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Aus Jesu Familiengeschichte

Evangelienkommentar von Kardinal Schönborn für das Fest der Heiligen Familie, 31. Dezember 2006, (Lk 2,41-52)

31.12.2006
© rosemarie.guttmann

Der letzte Tag des Jahres fällt heuer auf den Sonntag nach Weihnachten, der als „Fest der Heiligen Familie“ begangen wird. Grund genug, für alle Familien zu beten und ihnen den Segen Gottes für das morgen beginnende neue Jahr 2007 zu wünschen!

 

Wir zählen die Jahre ab Christi Geburt, ab Weihnachten in Bethlehem, als Maria in einer Notunterkunft, einem Stall, ihr Kind gebar, das sie nicht von Joseph empfangen hatte, und auch nicht von einem anderen Mann, sondern von Gottes Heiligem Geist!

 

Es war von Anfang an eine besondere Familie. Jesus war ihr einziges Kind. Es gab zwar in dem kleinen Nazareth, wo sie zu Hause waren, viele Verwandte, verarmte Nachfahren aus Davids königlicher Familie.

 

Nach semitischem Brauch wurden die nahen Verwandten „Brüder und Schwestern“ Jesu genannt. Das veranlasst immer wieder gewisse „besserwisserische“ Magazine, als Sensation zu verkünden, Maria habe doch mehrere Kinder gehabt und sei also nicht die „Jungfrau Maria“. Woher sie das besser wissen wollen als die Zeitgenossen Jesu, das können sie uns nicht erklären. Die Zeitzeugen von damals haben uns eine Kleinfamilie mit großer Verwandtschaft überliefert.

 

Wie hat die Heilige Familie gelebt? Wir wissen über die fast 30 Jahre, die Jesus in Nazareth verbracht hat, kaum etwas. Arm, arbeitsam, gläubig – und „sehr normal“, so dürfen wir uns den Alltag der Zimmermannsfamilie vorstellen. Nur einmal gibt es einen kurzen Einblick in die unbekannten Jahre des Familien- und Berufslebens Jesu: eine der jährlichen Fußwallfahrten nach Jerusalem – ungefähr die Entfernung Wien – Mariazell. Jesus ist zwölf Jahre alt. Ab da ist man religiös mündig und muss - oder besser darf - auf die große Osterwallfahrt nach Jerusalem mitgehen.

 

Jerusalem zu Ostern. Unvorstellbare Pilgerscharen. Alles ist überfüllt. Am Ende des Festes kehrt die Pilgergruppe aus Nazareth zu Fuß heimwärts. Am Abend des ersten Tages erst merken die Eltern, dass Jesus nicht da ist. Eine angstvolle Suche beginnt. Es ist tröstlich zu sehen, dass auch so heilige Menschen wie Maria und Joseph in Angst und Panik geraten können. Haben sie kein Gottvertrauen? Sicher doch! Aber sie sind Menschen und ihre Elternherzen sind voller Sorge. Das ermutigt, diese heiligen Eltern um Hilfe zu bitten, wenn eines der eigenen Kinder in Gefahr ist.

 

Nach drei Tagen (und wohl auch schlaflosen Nächten!) finden sie ihn im Tempel, mitten unter den Gelehrten, mit ihnen im Gespräch. Man hat recht gestaunt über den Buben vom Land, aus dem kleinen Nazareth. Nicht so die Eltern: „Kind, wie konntest du uns das antun?“ Schmerzlicher Vorwurf nach den langen Stunden der Angst. Noch schmerzlicher ist aber die Antwort Jesu. Mit einem Wort schneidet er sozusagen die Nabelschnur des Kindes zur Mutter und auch zum Vater durch. Er hat eine andere, größere Verpflichtung als den Gehorsam gegenüber den Eltern.

 

Er muss sein Leben nach einem anderen Vater ausrichten, dem Vater im Himmel. „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“: schmerzliche Loslösung  des Kindes von den Eltern. Alle Eltern erleben sie. Schlimm ist sie, wenn die Kinder sich trennen, um auf Irrwege abzugleiten. Loslassen, wenn das Kind von Gott gerufen wird, ist auch schmerzlich. Aber es wandelt sich zur Freude. Was gibt es Schöneres für Eltern als zuzustimmen: Geh deinen Weg mit Gott! Sie wurden nicht enttäuscht!

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