alles ermöglicht und sich in den Dienst nehmen lässt. Es ist gleichzeitig eine Anfrage an unser Ja für Gott und Gottes Werte; die Botschaft Jesu in unserem Leben, so gut wie es uns möglich ist, umzusetzen.

 

P. Albin Strassmann SVD