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Ist Gott bei uns daheim?

Evangelienkommentar von Kardinal Schönborn für den 6. Sonntag der Osterzeit, 13. Mai 2007, (Joh 14,23-29)

13.05.2007
© Rupprecht@kathbild.at

Abschied! Jesus weiß, dass sein Ende auf dieser Erde bevorsteht. Was er heute im Evangelium sagt, ist "Testament", letzte Verfügung. Was ist sein "letzter Wille" an diesem letzten Lebensabend? Am nächsten Tag werden sie ihn ja schon kreuzigen.


Jesus hat kein Geld zu vererben, kein Vermögen, keine Ländereien, Dafür aber Seine Lehre, Sein Wort. Manchmal frage ich mich: Wie können wir sicher sein, dass wir heute noch, nach 2.000 Jahren, Jesu Worte wirklich kennen? Papst Benedikt XVI. ist in seinem neuen Buch "Jesus von Nazareth" dieser Frage nachgegangen. Ich hatte die Ehre, dieses Buch heute vor einem Monat, am 13. April, in Rom der internationalen Presse vorzustellen.

Warum können wir den Worten Jesu trauen? Warum sind sie historisch zuverlässig? Jesus nennt den Grund in seinem "Testament": "Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten." Das ist völlig logisch: Was der Meister gelehrt hat, war seinen Jüngern unvergleichlich kostbar und wichtig. Sie haben es sich genau gemerkt, haben es festgehalten und zuverlässig weitergegeben. Darum können wir heute noch wirklich Jesus hören, wenn wir im Evangelium lesen.

Aber Jesus wollte nicht nur, dass seine Lehre getreu und genau überliefert wird, sondern vor allem, dass sie gelebt wird. Jesu Lehre soll ja in die Tat umgesetzt werden. In seinem "Testament" verspricht Jesus jedem, der seine Worte wirklich lebt, dass Gott, der Vater, und er, Jesus, "zu ihm kommen und bei ihm wohnen" werden. Ist Gott bei uns daheim? Wohnt Er bei uns? Er braucht keine Wohnung um bei uns zu wohnen. Er braucht dazu nur unser Herz.

Woran erkenne ich, ob Gott in meinem Herzen wohnt? Auch darauf gibt Jesus eine "testamentarische" Antwort: Der Frieden ist das sichere Zeichen dafür, dass Gott bei mir daheim ist. Jesus hat versprochen: "Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch."

Welcher Friede? "Nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch." Der weltliche Friede ist meist nur ein Waffenstillstand - zu Hause, zwischen Menschen und den Völkern. Der Friede Christi kommt nicht durch mühsame Kompromisse und zähe Verhandlungen zustande. Er ist da, wenn Gott in unserem Herzen wohnt. Wer ihn verkostet hat, sehnt sich immer danach. Kein Geld, kein Erfolg, keine weltliche Anerkennung können diesen Frieden geben.

Jesus sagt, wie er uns diesen Frieden schenkt: durch den Tröster, den Beistand, den Heiligen Geist! Ohne ihn wären wir ganz verzagt und beunruhigt. Aber wie merkt man sein Wirken? Er ist wie ein Aufwecker. Er gibt die guten Gedanken ein, macht das Gewissen wach, erinnert uns an längst Vergessenes. Jesu Worte werden dann für uns ganz lebendig und aktuell. Dabei macht der Heilige Geist keinen Lärm. Aber wenn er wirkt, ist Gott wirklich bei uns daheim.

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