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Kummerwoche und Osterfreude

Evangelienkommentar von Kardinal Schönborn für den 24.3.2002
Palmsonntag, (Mt 21, 1-11)

24.03.2002
© kathbild.at/Rupprecht

Palmsonntag, Palmkatzerln, Palmprozession: Bis heute ist volkstümlich geblieben, was mit einer großen Volksmenge begann: der Einzug Jesu in Jerusalem. Wenige Tage später wird ihm wieder eine Volksmenge zurufen, freilich nicht mehr das begeisterte “Hosanna”, sondern ein aufgehetztes “Ans Kreuz mit ihm!”.

 

Seit dieser dramatischen Woche in Jerusalem, etwa im Jahre 30, wird überall von den Christen deren Gedächtnis begangen. “Karwoche” wird sie genannt, vom althochdeutschen Wort “kara” her, das “Sorge”, “Kummer” bedeutet – das englischeWort “care” (es ist manchen noch von den “Care-Paketen” her bekannt) hat denselben Ursprung. Kummer- und sorgenvoll sind die Ereignisse, die zur Verhaftung, Verurteilung und schließlich zur grausamen Kreuzigung Jesu führen. Doch beginnt alles vorerst hoffnungsvoll, und trotz der Tragik der kommenden Tage wird alles schließlich nicht hoffnungslos enden, sondern mit dem Ostermorgen.

 

Vergegenwärtigen wir uns die Szene. Jesus zieht nach Jerusalem hinauf, zum Osterfest. Viele tausende Pilger sind in diesen Tagen unterwegs. Alle wollen im völlig überfüllten

Jerusalem Pesach, das Paschafest feiern, das jüdische Osterfest. In diesem Jahr ist

Hochspannung. Die römische Besatzungsarmee ist in Alarmbereitschaft. Denn im jüdischen Glauben wird das Erscheinen des Messias, des großen Befreiers, an Ostern erwartet. Heuer fragen sich viele: Ist dieser Jesus von Nazareth vielleicht der Ersehnte?

 

Als nun Jesus nahe der Heiligen Stadt Jerusalem ist, gibt er dieser Hoffnung neue Nahrung: Er besteigt eine Eselin und reitet auf ihr stadtwärts. Ganz bewusst tut er dies, denn so hatte es ein alter Prophet vorausgesagt: Der Messiaskönig werde nicht mit Macht und Pomp und hoch zu Ross kommen, sondern demütig und bescheiden auf einem Esel, dem Reittier der kleinen Leute.

 

Aber gerade darin zeigt er, dass er der Messias ist, der erwartete König. Die Leute jubeln ihm daher auch als “Sohn Davids” zu, als Nachkommen des großen Königs, dessen mächtiges Erbe er, so hoffen sie, wiederherstellen wird. “Hosanna” rufen sie, was “Hilf doch” bedeutet: Gott möge dem kommenden König beistehen.

 

Es kam ganz anders. Nach wenigen Tagen, am “ Karfreitag “, hing Jesus am Kreuz, zum Spott hatte Pilatus darüber schreiben lassen : “ Der König der Juden “. Und von Gottes Hilfe für seinen Erwählten fehlte jede Spur. Alles schien aus, als Jesus im Grab lag. Aber es war nicht das Ende. Es kam der Ostermorgen, das leere Grab, der Auferstandene, das Halleluja.

 

Diesen dramatischen Weg gehen in den nächsten Tagen überall auf der Welt die Christen mit Jesus. Die “ große Woche “ wird sie genannt, der Höhepunkt aller christlichen Feste.

 

Und wer die Tage im Herzen und in den Gottesdiensten mitfeiert, den packt es richtig.

Denn wer kennt nicht selber Höhen und Tiefen, Kreuz und Leid ? Und alle erwartet uns

der sichere Tod. Am Karfreitag erinnern wir uns daran. Doch dann kommt Ostern. Das Grab hat nicht das letzte Wort. Das sagt uns die Karwoche, weil es auch für uns gilt.

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