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Johannes, der Wegbereiter

Evangelienkommentar von Kardinal Schönborn  für 3. Adventsonntag, 15.12.2002 (Joh 1,6-8.19-28)

15.12.2002
© Rupprecht@kathbild.at

So stellt ihn die Kunst dar: hager, mit einer Art Fell als Gewand, mit einem Stab in der einen Hand, die andere ausgestreckt, mit dem Zeigefinger auf Jesus hinweisend. Johannes ist sein Name, Johannes der Täufer. Um ihn geht es heute. Wer war er? Diese Frage wird ihm von den religiösen Autoritäten aus Jerusalem gestellt: Wer bist du?

 

Seine Eltern hießen Zacharias und Elisabeth. Sein Vater war jüdischer Priester, seine Mutter war eine Verwandte der Maria von Nazareth, die die Mutter Jesu werden sollte.

Elisabeth war unfruchtbar, und es wurde zu Recht als ein Wunder empfunden, als sie sehr spät  dann doch ein Kind bekam: Johannes.

 

Über seine Kindheit wissen wir nichts Näheres, nur, dass er früh in die Wüste ging, wahrscheinlich zu den Leuten, die damals in einer Art Kloster beim Toten Meer lebten, die Essener. Eines hat man in Qumran ausgegraben, wo man auch die berühmten Schriftrollen vom Toten Meer gefunden hat.

 

Um das Jahr 30 begann Johannes zu predigen und zur Buße aufzurufen, mit großem Zulauf. Die  Umkehrwilligen tauchte er im Jordan unter, zum Zeichen der Reinigung und des Neuanfangs.

 

Dass so viele kamen, machte die Obrigkeit in Jerusalem stutzig. Sie wurden nervös, denn das Klima war aufgeheizt, spannungsgeladen. Viele warteten, dass etwas passiert, dass einer kommen wird, Jerusalem und Israel vom verhaßten Joch der Römer zu befreien. Die Frage lag in der Luft: Ist der Johannes in der Wüste, am Jordan der rettende Messias?

 

Ich bin es nicht! Johannes weist alle Spekulationen zurück. Was willst du dann? Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn.

 

Noch heute sagen wir von einem mutigen Mahner: “Ein Rufer in der Wüste”.

Das ist der “Beruf” des Johannes, nicht sich selber hat er im Blick. Wegbereiter will er sein. “Ich ein Gesandter, der ihm vorausgeht”, sagt er einmal im Hinblick auf Jesus. Und damals sagt er auch dieses große Wort: “Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden”.

 

Johannes war einer, der sich selber ganz zurückgenommen hat. Er wird der Vorläufer genannt, und so versteht er seinen Dienst als ganz vorläufigen. Die Menschen, die zu ihm kommen, sollen nicht an ihm hängen bleiben, sondern zum Glauben an Jesus Christus finden.

 

Johannes ist als Mensch ein großes Vorbild. Er stellt sich nicht in den Mittelpunkt, er will Helfer, Mittler, Wegbereiter und Wegbegleiter sein. Jeder kann sich von ihm in dieser Haltung etwas abschneiden.

 

Johannes ist als Gläubiger ein großes Vorbild.  Er will Stimme sein, ganz auf Gott und seinen Gesandten Jesus Christus verweisen. Er steht Gott nicht im Weg, sondern zeigt den Weg zu Gott. Es macht ihm Freude, wenn er dazu dienen kann, dass andere zum Glauben finden. Jeder von uns kann nur staunend und dankbar an dieser Haltung Maß nehmen: Bereitet dem Herrn den Weg!

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